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Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie | Gummersbach | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 07.11.2024
Juli 2024 – Oktober 2024

PJ Bericht Anästhesiologie in Kreiskrankenhaus Gummersbach

Das PJ-Tertial in der Anästhesie in Gummersbach ist absolut zu empfehlen. Wer praktische Fähigkeiten erlernen will und gleichzeitig das theoretische Wissen verbessern will ist hier genau richtig.

Der Arbeitstag beginnt morgens gegen 07:30 mit der Frühbesprechung im Aufwachraum. Montags beginnt der Tag schon um 07:15 mit der abteilungsinternen Fortbildung. Hier hält einer der Assistenzärzte einen Vortrag über ein gewähltes Thema. Als PJler ist man einmal im Tertia auch dran einen Vortrag zu halten. Das Thema wird einem vom Chef vorgegeben, wenn man ein Wunschthema hat kann man das auch vorschlagen.

Der Tag endet meist gegen 16 Uhr. Mittwochs ist von 16-17 Uhr nochmal Fortbildung. Diese kann theoretisch oder praktisch sein und wird von einem Oberarzt oder durch den Chefarzt geleitet.



Am Anfang des Tertials wird der Rotationsplan gemacht. Die verschiedenen OP-Abteilungen sind Gyn, HNO, UC, AC und Gefäßchirurgie. Zusätzlich kann man 1 Woche in die Prämed, 1 Woche mitfahren auf dem NEF und 4 Wochen auf Intensivstation.



Im Tertial darf man so gut wie alles machen. Von Viggos legen, über einleiten einer Allgemeinanästhesie mit Masken-Beutel-Beatmung und Sicherung der Atemwege bis hin zum Stechen einer Spinalanästhesie. Wer praktisch arbeiten will ist hier genau richtig.

Auf der Intenivstation darf man Patienten untersuchen, selber betreuen und Behandlungspläne schreiben. Das ganze erfolgt immer in Rücksprache mit einem der Ärzte, sodass man immer direktes Feedback hat und immer neues lernt.

Am besten gefallen hat mir die Woche auf der Rettungswache. Man darf bei allen Notarzteinsätzen im NEF mitfahren und wird voll ins Team integriert. Leider hat das NEF am Standort Marienheide aktuell nicht viele Fahrten, weshalb man als PJler aktuell schon froh sein sollte wenn es in der gesamten Woche eine zweistellige Anzahl an Fahrten wird. Der Chef weiß darüber aber Bescheid und bemüht sich eine Lösung zu finden.



Zweimal die Woche steht im OP Unterricht an. Dieser erfolgt anhand einer Liste mit Themen die man immer für dienstags und donnerstags vorbereiten soll und dem Assistenzarzt vortragen und mit ihm oder ihr nachbesprechen soll. Es lohnt sich wirklich die Themen konsequent vorzubereiten, da man dadurch schon sehr gut fürs M3 vorbereitet ist.



Insgesamt bereitet das Anästhesie-Tertial hier einen perfekt auf das M3 und wenn man Anästhesist werden will auch auf den Beruf vor. Ich kann es nur empfehlen!

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Arbeitszeit & Freizeit
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Aufgaben und Tätigkeiten
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PJ-Unterricht
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Lehre und Teaching im Alltag
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Vorbereitung auf das M3
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  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie in der Klinik Kreiskrankenhaus Gummersbach GmbH ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

71 %

Platz 794

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.162 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
300,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Pro Monat findet 4 Mal PJ-Unterricht statt
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Kein eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • PJ-Rotationen können individuell mitgestaltet werden
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Studientage im Tertial
16
Sonstige Zuwendungen in Euro
168,00
Häufige Tätigkeiten:
  • Tätigkeit am oder mit dem Patienten
  • Aktiv Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
Seltene Tätigkeiten:
  • Leerlauf
  • Blutentnahme
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
Gesamtbewertung PJ
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Arbeitszeit & Freizeit
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PJ-Unterricht
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Lehre und Teaching im Alltag
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Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
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  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
11.07.2022
PJ Bericht Anästhesiologie in Kreiskrankenhaus Gummersbach
Wer motiviert ist und einen breiten und praxisorientierten Einblick in die Anästhesie und Intensivmedizin gewinnen will ist in Gummersbach an der richtigen Adresse!

Mein PJ-Tertial hat sich trotz weitere Anreise sehr gelohnt. Man merkt, dass in der Abteilung Aus- und Weiterbildung einen hohen Stellenwert hat, außerdem wurde ich als PJler gut in das Team integriert, kollegial behandelt und durfte schrittweise viele Tätigkeiten eigenständig unter Supervision durchführen.



- sehr gute Organisation; Fr. Meister meldet sich im Vorhinein und hilft schnell und unbürokratisch bei allen Formalitäten, Abholung im Foyer am ersten Tag, eigenes Telefon, eigener Rotationsplan, der an Wünsche/Bedürfnisse angepasst wird

- Rotationen: i.d.R. inkl. 1 Woche auf NEF (Rettungswache Marienheide) und 4 Wochen Intensiv (gemischt internistisch, neurologisch, chirurgisch, unfallchirurgisch; anästhesistisch geleitet mit internitsichen Rotanden).

- im OP: meist 2-wöchige Rotationen (Gyn/Geburtshilfe, Allgemeinchir. mit Thoraxchir., Unfallchir., HNO inkl. Kindereingriffe)

- Studientag 1x/Woche; ggf. auch flexibel zu nehmen (musste mehrfach fürs Wochenede zwecks Arbeit in meine Heimatstadt fahren; Fr/Mo für die Anfahrt freinzunhemen war nach Absprache in Ordnung). Allerdings hätte ich wenn möglich gar nicht alle Studientage genommen, da ich in diesem Tertial mit Abstand am meisten gelernt habe und gut eingebunden wurde - wenn ihr die Möglichkeit habt, plant das Tertial mit möglichst wenig Fehlzeiten!



- sehr nette Abteilung: sowohl Ärzteteam als auch Pflegeteams der Anästhesie und Intensivstation sehr kollegial, motiviert einem was beizubringen

- viel Möglichkeit, praktische Fertikeiten zu üben: Zugang, Monitoring, Medikamentendosierung, Beutel-Masken-Beatmung, LAMA/Intubation, wenn Zeit ist ZVK / Arterie legen, Spinale stechen. Ich habe auch einen Ax Plex stechen dürfen und viermal mit dem Videolaryngoskop intubieren dürfen.

- Assistieren bei Doppellumentubus-Anästhesien mit Einlungenbeatmung



- auf Intensiv: Betreuung eigener Patienten (meist 2, i.d.R. mit direkter Rücksprach Intensiv-OA), Vorstellung in der täglichen Visite und ausführliche Vorstellung in der Chefvisite 2x/Woche, Auswertung von BGA, Labor, klinische Untersuchung, Sono (haltet euch dafür an die Internisten oder sonoerfahreneren Anästhesisten); aktiv einfordern: Pleuradrainage, ZVK, Arterie legen (da konkurriert man allerdings etwas mit den internistischen Rotanden)

- NEF-Mitfahrt: 5 Tage (eine komplette Woche) mit NEF- und Intensivverlegungseinsätzen (wenn vorhanden: eigene Sicherheitsstiefel mitbringen - sonst kann ich mir vorstellen, dass von den Assistentn wer Stiefel ausleihen kann)





- Fortbildungscurriculum: neben Abteilungsfortbildungen immer montags morgens und mittwochs nachmittags kriegt man einen Plan mit Themen, die selbst 2 Mal pro Woche vorbereitet und im Saal / mit OA / auf dem NEF oder Intensiv besprochen werden - gute M3-Vorbereitung, zwingt einen dazu, sich laufend mit den Themen zu beschäftigen



- Arbeitzeit: 7:30-ca.16:00 im OP, 7:30-ca. 15:30 ITS, NEF 8:00-? (je nach Motivation, Ärzte machen 24-h-Dienste)

- Geld: 300?/Monat

- Essen: bis 8? pro Tag kostenfrei (wird mit 168? im Monat als Mitarbeiterverpflegung auf Gehaltsabrechnung angegeben --> zählt in euren Steuerfreibetrag mit hinein)

- Wohnheimzimmer: kostenfrei, b. Bed., Zimmerkaution 300?, Anmeldung ca. 3-4 Monate vor Tertialbeginn, Parkplatz dort vorhanden (ca. 2 km von der Klinik, mit 50 Höhenmeter Steigung - gutes Training am Morgen)

- Parkplatz an der Klinik: kostenfrei b.Bed.

- PJ-ler Telefon, Zugangsdaten für IT-Infrastruktur, Zugang zur Assistentenumkleide

- PJ-Ende: Klinik behält 100? Kaution eures Gehalts ein - kriegt ihr zurück, sobald euer Laufzettel eingetroffen ist (Rückgabe Telefon etc.)



- Freizeit/Leben in Gummersbach: Kino und viele Geschäfte vorhanden (Laufnähe zum Wohnheim und zur Klinik), Wandern und Mountainbiken... Entfernung nach Köln: 40 min mit dem Auto / 1h 15 min mit der Regio
 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Anästhesiologie bei Kreiskrankenhaus Gummersbach
Ich entschied mich für das Kreiskrankenhaus Gummersbach, da ich nur Gutes über die Abteilung für Anästhesie gehört hatte. Als das, was ich in Erfahrungsberichten zuvor gelesen hatte, hat sich bestätigt. Das gesamte Team ist bemüht, dass man als PJler viel mitnimmt und mit Freude zur Arbeit kommt. Man hat zum ersten Mal im ganzen PJ das Gefühl, zusätzlich da zu sein und nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden. Der Chef nimmt sich jede freie Minute fürs Teaching und kümmert ich höchstpersönlich um die PJler. Dadurch, dass man pro Woche 2 Themen vorbereitet und mit einem Arzt bespricht, lernt man schon während des PJs fürs M3 mit und muss "nur" noch die Themen wiederholen. Leider war mein Tertial verkürzt, da ich meine 20 Fehltage hier genommen habe. Trotzdem konnte ich viele operative Bereiche sehen und sogar für ganze drei Wochen auf die interdisziplinäre Intensivstation rotieren. Dort durfte ich täglich mind. 2-3 Patienten selber betreuen und die Verordnungspläne schreiben, die ein Oberarzt mit mir durchging. Dies motivierte mich, auch nach Feierabend nochmal in der Fachliteratur oder in den Leitlinien zu lesen. Diese Patienten darf man auch bei der CA-Visite vorstellen. Im OP darf man nach kurzer Zeit selbstständig arbeiten und auch invasiven Prozduren wie Spinale, ZVK, Arterie durchführen.
Für den Zeitraum meines PJs konnte ich kostenlos im Personalwohnheim wohnen und für 8€/Tag in der Cafeteria essen. Es gibt sonst auch Fahrgemeinschaften nach Köln, denen man sich anschließen kann und ein kostenloses Parkticket, falls man mit dem Auto kommt.
Alles in allem hat es sich für mich gelohnt, fürs Anästhesietertial nach Gummersbach zu kommen. Ich habe in kürzester Zeit viel gelernt und bin jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen. Auch die Organisation ist im Gegensatz zu anderen Abteilungen super. Die Chefarztsekretärin meldet sich schon Monate vor Tertialbeginn und versorgt einen mit den nötigsten Infos und auch während des Tertials hatte sie immer ein offenes Ohr für uns.
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