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Klinik für Dermatologie und Allergologie

Klinik für Dermatologie und Allergologie | Ulm | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 13.11.2025
August 2025 – Oktober 2025

PJ Bericht Dermatologie in Universitaetsklinikum Ulm

Insgesamt hat man hier die Möglichkeit, in viele verschiedene Bereiche zu rotieren. Ich war fünf Wochen auf Station, drei Wochen in der Ambulanz, zwei Wochen im OP, zwei Wochen in der Allergologie und zwei Wochen in der Tagesklinik. Die typischen Aufgaben – vor allem Blutabnahmen und Zugänge legen – begleiten einen durch das gesamte Tertial.

Die Zeit auf Station empfand ich als die anstrengendste Phase. Man ist dort hauptsächlich mit Aufnahmen, Viggos und organisatorischen Tätigkeiten beschäftigt, sodass man kaum Gelegenheit hat, eigene Patienten wirklich zu betreuen oder tiefer in die Fälle einzusteigen. Fachlich nimmt man daher eher weniger mit, einfach weil wenig Zeit bleibt.

Ganz anders sieht es in der Ambulanz aus: Dort kann man Patienten selbst aufnehmen, untersuchen und einem Arzt oder einer Ärztin vorstellen. Da lernt man wirklich viel und sieht eine beeindruckende Bandbreite dermatologischer Krankheitsbilder. Auch Hautbiopsien zu stanzen gehört dort fest zum Alltag. Die Tagesklinik ist eher onkologisch geprägt – man betreut Patienten unter Systemtherapien, legt viele Zugänge und bekommt einen guten Einblick in moderne Therapiekonzepte etwa beim Melanom oder kutanen Plattenepithelkarzinom. Besonders schön fand ich, dass man bei den Lokaltherapiepatienten die Anamnese und Untersuchung selbst durchführen durfte.

Der OP ist für alle, die gerne praktisch arbeiten, eine gute Erfahrung. Je nach Operateur kann man dort erstaunlich viel selbst machen – inklusive Exzisionen und Hautnähten. Die älteren Oberärztinnen sind besonders engagiert, lassen einen viel mitarbeiten und erklären geduldig. Das macht wirklich Spaß und trägt spürbar zum Lerneffekt bei.

Etwas enttäuscht war ich vom PJ-Unterricht. Zwar waren Seminare angekündigt, diese fanden aber erst nach mehrmaligem Nachfragen statt und dann gesammelt am Ende des Tertials. Das hat den ansonsten positiven Eindruck etwas getrübt.

Hervorheben möchte ich aber das Team: Die meisten Assistenz-, Fach- und Oberärzt*innen sind ausgesprochen freundlich, und man wird als PJler wirklich gut behandelt. Besonders empfehlenswert ist es, sich an Prof. Weiß zu halten – er erklärt viel, gibt Seminare und bietet sogar ein Probeexamen vor dem M3 an. Auch in der Allergologie kann man bei Sören sehr viel lernen. Eine gewisse Besonderheit ist die Chefärztin, die nächstes Jahr in den Ruhestand geht: Sie ist den Studierenden gegenüber freundlich, aber das gesamte Team hat spürbar Angst vor ihr. Bei der wöchentlichen Chefvisite müssen Studierende einen Patienten vorstellen; das ist gut machbar, aber die Stimmung ist oft angespannt, da sie ihre Assistenzärztinnen und Assistenzärzte schon mal vor den Patienten laut zurechtweist.

Insgesamt würde ich das Tertial weiterempfehlen, wenn man Lust auf Dermatologie hat und in Ulm sein möchte. Man bekommt einen guten Überblick über das Fach, sieht viele Krankheitsbilder und kann – wenn man motiviert ist – praktisch wie theoretisch einiges mitnehmen. Dennoch bleibt viel Luft nach oben, was Struktur und Lehre angeht. Für mich war es ein solides, aber nicht außergewöhnliches Tertial


PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Arbeitszeit & Freizeit
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Aufgaben und Tätigkeiten
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PJ-Unterricht
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PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
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Mentoring
Vorbereitung auf das M3
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Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
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Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
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Stimmung im Team
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Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Dermatologie und Allergologie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Dermatologie und Allergologie in der Klinik Universitätsklinikum Ulm ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

44 %

Platz 3135

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.165 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
812,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • k.A. zur Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • k.A. zum PJ-Mentor
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • k.A. zum Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Studientage im Tertial
16
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
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Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
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Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
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PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
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Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
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Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
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Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
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Ansehen als PJ
Stimmung im Team
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Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
09.11.2025
PJ Bericht Dermatologie in Universitaetsklinikum Ulm

Insgesamt hat man hier die Möglichkeit, in viele verschiedene Bereiche zu rotieren. Ich war fünf Wochen auf Station, drei Wochen in der Ambulanz, zwei Wochen im OP, zwei Wochen in der Allergologie und zwei Wochen in der Tagesklinik. Die typischen Aufgaben – vor allem Blutabnahmen und Zugänge legen – begleiten einen durch das gesamte Tertial.

Die Zeit auf Station empfand ich als die anstrengendste Phase. Man ist dort hauptsächlich mit Aufnahmen, Viggos und organisatorischen Tätigkeiten beschäftigt, sodass man kaum Gelegenheit hat, eigene Patienten wirklich zu betreuen oder tiefer in die Fälle einzusteigen. Fachlich nimmt man daher eher weniger mit, einfach weil wenig Zeit bleibt.

Ganz anders sieht es in der Ambulanz aus: Dort kann man Patienten selbst aufnehmen, untersuchen und einem Arzt oder einer Ärztin vorstellen. Da lernt man wirklich viel und sieht eine beeindruckende Bandbreite dermatologischer Krankheitsbilder. Auch Hautbiopsien zu stanzen gehört dort fest zum Alltag. Die Tagesklinik ist eher onkologisch geprägt – man betreut Patienten unter Systemtherapien, legt viele Zugänge und bekommt einen guten Einblick in moderne Therapiekonzepte etwa beim Melanom oder kutanen Plattenepithelkarzinom. Besonders schön fand ich, dass man bei den Lokaltherapiepatienten die Anamnese und Untersuchung selbst durchführen durfte.

Der OP ist für alle, die gerne praktisch arbeiten, eine gute Erfahrung. Je nach Operateur kann man dort erstaunlich viel selbst machen – inklusive Exzisionen und Hautnähten. Die älteren Oberärztinnen sind besonders engagiert, lassen einen viel mitarbeiten und erklären geduldig. Das macht wirklich Spaß und trägt spürbar zum Lerneffekt bei.

Etwas enttäuscht war ich vom PJ-Unterricht. Zwar waren Seminare angekündigt, diese fanden aber erst nach mehrmaligem Nachfragen statt und dann gesammelt am Ende des Tertials. Das hat den ansonsten positiven Eindruck etwas getrübt.

Hervorheben möchte ich aber das Team: Die meisten Assistenz-, Fach- und Oberärzt*innen sind ausgesprochen freundlich, und man wird als PJler wirklich gut behandelt. Besonders empfehlenswert ist es, sich an Prof. Weiß zu halten – er erklärt viel, gibt Seminare und bietet sogar ein Probeexamen vor dem M3 an. Auch in der Allergologie kann man bei Sören sehr viel lernen. Eine gewisse Besonderheit ist die Chefärztin, die nächstes Jahr in den Ruhestand geht: Sie ist den Studierenden gegenüber freundlich, aber das gesamte Team hat spürbar Angst vor ihr. Bei der wöchentlichen Chefvisite müssen Studierende einen Patienten vorstellen; das ist gut machbar, aber die Stimmung ist oft angespannt, da sie ihre Assistenzärztinnen und Assistenzärzte schon mal vor den Patienten laut zurechtweist.

Insgesamt würde ich das Tertial weiterempfehlen, wenn man Lust auf Dermatologie hat und in Ulm sein möchte. Man bekommt einen guten Überblick über das Fach, sieht viele Krankheitsbilder und kann – wenn man motiviert ist – praktisch wie theoretisch einiges mitnehmen. Dennoch bleibt viel Luft nach oben, was Struktur und Lehre angeht. Für mich war es ein solides, aber nicht außergewöhnliches Tertial

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