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Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie | Neustadt | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 04.11.2023
August 2023 – Oktober 2023

PJ Bericht Unfallchirurgie in Klinikum Neustadt am Ruebenberge

Ich habe meine letzten 6 Wochen des PJ in Neustadt in der Chirurgie verbracht. Das Chirurgie Tertial hatte ich gesplitted und war daher nur so kurz dort. Aufgrund meiner vorangegangenen Erfahrungen in der Chirurgie, hatte ich ehrlicherweise kein wirkliches Interesse an der Chirurgie und gehofft nicht oft in den OP zu müssen. Die 6 Wochen in Neustadt, haben mich aber vom Gegenteil überzeugt und mich für die Chirurgie tatsächlich etwas begeistert.

Von den 6 Wochen habe ich 3 Wochen in der Unfallchirurgie verbracht und die anderen 3 in der Notaufnahme. Während der Zeit in der Notaufnahme wurde ich dann sowohl von der Unfallchirurgie und der Viszeralchirurgie zum Haken halten/ Kamera führen in den OP gerufen, habe also von beiden Disziplinen etwas mitbekommen. Generell war die Einteilung recht frei, je nach Eigeninitiative konnte man sich mehr oder weniger selbst aussuchen, was man sich ansehen/machen wollte. Einmal pro Woche gab es eine PJ-Fortbildung von einer Abteilung ( also auch Gyn, Päd, Radio, Anästhesie...).

Besonders im OP war die Atmosphäre super nett, sowohl die Pflege als auch die Chirurgen waren immer freundlich und daran interessiert einem etwas beizubringen. Man musste natürlich oft Haken halten insbesondere in der Unfallchirurgie, dennoch konnte man auch bei anderen OPs dabei sein und helfen bzw Dinge selber machen und war immer willkommen. In der Notaufnahme war man mit einem Assistenten und hat in Rücksprache sowohl viszeralchirurgische als auch unfallchirurgische Patienten selbst untersucht, Sonos gemacht, die Diagnostik angemeldet, Briefe und Aufnahmeprotokolle geschrieben und Wunden versorgt.

Für Blutentnahmen und Viggos gab es auf Station MFAs und in der ZNA die Pflege, das musste man nur in Ausnahmefällen übernehmen.

Die Frühbesprechung war jeweils um 7:30, was etwas mühsam war, wenn man mit dem Zug aus Hannover pendelt. Meistens bin ich bis zur Nachmittagsbesprechung geblieben, wenn man mal einen Termin hatte oder nichts los war, konnte man auch schon früher gehen. Generell war das Pendeln natürlich ein wenig nervig, da auch die Bahnen zu der Zeit sehr häufig ausgefallen sind.



Insgesamt waren es gute 6 Wochen in der Chirurgie, die meine Meinung zu diesem Fachgebiet am Ende zum Positiven geändert haben. Ich hätte mir gut vorstellen können trotz Pendeln dort das gesamte Chirurgie PJ zu machen.

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Klinik KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

81 %

Platz 247

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.175 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
812,00
Kosten für Wohnheimplatz pro Monat in Euro
0,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
02.07.2023
PJ Bericht Chirurgie in Klinikum Neustadt am Ruebenberge
Ich hatte mich für Neustadt aus rein praktischen Gründen entschieden. Zum einen wohne ich ganz in der Nähe, zum anderen habe ich hier auch bereits das Innere-Tertial absolviert, und auch mein Wahl-Tertial werde ich in Neustadt machen. Insgesamt bin ich mit sehr mäßigen Erwartungen in das PJ gegangen. Ich fand die Chirurgische Lehre in der Hochschule einfach nur schlecht und war mir sicher das auf keinen Fall Chirurg werde. Dementsprechend war mein eigentlicher Anspruch auch nur, so gut wie möglich durch das Tertial zu kommen, egal wie es wird...



Das Neustädter Team hat es tatsächlich geschafft meine Sicht auf die Chirurgie grundlegend zu ändern. Ich hatte ein wahnsinnig tolles PJ, hatte unglaublich viel Spaß und habe darüber hinaus auch unglaublich viel gelernt. Aufgeteilt ist das Tertial in 6 Wochen Unfallchirurgie, 6 Wochen Allgemeinchirurgie und 4 Wochen Notaufnahme. Man kann neben normalen Tagdiensten auch Spätdienste machen oder an Feiertagen arbeiten, wenn man das möchte! Man bekommt ein eigenes DECT-Telefon, einen SAP-Zugang und auch ein PC ist jederzeit zugänglich. Der Dienst geht von 7.30 Uhr bis 16.00 ... Blöde Zeiten wenn man mit dem Zug fahren muss. Man lässt hier aber durchaus mit sich reden ;)



Ich habe in der Unfallchirurgie begonnen. Wenn man Interesse hat, kann man neben den typischen 2. Assistenzen bei Endoprothetikeingriffen auch bei anderen Eingriffen assistieren. Allerdings kann man sich direkt von dem Gedanken verabschieden, dass man an die Hand genommen wird. Eigeninitiative und Interesse sind der Schlüssel wenn man hier Spaß haben möchte.. Da ich in meinem Tertial die einzige PJlerin war, hatte ich eine 1:1-Betrreuung durch einen der Oberärzte und habe dadurch viele Interessante Dinge sehen, machen und lernen können. Letztlich habe ich mich tatsächlich ein wenig in die UCH verliebt!



Die 4 Wochen Notaufnahme waren ebenfalls mega lehrreich. Hier arbeitet man selbstständig aber supervidiert und lernt dadurch unglaublich viel. Über die körperliche Untersuchung und Anamnese, Beurteilung von Röntgenbildern, eFast, Nähen und Wundversorgung war alles dabei.



Meine letzten 6 Wochen habe ich in der ACH verbracht. Das Team hier ist einzigartig. Man wird eigentlich immer von einem der Assistenten betreut, oder direkt von einem der Oberärzte. Man steht regelmäßig auch ohne entsprechende Eigeninitiative auf dem OP-Plan und wird von den Oberärzten auch regelmäßig als 1. Assistenz eingeplant. Alle sind sehr bestrebt, dass man viel lernt und viel mitnimmt. Insgesamt kann ich sagen, dass ich mich hier sehr wertgeschätzt und super integriert gefühlt habe.





 
Anonym
24.02.2020
PJ Bewertung Chirurgie bei Klinikum Neustadt am Ruebenberge
Als PJ'lerIn wirst du i.d.R. zu gleichen Teilen in der Unfallchirurgie, in der Allgemein- und Gefäßchirurgie und in der chirurgischen Notaufnahme eingesetzt. Wenn gewünscht, kannst du während deiner Zeit in der Notaufnahme auch im Spätdienst arbeiten.
Der Frühdienst beginnt in allen Bereichen um 7:30 Uhr und endet gegen 16 Uhr.
In allen Abteilungen wirst du fest in den OP- Plan mit eingeplant und lernst sicher zu nähen.
Ich habe in der Unfallchirurgie begonnen. Als PJ'lerIn wirst du viel fest in die Prothesen- OP's eingeteilt. Du kannst jedoch auch, insbesondere wenn du sehr an Unfallchirurgie interessiert bist, bei einem großen Spektrum anderer unfallchirurgischer Operationen zusehen oder assistieren. Auf der Station gehst du in der Visite mit, wechselst Verbände, diktierst Briefe, nimmst Blut ab und legst Braunülen. Wenn die Stationsassistentin da ist, halten sich die Blutabnahmen aber in Grenzen. Außerdem kannst du in der elektiven Aufnahme in Anamnese und Untersuchung von z.B. PatientInnen für geplante Operationen mitwirken.
Die Gefäß- und Allgemeinchirurgie arbeitet sehr eng zusammen, es gibt gemeinsame Frühbesprechungen und eine Station für beide Fachbereiche. Insbesondere während der allgemeinchirurgischen Visite wird sehr viel erklärt. Wie in der Unfallchirurgie wechselst du auch hier Verbände, diktierst Briefe, arbeitest in der elektiven Aufnahme mit, legst Braunülen und nimmst Blut ab- für letzteres gibt es aber auch hier i.d.R. eine Stationsassistentin. Bei laparoskopischen Operationen oder kleineren Eingriffen in der Gefäßchirurgie wirst du als 2. Assistenz eingeteilt, du kannst bei vielen größeren Eingriffen als 3. Assistenz mitwirken. Das Team in der Allgemein- und Gefäßchirurgie sowohl von der ärztlichen als auch von der pflegerischen Seite ist sehr nett, es herrscht eine sehr gute Stimmung im OP. Stets wird viel erklärt und du kannst Fragen stellen. Außerdem kannst du an der Visite auf der Intensivstation und auf der pädiatrischen Station teilnehmen.
Besonders gut gefallen hat mir die Zeit in der chirurgischen Notaufnahme. Hier kannst du PatitentInnen von Anfang bis Ende betreuen, kannst die Fälle dann mit dem zuständigen Arzt/der zuständigen Ärztin besprechen. Du lernst sicher Wunden zu versorgen und zu nähen. Das Team ist ausgesprochen nett, tolle Zusammenarbeit auch mit der Inneren Medizin.
Es pendeln viele der ÄrtInnen aus Hannover nach Neustadt, sodass du im Frühdienst i.d.R. immer jemanden findest, mit dem/der du mitfahren kannst. Die Züge fahren leider so, dass du entweder viel zu früh oder etwas zu spät da bist.
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