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Allgemeine Psychosomatik

Allgemeine Psychosomatik | Dießen | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 26.12.2023
Mai 2023 – September 2023

PJ Bericht Psychosomatik in Psychosomatische Klinik Kloster Diessen

Vorweg: ein PJ-Tertial in der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen ist absolut zu empfehlen! Ich hatte ein tolles Wahltertial und habe viel gelernt.



Klinik

Die Klinik Kloster Dießen ist eine psychosomatische stationäre Klinik, die seit 2018 in einem renovierten Klostergebäude besteht. Der Arbeitsort ist daher super schön. Es gibt ca. 90 Patient:innen, die in einzelne Settings aufgeteilt sind, welche grob thematisch u.a. Depression, Burnout, Angststörungen, Mediensucht, Trauma, somatofome Störungen, Essstörungen umfassen. Es gibt es eine Station 1 und die Stationen 2/3.



Tagesablauf/ Aufgaben/ Erfahrungen

Der Tag beginnt um 08.15/08.25 Uhr mit einer gemeinsamen Frühbesprechung je Station und endet um ca. 16.30 Uhr. Der Tagesablauf richtet sich danach, bei welchen Settings oder in welchen Gruppenaktivitäten man hospitiert/ mitläuft. Als PJler:in nimmt man an den Gesprächsgruppentherapiestunden teil und kann sich hier auch aktiv miteinbringen. Es ist möglich, in Absprache mit dem jeweiligen Therapeuten und dem Patienten quasi kontinuierlich bei seinen/ ihren Einzeltherapiestunden dabei zu sein. Des Weiteren macht man zügig selbstständig die somatischen Aufnahmen, kann z.B. eine Achtsamkeitsgruppe leiten, sich aktiv mit Fallvorstellungen in den Teambesprechungen einbringen und psychologische Diagnostiktests durchführen. Es ist jederzeit nach Absprache möglich, an den Zusatzangeboten wie Körpertherapie, Kunsttherapie, Bewegungsangeboten oder der tiergestützten Therapie teilzunehmen.

Man ist außerdem dabei bei: Mediengruppe, Essstörungsgruppe, Team- und Fallbesprechungen, gemeinsamer oder einzelner Assitentensupervision und in der medizinischen Sprechstunde.

Generell konnte ich mir den Tag sehr individuell gestalten (es ist aufgrund der individuellen Abläufe/ Strukturen ja auch anders nicht möglich), was anfangs etwas überfordernd ist. Zwischen den einzelnen Angeboten hat man öfter auch mal eine Stunde freie Zeit, in der man gut etwas in Fachbüchern nachlesen oder die ganzen Eindrücke reflektieren kann. Ein Zugang zu Orbis etc. war bereits zu PJ-Beginn vorhanden.

Es war trotz der meist engen Zeitfenster immer möglich, Fragen zu stellen oder Gruppen-/ Einzelstunden nachzubesprechen.

Die Klinik ist erst seit 2022 Lehrkrankenhaus, daher bestand/ besteht Spielraum, was die individuelle PJ-Gestaltung angeht. Einen festen PJ-Unterricht gab es noch nicht, es gibt aber interne Fortbildungen, an denen man teilnehmen kann und bei direkter Nachfrage haben sich die Oberärzt:innen gerne Zeit genommen, um etwas zu besprechen.



Meine Hilfe wurde stets sehr wertgeschätzt und ich war schnell ein selbstverständlicher Teil des gesamten Klinikteams. Generell ist wirklich JEDE:R in dieser Klinik unglaublich nett, hilfsbereit und interessiert am Gegenüber.

Fazit: ich habe in dem einen Tertial wirklich viel gelernt, sehr viele Eindrücke bekommen und liebe Menschen kennengelernt. Man hat auch Berührungspunkte mit Themen, die im Studium weniger eine Rolle spielen (Mediensucht) oder bekommt Einblicke in spannende Therapieformen (z.B. in die therapeutische Arbeit mit Eseln und Schafen). Ein Einblick in die Psychosomatik ist eigentlich jedem zu empfehlen (selbst wenn man nicht den Facharzt machen möchte), man erlebt eine Arbeit, die wirklich mit dem Menschen selbst zu tun hat und kann viel für den Umgang mit Patient:innen auch in noch kommenden Tertialen lernen.



Das Drumherum

Es war möglich, in einem 1-Zimmer-Appartement im Wohnheim auf dem Gelände zu wohnen. Das Mittagessen ist bei allen fester Bestandteil des Tages und super lecker. Es gibt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 595?.

Dießen ist ein Ort direkt am Ammersee und im Alpenvorland, daher mangelt es in keinster Weise an Freizeitangeboten. Ein Tertial im Sommer bedeutet auch ein wenig Sommerurlaub... Mit der Bahn ist man außerdem zügig in München oder in Garmisch-Partenkirchen.

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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PJ-Unterricht
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Lehre und Teaching im Alltag
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Vorbereitung auf das M3
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  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Allgemeine Psychosomatik garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Allgemeine Psychosomatik in der Klinik Psychosomatische Klinik Kloster Diessen GmbH & Co. KG ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

31 %

Platz 4368

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.168 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
450,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • k.A. zur Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • k.A. zum Studentenunterricht
  • Parkmöglichkeiten
  • Keine Mitfahrten im Notarztdienst möglich
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
26.12.2023
PJ Bericht Psychosomatik in Psychosomatische Klinik Kloster Diessen
Vorweg: ein PJ-Tertial in der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen ist absolut zu empfehlen! Ich hatte ein tolles Wahltertial und habe viel gelernt.



Klinik

Die Klinik Kloster Dießen ist eine psychosomatische stationäre Klinik, die seit 2018 in einem renovierten Klostergebäude besteht. Der Arbeitsort ist daher super schön. Es gibt ca. 90 Patient:innen, die in einzelne Settings aufgeteilt sind, welche grob thematisch u.a. Depression, Burnout, Angststörungen, Mediensucht, Trauma, somatofome Störungen, Essstörungen umfassen. Es gibt es eine Station 1 und die Stationen 2/3.



Tagesablauf/ Aufgaben/ Erfahrungen

Der Tag beginnt um 08.15/08.25 Uhr mit einer gemeinsamen Frühbesprechung je Station und endet um ca. 16.30 Uhr. Der Tagesablauf richtet sich danach, bei welchen Settings oder in welchen Gruppenaktivitäten man hospitiert/ mitläuft. Als PJler:in nimmt man an den Gesprächsgruppentherapiestunden teil und kann sich hier auch aktiv miteinbringen. Es ist möglich, in Absprache mit dem jeweiligen Therapeuten und dem Patienten quasi kontinuierlich bei seinen/ ihren Einzeltherapiestunden dabei zu sein. Des Weiteren macht man zügig selbstständig die somatischen Aufnahmen, kann z.B. eine Achtsamkeitsgruppe leiten, sich aktiv mit Fallvorstellungen in den Teambesprechungen einbringen und psychologische Diagnostiktests durchführen. Es ist jederzeit nach Absprache möglich, an den Zusatzangeboten wie Körpertherapie, Kunsttherapie, Bewegungsangeboten oder der tiergestützten Therapie teilzunehmen.

Man ist außerdem dabei bei: Mediengruppe, Essstörungsgruppe, Team- und Fallbesprechungen, gemeinsamer oder einzelner Assitentensupervision und in der medizinischen Sprechstunde.

Generell konnte ich mir den Tag sehr individuell gestalten (es ist aufgrund der individuellen Abläufe/ Strukturen ja auch anders nicht möglich), was anfangs etwas überfordernd ist. Zwischen den einzelnen Angeboten hat man öfter auch mal eine Stunde freie Zeit, in der man gut etwas in Fachbüchern nachlesen oder die ganzen Eindrücke reflektieren kann. Ein Zugang zu Orbis etc. war bereits zu PJ-Beginn vorhanden.

Es war trotz der meist engen Zeitfenster immer möglich, Fragen zu stellen oder Gruppen-/ Einzelstunden nachzubesprechen.

Die Klinik ist erst seit 2022 Lehrkrankenhaus, daher bestand/ besteht Spielraum, was die individuelle PJ-Gestaltung angeht. Einen festen PJ-Unterricht gab es noch nicht, es gibt aber interne Fortbildungen, an denen man teilnehmen kann und bei direkter Nachfrage haben sich die Oberärzt:innen gerne Zeit genommen, um etwas zu besprechen.



Meine Hilfe wurde stets sehr wertgeschätzt und ich war schnell ein selbstverständlicher Teil des gesamten Klinikteams. Generell ist wirklich JEDE:R in dieser Klinik unglaublich nett, hilfsbereit und interessiert am Gegenüber.

Fazit: ich habe in dem einen Tertial wirklich viel gelernt, sehr viele Eindrücke bekommen und liebe Menschen kennengelernt. Man hat auch Berührungspunkte mit Themen, die im Studium weniger eine Rolle spielen (Mediensucht) oder bekommt Einblicke in spannende Therapieformen (z.B. in die therapeutische Arbeit mit Eseln und Schafen). Ein Einblick in die Psychosomatik ist eigentlich jedem zu empfehlen (selbst wenn man nicht den Facharzt machen möchte), man erlebt eine Arbeit, die wirklich mit dem Menschen selbst zu tun hat und kann viel für den Umgang mit Patient:innen auch in noch kommenden Tertialen lernen.



Das Drumherum

Es war möglich, in einem 1-Zimmer-Appartement im Wohnheim auf dem Gelände zu wohnen. Das Mittagessen ist bei allen fester Bestandteil des Tages und super lecker. Es gibt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 595?.

Dießen ist ein Ort direkt am Ammersee und im Alpenvorland, daher mangelt es in keinster Weise an Freizeitangeboten. Ein Tertial im Sommer bedeutet auch ein wenig Sommerurlaub... Mit der Bahn ist man außerdem zügig in München oder in Garmisch-Partenkirchen.
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