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Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie
Faires PJ

Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie | Winnenden | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 15.03.2024
Mai 2023 – August 2023

PJ Bericht Innere in Rems-Murr-Klinikum Winnenden

Winnenden war meine erste Station im PJ. Als Externer hoffte ich, dass andere PJler da sein würden, sodass ich schnell Anschluss finden konnte. Meine Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Der erste Tag startete mit der Begrüßung aller neuen PJler durch die beiden PJ-Koordinatorinnen Nicole und Julia. Wir waren vier Neue und jeder erhielt einen großen Umschlag mit Telefon, Karte (Öffnen der Umkleide / Stationstüren etc.), Essensmärkchen, Namensschild, Logbuch, Zugangsdaten für ORBIS und einem Zettel, auf dem man seine Rotationswünsche für den PJ-Abschnitt eintragen konnte. Anschließend wurden wir von einer PJlerin, die schon länger da war, durchs Haus geführt und bekamen bei einem gemeinsamen Frühstück alles Wissenswerte erklärt. Einen eigenen Spind konnte glücklicherweise noch jeder von uns ergattern, daran herrscht allerdings leider ein Mangel. Bei dem Rundgang wurden wir auch schon auf die Stationen geführt, wo wir die ersten Wochen verbringen sollten. Ich war der Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin (Station 38&39) zugeteilt worden, was mir im ersten Moment Sorgen bereitete, da ich inhaltlich wenig Ahnung davon hatte. Meine Befürchtungen stellten sich als völlig unbegründet heraus: Auf der Station 38 hatte ich die besten vier Wochen in Winnenden! Angefangen von der Pflege über die Stationssekretärinnen, die Assistenz-. Fach- und Oberärzte bis hin zum Chefarzt war jeder so freundlich und kompetent, dass ich jeden Tag gerne hingegangen bin. Der Assistent, mit dem ich immer unterwegs war, brachte mir alles über die Abläufe auf Station und die Aufgaben der Ärztinnen und Ärzte bei. Nach einigen Tagen durfte ich eigene Patienten betreuen (Visite, Kurve führen, Arztbrief schreiben), bei Knochenmarkpunktionen und zentralvenösen Zugängen (werden direkt auf der Station gelegt) assistieren und auch selbst KMPs durchführen. Ein normaler Tagesablauf sah so aus: 07:45 - 08:00 Uhr: Patientenliste aktualisieren, ToDos für den Tag aufschreiben, Laborwerte checken falls schon vorhanden. 08:00 - 08:30 Uhr: Übergabe von der Pflege holen (wie gehts den eigenen Patienten, ist etwas über Nacht passiert etc.); 08:30 Uhr: Frühbesprechung im Erdgeschoss. Danach ging die Stationsarbeit los: Visite, KMPs, ZVKs, Liqourpunktionen, Aufnahmen, Arztbriefe schreiben, EKs/TKs transfundieren, Chemo anhängen etc. Die Visite macht man entweder direkt mit dem zuständigen Oberarzt oder man macht nachmittags mit ihm eine gemeinsame Kurvenvisite. Mittagessen war immer möglich, die Assistenzärzte sprechen sich hier auch ab und gehen, wenn möglich, gemeinsam in die Mensa essen. Dienstagsmorgens vor der Chefarztvisite findet ein gemeinsames Frühstück von Chefarzt, Pflege und allen anderen anwesenden Ärzten statt. Eins der Highlights war das Sommerfest, auf das auch die PJler ausdrücklich eingeladen waren. Wir (CA, OÄ, AÄ, PJler, Pflege, Sekretärinnen) fuhren Kanu auf der Rems und rundeten den lustigen Nachmittag im Biergarten ab. Trotz damals herrschendem Personalmangel unter den Assistenzärzten (aktuell sind wieder alle Stellen besetzt) war die Stimmung auf Station immer kollegial, freundlich und humorvoll. Ich habe viel gelernt, bin jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen und wir haben mit einigen Assistenten und PJlern viel privat unternommen. Auf der Palliativstation war ich zwar nicht, habe aber nur Gutes von dort mitbekommen. Sie liegt im selben Gang wie die Hämato/Onko und wird vom gleichen pflegerisch-ärztlichen Personal betreut.



Nach vier Wochen Hämato-Onko standen drei Wochen Kardio an. Wie schon erwähnt dürfen sich die PJler untereinander absprechen und selbst die Länge und Reihenfolge ihrer Rotation in der Inneren bestimmen. Ich hatte mich auf die Kardio gefreut, da ich mich dafür interessierte. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, denn die gute Atmosphäre, die ich von der Hämato-Onko kannte, gab es dort nicht. Es war zwar niemand unfreundlich zu mir, jedoch alle relativ gleichgültig. Die Stimmung auf der Kardio wird etwas getrübt davon, dass der Chefarzt und eine Oberärztin die anderen Ärzte recht unfreundlich behandeln. Mit der Pflege gibt es nur sehr wenig Kontakt und abgesehen von Visite und Briefeschreiben gab es auf Station nichts zu tun. Die ersten paar Tage erklärte sich einer der Fachärzte bereit, sich um mich zu kümmern, doch mehr als eine kurze Visite sprang dabei nicht heraus. Er erklärte zwar gern etwas Theorie, doch das war nicht patientenbezogen und gab mir nicht das Gefühl, Kardiologie und Stationsarbeit besser zu verstehen. Ich wurde auch von niemandem richtig einbezogen und fühlte mich nie als Teil des Teams. Es stand einem frei, auf Station, im Herzkatheterlabor, bei Echos/TEEs oder in den Sprechstunden (Schrittmacher / OP-Vorgespräche) dabei zu sein, doch nur selten hatte ich das Gefühl, dass sich jemand wirklich mit mir beschäftigen und etwas erklären wollte geschweige denn mich etwas selbst machen ließ. Daher brach ich diese Rotation in der zweiten Woche ab und machte in der folgenden Woche, die eigentlich noch für Kardio vorgesehen war, Radiologie. Das Team ist ziemlich nett und die Oberärzte, mit denen ich unterwegs war, erklärten viel und gerne.



Die nächste Rotation führte mich zwei Wochen auf die Pulmo. Die Pflege dort ist sehr freundlich und offen gegenüber PJlern. Die Kommunikation zwischen Ärzten und Pflege sowie in der Pflege untereinander klappt leider kaum, sodass alles sehr chaotisch und teilweise auch zum Nachteil der Patienten lief. Leider waren zu meiner Zeit gerade zwei Rotantinnen aus der Kardiologie die Stationsärztinnen. Sie mussten eher schauen, dass sie selbst klarkommen und haben so gut wie nichts Fachliches erklärt. Die Atemtherapeutin, die sehr kompetent ist, der Oberarzt, der einem immer gern was zeigt, sowie der sehr nette Chefarzt sind leider gemeinsam weggewechselt. Die schon vorher bestehende Personalnot auf ärztlicher Seite (Honoraroberarzt) wurde so noch verstärkt. Wie es aktuell ist (neue Chefärztin, andere OÄ), kann ich leider nicht sagen. Jedenfalls habe ich auch auf der Pulmo rein gar nichts gelernt. Einmal habe ich einen Pleuraerguss geschallt und war bei seiner Entlastung dabei.



Zum Abschluss war ich noch drei Wochen auf der Gastroenterologie. Auch dort ist die Pflege sehr nett und besser organisiert als auf der Pulmo. Man hat einen ganz guten Überblick über die allgemeine Innere und die klassischen gastroenterologischen Krankheitsbilder bekommen. Die Assistenzärzte sind nett und beziehen eine gerne in ihren Alltag mit ein. Man kann jederzeit runter in die Funktion gehen und bei Gastroskopien, Coloskopien, ERCPs, Sonographien etc. dabei sein. Bei Sonographien darf man ggf. auch vorschallen.



In der Notaufnahme war ich insgesamt nur zwei Tage. Es war leider gerade an diesen Tagen wenig los, weshalb ich nicht viel berichten kann.



PJ-Unterricht findet 2-3 Mal pro Woche statt (montags Sono-Kurs, dienstags wochenweise eine andere Fachrichtung, ab und zu donnerstags noch einmal Unterricht). Man darf sich jede Woche einen halben Studientag nehmen, alternativ alle zwei Wochen einen ganzen. Für Frühstück und Mittagessen bekommt man Essensmärkchen. Das Essen in der Cafeteria ist sehr gut und das Personal freundlich. Es gibt jeden Tag auch vegetarische Gerichte und auch am Wochenende Frühstück & Mittagessen. Hausdienste (Viggos legen / Blutentnahmen / Notfälle, die auf den verschiedenen internistischen Stationen anfallen) kann man jederzeit gerne mitmachen, entlohnt werden diese jedoch nicht. Es gibt im Verwaltungsgebäude ein Studierzimmer. Eine Wohnung wird kostenlos gestellt, WLAN gibt es dort nicht. Die Wohnungen (2er-WGs) befinden sich in 1-3 Fußminuten Entfernung, ein anderes Wohnheim (Einzelapartments) in ca. zehn Fußminuten Entfernung (Schelmenholz). Blutentnahmen werden auf allen internistischen Stationen von eigens dafür angestelltem Personal durchgeführt, diese Aufgabe fällt einem also höchstens zu, wenn mal jemand krank sein sollte. Helfen darf man trotzdem, wenn man möchte, worüber sich jeder immer sehr freut. Es gibt immer relativ viele PJler im Haus, weshalb man eigentlich nie alleine essen muss und auch in unserer Freizeit haben wir Einiges unternommen (gekocht, Freibad Winnenden, Bars/Kneipen in Winnenden). Jeder wird herzlich aufgenommen und durch die Führung am ersten Tag (von PJlern für PJler) durchs Haus bekommt man einen guten Überblick und ist gleich Teil der PJ-Gruppe. Die PJ-Koordinatorinnen Nicole und Julia sind jederzeit erreichbar und kümmern sich super um alle Anliegen (Vorschläge, Probleme, Anregungen), die man hat.



Alles in allem war meine Zeit in Winnenden wirklich toll. Es herrscht eine recht familiäre Atmosphäre. Auch wenn ich nicht in jedem Bereich viel gelernt habe, würde ich jedem die Innere hier weiterempfehlen, vor allem die Hämatologie-Onkologie!

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Die Abteilung Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie garantiert ein Faires PJ und verfügt über das Faires-PJ-Zertifikat

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PJ

Die Fachabteilung Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie in der Klinik Rems-Murr-Klinikum Winnenden ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

85 %

Platz 125

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.173 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
452,00
Kosten für Wohnheimplatz pro Monat in Euro
200,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Verpflegung
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • Mitfahrten im Notarztdienst möglich
  • PJ-Tertial kann gesplittet werden
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Studientage im Tertial
8
Sonstige Zuwendungen in Euro
360,00
Ergänzungen zu den Sonstigen Zuwendungen:
Bis zu 360 Euro in Form von Sachleistungen (Wohnung, Verpflegung, VVS-Ticket). Ungenutztes Budget wird nicht ausgezahlt und verfällt.
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Unterricht
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Mentoring
Vorbereitung auf das M3
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Stimmung im Team
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PJ-Berichte
 
Anonym
12.12.2023
PJ Bericht Innere in Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Ich kann das PJ am RMK Winnenden nur empfehlen und würde es jederzeit wieder dort machen.

Man beginnt in einer der Abteilungen und kann dann seine Rotation frei einteilen. Pro Tertial kann man auch zwei Wochen fachfremd rotieren und 2 Tage Notarzt fahren.

Ich war am Anfang in der Gastroenterologie/Allgemeine Innere. Dort hat es mir sehr gut gefallen. Alle waren sehr nett und haben mir gerne erklärt und gezeigt. Dort hatte ich auch die Möglichkeit, selbst Patienten aufzunehmen und zu untersuchen. Auch konnte ich jederzeit in die Endoskopie gehen und dort zuschauen, man war immer willkommen. Insgesamt lernt man dort gut Basis-Innere.

Auf der Pulmologie hat es mir auch gut gefallen. Es war ein sehr kleines Team und der Chefarzt einfach toll und engagiert. Nebst Station war ich auch bei einigen Bronchoskopien und Spirometrien dabei. Gebt der für die BGAs und Spirometrien zuständigen Schwester einfach eure Nummer, sie ruft euch bei spannenden Sachen gerne an. Allerdings hat kurz nach meinem Tertial der Chefarzt gewechselt und das Team besteht nun vorwiegend aus Honorarärzten. Seitdem soll es nicht mehr so gut sein.

Auf der Kardio war es okay, aber weitgehend uninteressant. Wenn man die richtigen Ärzte trifft, kann man auch hier was lernen und ich durfte sogar mal selbst kardiovertieren. Der Chef ist sehr unangenehm und unfreundlich, auch zu den Ärzten. Nach meiner Zeit haben 3 Assistenzärzte gekündigt. Aber von ihm bekommt man meistens eh nicht so viel mit.

Auf der Hämato/Onko hat es mir eindeutig am besten gefallen. Alle Ärzte inklusive Chef waren super nett. Es wird gerne erklärt und ich habe auch hier selbstständig Patienten aufgenommen. Ein Highlight war, dass ich sogar unter Aufsicht selbst eine Knochenmarkpunktion durchführen durfte.

Immer dienstags gibt es auch ein Stationsfrühstück.

Jeden Montag gab es einen Sonokurs, der wirklich super war! Auch ein Vorteil: Hier gibt es Schwestern, die die morgendlichen Blutentnahmen und Zugänge übernehmen, sodass man dies nur selten tun muss und nicht den ganze Tag nur damit beschäftigt ist!

Zur Orga: Die Organisation ist wirklich top. Die PJ-Koordinatorin Nicole Baur versucht möglichst alle Wünsche zu berücksichtigen und ist auch bei Fragen und Problemen immer ansprechbar. Mittagessen und Parken war umsonst.

Insgesamt absolut gutes Tertial!
 
Anonym
03.07.2022
PJ Bericht Innere in Rems-Murr-Klinikum Winnenden
In meinem Innere Tertial bin ich durch alle internistischen Abteilungen der Klinik rotiert, wodurch ich einen guten Überblick über die Innere Medizin gewonnen habe. Ich war in folgenden Abteilungen:

- Gastroenterologie/Allgemeine Innere (3 Wochen)

- Kardiologie (3 Wochen)

- Pulmologie (2 Wochen)

- Hämato/Onkologie (3 Wochen)

- ZNA (3 Wochen)

- Urologie (2 Wochen fachfremd)



In jeder Abteilung gibt es einen Oberarzt, der als Ansprechpartner der Studierenden dient. Insgesamt wurde ich in allen Abteilungen herzlich aufgenommen und man hat sich respektiert gefühlt. Neben dem klassischen internistischen Stationsalltag mit Stationsarbeit, Visiten, etc. bin ich oft in den Funktionsdiagnostiken der einzelnen Abteilungen gewesen. Hier hat man viel gezeigt und erklärt bekommen. Blutabnahmen und Vigos habe ich selten gemacht, da es hierfür eigentlich eigenes Personal gibt. In einigen Abteilung war die Stimmung auf Grund von ausgeprägtem Personalmangel etwas getrübt. Eine Rotation in die Urologie kann ich sehr empfehlen.



Zum Thema Unterricht: Dieser findet 1x/Woche statt. Die Unterrichtstage sind unter allen Fachabteilungen aufgeteilt, sodass man ein breites Spektrum hat, jedoch viele Themen eher oberflächlich behandelt wurden. Die Qualität des Unterrichts war sehr gemischt. Oft ist der Unterricht jedoch ausgefallen oder wurde verschoben. Zusätzlich fand 1x/Woche ein Sonokurs statt. Hier wurde nach einer kurzen Theorieeinheit die Praxis in den Vordergrund gestellt. In unregelmäßigen Abständen wurden Zusatzveranstaltungen für die Studierenden angeboten (z.B. Reanimationskurs, Seminar zum Überbringen von schlechten Nachrichten, EKG Kurs, etc.).



Sonstiges: Als PJler bekommt man ein Telefon sowie einen eigenen Computerzugang. Frühstück und Mittagessen ist kostenlos möglich. Ich habe in direkter Kliniknähe eine Wohnung vom Krankenhaus kostenlos gestellt bekommen. Wir waren ca. 10 PJler*innen im Haus und waren verteilt auf alle Stationen, sodass man meistens der einzige PJler in der Abteilung gewesen ist. Winnenden selbst ist ein kleines Städtchen und hat nicht allzu viel zu bieten. Direkt neben dem Krankenhaus ist ein Freibad. In ca. 20 Minuten erreicht man Stuttgart Hbf mit dem Zug von Winnenden Bahnhof. Der Bahnhof ist fußläufig ca. 20 Minuten von der Klinik entfernt.
 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Innere bei Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Vorab ist zu sagen, dass jeder Student andere Ansichten vertritt was die Arbeit im PJ angeht. Die Ärzte bei denen ich im PJ war sind mittlerweile eventuell weg und es sind neue gekommen, zu denen ich mir natürlich kein Bild machen konnte.

Das Tertial in Winnenden war für mich als Einstieg wirklich sehr gut. Ich war zu Beginn auf der Hämato-/ Onko dann auf der Gastro und zuletzt auf der Kardio. Die betreuenden Ärzte waren durchweg sehr nett. Auch die Ober- und Chefärzte. Auf den verschiedenen Stationen läuft man eigentlich immer bei der Visite mit. Man bekommt dort auch schnell eigene Zimmer und stellt diese dann dem Chefarzt vor. Auch Briefe schreiben wurde einem, wenn man mochte, gerne überlassen. Das böse Thema der Blutentnahmen und PVKs: es ist nicht selbstverständlich, dass man für diese Aufgaben zuständig ist. Die Ärzte waren immer froh wenn man sie dabei unterstützte. Mir machte das persönlich nicht viel aus und ich half eigentlich immer den Tag über PVKs zu legen und nahm Blut ab. Man wurde jedoch nicht gezwungen wenn man gerade etwas anderes tat. Die Ärzte waren wirklich immer dankbar.

Auf der Onko konnte ich Knochenmarkpunktionen unter Anleitung durchführen, auf der Gastro war ich zwei Wochen im Sonozentrum und durfte bei Gastroskopien mitmachen, auf der Kardio konnte ich zu den Herzkatheteruntersuchungen gehen und es wurden mir Stress-MRTs erklärt.

Alles in allem war die Stimmung immer gut und auch der Kontakt zu der Pflege war stets freundlich. Wenn man mal etwas früher gehen musste konnte man das auf der jeweiligen Station immer klären.

Ein großer Pluspunkt des Krankenhauses war die PJ- Koordinatorin Nicole Knöpfle. Nicole betreut einen während des ganzen Aufenthaltes und war immer für Fragen erreichbar. Sie organisierte eigentlich alles was unsere Wohnung und die Krankenhauszeit betraf. In anderen Häusern ist solch eine Betreuung nicht üblich.

Der größte negativ Punkt war der, dass die IT im Krankenhaus keinen PJ-Zugang für die Studenten einrichten will. Das ist ziemlich nervig, da man sich immer erst von einem Arzt einloggen lassen muss.

Ich hatte wirklich eine sehr lehrreiche und schöne Zeit am RMK. Der Unterricht fand einmal die Woche statt und wenn es zeitlich möglich war gab es von der Gastro noch einen Sonokurs einmal die Woche.
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