Deutschlandweiter Checkup Deutschlandweiter Checkup
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis hierfür aus. Akzeptieren
Allgemeine und Interventionelle Kardiologie

Allgemeine und Interventionelle Kardiologie | Hamburg | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 01.11.2024
Juli 2024 – September 2024

PJ Bericht Innere in Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Hölle auf Erden hat einen Namen: H5A.

Die Pflege hält sich für Gott in Frankreich und macht den Ärzten das Leben schwer, wo es nur geht. Wirklich leid tun die einem aber nicht, weil sie selber auch nur nach unten weiter treten und ihren Frust über die Situation an den Nächsten weitergeben. Einen Oberarzt habe ich dort in meiner ganzen Zeit nur zweimal gesehen. Das sei wohl aber normal. Die Assistenten waren darüber auch mehr als frustriert, weil sie sich alleine gelassen fühlten und bei Fragen nicht so wirklich einen Ansprechspartner hatten. Ich kann auch verstehen, dass sowas frustrierend ist. Aber wie man damit so umgehen kann und dann andere schlecht behandelt, nur weil man selber unzufrieden ist, erschließt sich mir nicht. Für erledigte Aufgaben wurde sich nur selten bedankt. Stattdessen wurde sich eher beschwert, wenn man eine Aufgabe nicht machen wollte/konnte, weil man nicht wusste, wie es geht, erklärt wurde es Einem dann aber auch nicht. Dazu sei keine Zeit und man müsse es auch selber hinkommen. Man durfte zwar früh gehen, aber die Stunden bis 14h waren so schlimm, dass ich lieber bis 18h auf einer netten Station, wo man etwas lernt oder zumindest vernünftig behandelt wird, geblieben wäre. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich in meinem Leben schon einmal mit so wenig Respekt und Wertschätzung behandelt wurde. Bin dem ganzen nur für eine Sache dankbar, dass ich jetzt zu 100% weiß wie man es NICHT macht !

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Allgemeine und Interventionelle Kardiologie garantiert kein Faires PJ ❌

Mehr erfahren
PJ

Die Fachabteilung Allgemeine und Interventionelle Kardiologie in der Klinik Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

14 %

Platz 7601

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.164 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
400,00
  • k.A. zur Bereitstellung von Arbeitskleidung
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • k.A. zur Unterkunft
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • k.A. zur Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • k.A. zum PJ-Mentor
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • k.A. zum Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
01.11.2024
PJ Bericht Innere in Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf
Die Ärzte auf Station waren alle super nett. Am Anfang waren 1-2 Gastroenterologen da und und ein Rotant aus der Kardiologie. Im 2. Stationszimmer saß noch ein zweiter Rotant. Der hat dann die Nephropatienten der Station betreut. Insgesamt war die Nephroseite super entspannt - da war eigentlich kaum was zu tun als PJler. Auf der Gastroseite war deutlich mehr zu tun. Man wurde aber immer gefragt, ob man eine Aufgabe übernehmen würde und alle waren immer super dankbar. Zu den Aufgaben gehörten Aufnahmegespräche/Untersuchung und das Schreiben des Aufnahmebogens. Manchmal hat man auch noch Entlassbriefe geschrieben. Für beides gab es Textbausteine, sodass es eigentlich recht schnell ging. Ansonsten durfte man, sobald man es gut konnte, auch alleine Aszitespunktionen durchführen. Ports gab es auf der Station auch recht viele, die durfte man auch selber anstechen. Blutentnahmen wurden größernteils von der Pflege übernommen. Das schwanke aber in Abhängigkeit davon, wer Dienst hatte. Insgesamt kann man sich aber über die Menge nicht beschwerden. Zugänge wurden eher selten von der Pflege gelegt. Das wurde meistens beim Aufnahmegespräch von den Pjlern übernommen. Insgesamt war das Pflegeteam super nett und der Kontakt zu den Ärzten gut. Auch die Oberärzte sind größtenteils sympathisch und die Hierarchie zu den Assistenten und PJler ist sehr flach. Man konnte jederzeit Fragen stellen und je nach dem, wer da war auch echt sehr viel Neues lernen. Insgesamt war der Umgang sehr wertschätzend und ich kann die Station 4C uneingeschränkt für PJler empfehlen, außer man erwartet nach dem Pj Sono-Profi zu sein. Außer zu Punktionszwecken wird dort so gut wie kein Ultraschall gemacht. Die Patienten sind dort alle im Schnitt 1-3 Tage und kommen nur zur Intervention und gehen danach wieder nachhause. Somit bleibt nicht viel Zeit/ Notwendigkeit für Ultraschall. Falls doch mal einer benötigt wurde, kam dafür ein Arzt aus der Sonorotation, da auf der 4c bis auf dem Fremdrotanten nur Berufsanfänger sind. Auch die Klinik kann ich empfehlen, wenn man bereit ist in der Probezeit massenhaft unbezahlte Überstunden zu machen. Ist dies jedoch erstmal geschafft, kann man sich über tolle Kollegen und die Möglichkeit zur Intervention freuen.
 
Anonym
31.07.2023
PJ Bericht Innere in Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf
Am UKE kann man sich zwei Fachbereiche aussuchen in die man routieren möchte, man kann frei wählen zwischen: Kardiologie, Pneumologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Nephrologie, Infektiologie, Gastro-Enterologie, Onkologie und KMT. Am ersten Tag wird in der Gruppe besprochen wer wo hinmöchte und man kann sich im Prinzip sogar die genaue Station aussuchen, es dürfen pro Station zwei PJler:innen eingeteilt werden und bei uns ist es auch so aufgegangen, dass alle zufrieden wareen.

Es ist fest vorgesehen, dass jede:r Student:in eine Woche in der ZNA verbringt und dort wird man auch einfach eingeteilt, bzw. kann sich den Zeitraum nicht aussuchen.

PJ-Unterricht ist eigentlich fast jeden Tag und ich bin auch eigentlich immer hingegangen. Insgesamt ist es ein wenig Onko-lastig, aber der Unterricht an sich war immer sehr sehr gut und eine gute Wiederholung.

Jetzt zu den einzelnen Fachbereichen:



Onkologie:

Ich war insgesamt 8 Wochen in der Onkologie und habe mir eine allgemeinonkologische Station ausgesucht. Arbeitsbeginn ist so um 8:00, man erledigt erst die Blutentnahmen (meist so 5-10, da die Pflege die zentralen Blutentnahmen über ZVK und Ports übernimmt), es gibt aber auch onkologische Stationen wo PJ-Studierende gar kein Blut abnehmen müssen. Danach war immer 2 Stunden Visite, 2x die Woche zusammen mit dem Oberarzt. Auf der Station waren meistens 3 Assistenten, jeweils zwei haben sich die Station aufgeteilt und eine:r war für Transfusionen, Chemos, Aufnahmen und Punktionen zuständig.

Nach der Visite konnte man die Aufnahmen machen und bei den Punktionen helfen, bzw. sie auch selber durchführen (KMP, Aszites, Pleurapunktion). ZVKs wurden auf der Station nicht gelegt, dafür müsste man sich die Leukämiestation oder die KMT aussuchen. Nachmittags war dann oft PJ-Unterricht und danach durfte ich auch meistens nach Hause gehen.

Insgesamt hat es mir in der Onko sehr gut gefallen, das Team war nett und man kann gut selbstständig arbeiten, da die Abläufe durch die Chemotherapiepläne sehr standardisiert sind. Auch die Pflege war sehr nett und man kann durch die Punktionen auch viele praktische Eingriffe lernen.



Rheumatologie:

Ich war insgesamt nur 3 Wochen in der Rheumatologie, welche sich eine Station mit der Nephrologie und Endokrinologie teilt. Leider muss man aber für alle Patient:innen morgens die Blutentnahmen machen, was schon sehr viel ist und durch die Nephro-Patient:innen auch oft sehr anspruchsvoll und zeitraubend. Danach kann man allerdings gut Zugänge legen und übt das auch mit Sono. Wenn man noch mit anderen PJler:innen gleichzeitig eingeteilt ist, ist es machbar, alleine würden die BEs morgens schon sehr lange dauern. Mit der Visite wurde nicht immer auf uns gewartet. Danach kann man eigene Patient:innen aufnehmen und betreuen. Der rheumatologische Oberarzt ist sehr nett und macht auch gerne mal ein spontanes Teaching am Nachmittag. Da Rheuma ein Fach ist was für mich sehr schwer zu durchschauen war, hat es sich auf jeden Fall gelohnt einen kleinen Einblick zu bekommen. Hier bin ich schon immer bis mindestens 16:00 geblieben. Von den anderen PJler:innen habe ich mitbekommen, dass es in der Endokrinologie auch sehr gut war. Man kann aber auch wenn man dort ist bei den Assistenten der anderen Abteilungen fragen ob man bei ihnen mitgehen kann.



ZNA:

In der ZNA hat es mir leider nicht so gut gefallen. Es ist sehr stressig und die Assistenten haben keine Zeit die PJler:innen zu betreuen. Ich habe ab und an eigene Patient:innen aufgenommen, was auch wirklich viel Spaß gemacht hat. Leider war dann niemand da um die Patient:innen zu besprechen und die Stimmung war auch eher angespannt. Aber das ist sehr von den Assitent:innen abhängig, die gerade da sind (die Rotation dorthin ist immer für 6 Monate, also kann es jetzt auch schon wieder ganz anders sein).



Kardiologie:

Ich habe noch 4 Wochen in der Kardiologie auf der "PJ-Station" verbracht, dies wird immer für die PJ-Studierenden angeboten die im Herbst mit dem PJ beginnen. Diese Station ist eine Herzinsuffizienz und Herztransplationsstation und dadurch eine Intermediate Care Station, das heißt alle Patient:innen sind an Monitoren angeschlossen. Hier ist es selbstverständlich, dass jede PJler:in 2 eigene Patient:innen übernimmt und eigenständig betreut. Man stellt diese dann in den täglichen Oberarztvisiten vor und kümmert sich um alle Untersuchungen und alles was ansteht. Man lernt hier viel und es macht Spaß so eigenständig zu arbeiten, allerdings gibt es immer Assistent:innen im Hintergrund, die mit ein Auge auf die Patient:innen haben.

 
Anonym
20.03.2023
PJ Bericht Innere in Universitaetsklinikum Hamburg-Eppendorf
Wie das Tertial wird hängt natürlich immer sehr von den Ärzt*Innen auf Station ab, deren Zeit und Lust dir etwas zu erklären oder dich gedanklich mitzunehmen. Das unterscheidet sich teils deutlich. Insgesamt waren die meisten aber wirklich sehr nett und hilfsbereit, bei manchen muss man eben selbst etwas mehr fragen als bei anderen.

Das Tertial ist in 2 Blöcke je 8 Wochen geteilt. In unserem Durchlauf konnte man zusätzlich noch 4 Wochen auf die Kardio (H4a), eine "interdisziplinäre Lehrstation" gehen. Zusätzlich noch 1 Woche ZNA.

Kardio H4a: Wirklich nette Leute, komplexe Fälle. Aufteilung in Früh- und Spätdienst, im Spätdienst war ich aber meistens auch nur 4 Stunden da. Eine wirkliche Lehrstation ist es eigentlich nicht, bzw unterscheidet sich nicht von anderen Abteilungen. Nur wurde hier wirklich explizit darauf geachtet, dass wir Patient*Innen übernommen haben.

Nephro 4B: Guter Kontakt zur Pflege, einige BEs und Flexülen, ich hatte dort aber eine gute und interessante Zeit. Selten länger als 15 Uhr.

Gastro 4A: Das Team ist unterteilt in elektiv (4C) und akut (4A). Das Elektivteam ist stark beansprucht, hat teilweise 15 Aufnahmen pro Tag. Dort macht man also hauptsächlich Aufnahmen mit kurzer Untersuchung und Flexüle. Im Akutteam hat man etwas mehr Zeit mitzudenken und die Fälle zu betreuen. Regelmäßige Aszitespunktion, die man irgendwann so gut kann wie Flexülen legen. Die Pflege übernimmt einen Teil der BEs und Viggos, sodass es keine Überhand nimmt. Donnerstags ist Chefvisite, es wird erwartet, dass man auch Patient*Innen vorstellt. Das ist letztlich auch gut zur Übung und der Chefarzt (Lohse) nimmt sich Zeit dir zu erklären, was gut/schlecht war. Auf dieser Station war ich im Schnitt aber auch am längsten, meistens eher Richtung 17 Uhr. Wenn man möchte kann man auch mal mit in die Endoskopie, das ist auch mal ganz lehrreich.

ZNA: Leider nur eine Woche, du betreust die Fälle aber selbstständig, kannst Untersuchungen in Rücksprache anordnen etc. Ich hätte hier gerne noch mehr Zeit verbracht.



Insgesamt ein gutes Tertial mit viel Unterricht (bis zu 4x Woche), der teils aber etwas Onko-lastig war. Die für das Tertial zuständige Oberärztin Prof. Harendza ist wirklich bemüht um eine gute Erfahrung. Am Ende des Tertials kann man an einem von ihr organisierten Simulationstraining teilnehmen, dass auch sehr gut ist.

In der Kantine hat man einen täglichen Freibetrag von 6?, damit kommt man in der Regel gut hin.
alle Berichte lesen

Assistenzarztstellen - Stellenangebote für deine Weiterbildung