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Klinik für Innere Medizin, Herz- und Kreislauferkrankungen

Klinik für Innere Medizin, Herz- und Kreislauferkrankungen | Ostfildern-Ruit | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 11.04.2023
September 2022 – Dezember 2022

PJ Bericht Innere in medius Kliniken Ostfildern-Ruit

Ich habe mein Innere-Tertial in den medius Kliniken in Ruit absolviert. Verglichen mit den anderen Lehrkrankenhäusern meiner Heimat-Uni bieten die medius-Kliniken die fairsten Rahmenbedingungen. Ein kostenloses Zimmer im Personalwohnheim 5 Minuten von der Klinik entfernt, Dienstkleidung, Umkleidenzugang, Spind und eine Aufwandsentschädigung werden angeboten. Die Stadt Ostfildern bietet natürlich nicht sehr viel, aber man ist mit der U-Bahn in 20 min in Stuttgart und hat eine gute Busanbindung nach Esslingen.

Generell gibt es nicht sehr viele PJler im Haus und dementsprechend gut ist die Betreuungssituation. Ich war die einzige PJlerin im Innere-Tertial meines Standortes, deshalb konnte ich meine Einsatzorte in Rücksprache mit den Assistenzärzt*innen komplett frei einteilen. Begonnen habe ich mein Tertial auf der Kardio. Zu den generellen Aufgaben gehörten Blutentnahmen, Flexülen legen, Arztbriefe schreiben, Visiteneinträge aktualisieren, Visiten unter Supervision selbst durchführen, Patienten aufnehmen und untersuchen. Die Assistenzärzt*innen nehmen sich Zeit, EKGs, Röntgenuntersuchungen, BGAs und LUFUs durchzusprechen. In der angegliederten Funktionsdiagnostik konnte ich je nach Wunsch TTEs, TEEs, Koros und sonstige kard. Diagnostik anschauen. Je nach Oberarzt darf man hier auch mal selbst schallen oder kardiovertieren. Danach war ich eine kurze Zeit auf der geriatrischen und palliativmedizinischen Station. Auch hier war das Aufgabenspektrum sehr ähnlich. In der Notaufnahme kann man im Schichtsystem mitarbeiten. Ich habe oft den Spätdienst von 16-0 Uhr mitgemacht, weil dann eine dünnere Besetzung im gesamten Haus ist und man auch mitbekommt, was jenseits des Tagbetriebes an Aufgaben anfällt. Hier durfte ich sehr selbständig arbeiten, Patienten aufnehmen, Diagnostik und Procedere vorschlagen und besprechen. Um Untersuchungen und Basisdiagnostik für die wichtigsten Akuterkrankungen zu üben war die Notaufnahme wirklich super. Ansonsten habe ich mir die gastroenterologisch-onkologische Station angeschaut, hier hätte man auch in die Endoskopie gehen können, habe ich aber nicht geschafft. Ich war danach zwei Wochen in der Sonografie, auch hier darf man vorschallen, Befunde besprechen undPleura-/ Aszitespunktionen selbst durchführen. Zuletzt war ich auch auf der internistischen Intensivstation. Super spannend, aber als PJlerin kann man hier einfach weniger selbständig mit anpacken.



Generell ist der Umgang mit PJlern im Haus super wertschätzend, man kann sich alles anschauen worauf man Lust hat und die Assistenzärzt*innen haben viel Lust darauf was zu erklären. Hier ist definitiv ein Haus und ein Team das einen direkt einbindet, wenn man Interesse zeigt und mit anpacken möchte. Die Oberärzt*innen sind alle sehr zugänglich und die Hierarchien sehr flach. Der PJ-Unterricht findet jede Woche an einem anderen Standort der medius-Kliniken statt (Ruit, Nürtingen, Kirchheim). Es gibt wöchentlich ärztliche Fortbildungen, tägliche Röntgendemos auf der Gastro und wöchentliche interdisziplinäre Besprechungen auf der Geriatrie (mit Ärzten, Logo, Physio, Ergo, Sozialdienst und Ernährungsspezialisten). Einen halben Tag in der Woche kann man als Studientag nehmen oder zwei zusammen legen und an einem Tag fehlen.

Mir war es wichtig, eine sehr gute internistische Basis zu haben, die man für die Stationstätigkeit überall brauchen wird, egal welche Fachrichtung es später wird.

Deshalb würde ich jederzeit mein Innere-Tertial wieder in diesem Haus absolvieren, da das Team wirklich super ist, einen wertschätzend in den Alltag eingliedert und auch viel machen lässt, deshalb absolut empfehlenswert!

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Arbeitszeit & Freizeit
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Aufgaben und Tätigkeiten
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PJ-Unterricht
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Lehre und Teaching im Alltag
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Mentoring
Vorbereitung auf das M3
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Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
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Stimmung im Team
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  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Innere Medizin, Herz- und Kreislauferkrankungen garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Innere Medizin, Herz- und Kreislauferkrankungen in der Klinik Medius Klinik Ostfildern-Ruit ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

20 %

Platz 6369

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.169 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
399,00
Kosten für Wohnheimplatz pro Monat in Euro
0,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Verpflegung
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • k.A. zur Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • k.A. zum PJ-Mentor
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • k.A. zum Studentenunterricht
  • Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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Anonym
11.04.2023
PJ Bericht Innere in medius Kliniken Ostfildern-Ruit
Ich habe mein Innere-Tertial in den medius Kliniken in Ruit absolviert. Verglichen mit den anderen Lehrkrankenhäusern meiner Heimat-Uni bieten die medius-Kliniken die fairsten Rahmenbedingungen. Ein kostenloses Zimmer im Personalwohnheim 5 Minuten von der Klinik entfernt, Dienstkleidung, Umkleidenzugang, Spind und eine Aufwandsentschädigung werden angeboten. Die Stadt Ostfildern bietet natürlich nicht sehr viel, aber man ist mit der U-Bahn in 20 min in Stuttgart und hat eine gute Busanbindung nach Esslingen.

Generell gibt es nicht sehr viele PJler im Haus und dementsprechend gut ist die Betreuungssituation. Ich war die einzige PJlerin im Innere-Tertial meines Standortes, deshalb konnte ich meine Einsatzorte in Rücksprache mit den Assistenzärzt*innen komplett frei einteilen. Begonnen habe ich mein Tertial auf der Kardio. Zu den generellen Aufgaben gehörten Blutentnahmen, Flexülen legen, Arztbriefe schreiben, Visiteneinträge aktualisieren, Visiten unter Supervision selbst durchführen, Patienten aufnehmen und untersuchen. Die Assistenzärzt*innen nehmen sich Zeit, EKGs, Röntgenuntersuchungen, BGAs und LUFUs durchzusprechen. In der angegliederten Funktionsdiagnostik konnte ich je nach Wunsch TTEs, TEEs, Koros und sonstige kard. Diagnostik anschauen. Je nach Oberarzt darf man hier auch mal selbst schallen oder kardiovertieren. Danach war ich eine kurze Zeit auf der geriatrischen und palliativmedizinischen Station. Auch hier war das Aufgabenspektrum sehr ähnlich. In der Notaufnahme kann man im Schichtsystem mitarbeiten. Ich habe oft den Spätdienst von 16-0 Uhr mitgemacht, weil dann eine dünnere Besetzung im gesamten Haus ist und man auch mitbekommt, was jenseits des Tagbetriebes an Aufgaben anfällt. Hier durfte ich sehr selbständig arbeiten, Patienten aufnehmen, Diagnostik und Procedere vorschlagen und besprechen. Um Untersuchungen und Basisdiagnostik für die wichtigsten Akuterkrankungen zu üben war die Notaufnahme wirklich super. Ansonsten habe ich mir die gastroenterologisch-onkologische Station angeschaut, hier hätte man auch in die Endoskopie gehen können, habe ich aber nicht geschafft. Ich war danach zwei Wochen in der Sonografie, auch hier darf man vorschallen, Befunde besprechen undPleura-/ Aszitespunktionen selbst durchführen. Zuletzt war ich auch auf der internistischen Intensivstation. Super spannend, aber als PJlerin kann man hier einfach weniger selbständig mit anpacken.



Generell ist der Umgang mit PJlern im Haus super wertschätzend, man kann sich alles anschauen worauf man Lust hat und die Assistenzärzt*innen haben viel Lust darauf was zu erklären. Hier ist definitiv ein Haus und ein Team das einen direkt einbindet, wenn man Interesse zeigt und mit anpacken möchte. Die Oberärzt*innen sind alle sehr zugänglich und die Hierarchien sehr flach. Der PJ-Unterricht findet jede Woche an einem anderen Standort der medius-Kliniken statt (Ruit, Nürtingen, Kirchheim). Es gibt wöchentlich ärztliche Fortbildungen, tägliche Röntgendemos auf der Gastro und wöchentliche interdisziplinäre Besprechungen auf der Geriatrie (mit Ärzten, Logo, Physio, Ergo, Sozialdienst und Ernährungsspezialisten). Einen halben Tag in der Woche kann man als Studientag nehmen oder zwei zusammen legen und an einem Tag fehlen.

Mir war es wichtig, eine sehr gute internistische Basis zu haben, die man für die Stationstätigkeit überall brauchen wird, egal welche Fachrichtung es später wird.

Deshalb würde ich jederzeit mein Innere-Tertial wieder in diesem Haus absolvieren, da das Team wirklich super ist, einen wertschätzend in den Alltag eingliedert und auch viel machen lässt, deshalb absolut empfehlenswert!
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