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Medizinische Klinik

Medizinische Klinik | Bremen | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 12.10.2022
Juni 2022 – Oktober 2022

PJ Bericht Innere in St. Joseph Stift

-man wird sofort mit eingebunden

-es gibt ein Blutabnahmedienst also nicht den ganzen Tag Blutabnehmen

-man kann auch auf Intensiv, in die onkologische Tagesklinik, Schrittmacher Op, Notaufnahme

-in der Notaufnahme kann man die Aufnahme selber machen und überlegen wie man weiter verfahren will und dann Rücksprache mit den Kollegen halten

-es wird einen viel erklärt und man kann jederzeit nachfragen

-man hat eine große Auswahl an dem was man tun kann und die Wahl

-auf Station darf man eigene Patientin betreuen und vorstellen in der Visite

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Medizinische Klinik garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Medizinische Klinik in der Klinik Krankenhaus St. Joseph-Stift GmbH ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

29 %

Platz 4585

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.182 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
400,00
Kosten für Wohnheimplatz pro Monat in Euro
180,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • k.A. zur Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • k.A. zum PJ-Mentor
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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Vorbereitung auf das M3
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PJ-Berichte
 
Anonym
14.11.2024
PJ Bericht Innere in Krankenhaus St. Joseph-Stift
Das assistenzärztliche Team ist sehr nett und nimmt einen gerne auf. Die meiste Zeit wurde viel erklärt und teilweise konnte ich eigene PatientInnen betreuen. Das kommt aber auch auf die Besetzung drauf an/wo man mitläuft. Oberärztlich wird mal in der Endoskopie und mal in der Kardiodiagnostik was erklärt, sonst eher weniger. Auf den Stationen findet sich eine bunte Sammlung der internistischen Erkrankungen.

Eine 2-wöchige Rotation auf die Intensivstation war möglich und lohnt sich meiner Meinung nach.

Außerdem kann man 1 Woche fachfremd rotieren, von der Radiologie, Augenheilkunde, HNO und Anästhesie habe ich gute Erfahrungen gehört.



Während meiner Zeit im Stift gab es eine MFA, die für die BEs und Viggos zuständig war. Bei teilweise über 100 internistischen PatientInnen war ich allein aber in Ihrem Urlaub den ganzen Tag quasi nur damit beschäftigt (wie sie sonst ja auch :D). Teilweise haben die Assistentinnen das auch gesehen und die BEs selbst übernommen, teilweise wurde man von wo ganz anders im Haus für 1 BE angerufen, naja. Ich habe gehört, dass es im Sommer komplett keine MFA gab, dann hat das PJ sicherlich eine ganz andere Qualität.

Am Wochenende kann man den internistischen Dienst mit BE/Viggos entlasten und bekommt dafür 50? oder alternativ einen Tag frei. Zeitlich hat das mal eine Stunde, mal 6 gedauert, das kommt sicherlich auch auf einen selbst an, aber auch, was einfach ansteht.

Nachtdienste kann man auch mitmachen.



Man konnte sich untereinander selbst auf Station/Funktionsdiagnostik/Notaufnahme etc. einteilen.

Die beste Zeit hatte ich in der Notaufnahme. Hier gibt es tagsüber idR eine gute Besetzung, die enge Supervision ermöglicht und das komplette Team (inkl der anderen ÄrztInnen und der Pflege) hat meistens einfach Spaß an der Arbeit. Bei der Planung sollte man beachten, dass in den Semesterferien ggf FamulantInnen dort sind, die nur für die Notaufnahme geplant sind.



Die Fortbildungen haben regelmäßig stattgefunden (internistisch nur alle 2 Wochen), aber waren idR gut. Man konnte eigentlich immer dorthin und zum Mittagsessen gehen. Vegetarisch ist das Mittagessen manchmal gut, manchmal lala, aber es gibt immer eine sehr leckere frische Salatbar und meistens auch frische Brötchen.



Es gibt pro Rotation 3 oder 4 Apartments, die sehr groß und sauber sind und direkt neben dem Stift (und damit in Bremen super gelegen) sind. Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich, in meiner Küche war zB gar nicht, bei den anderen war alles vorhanden. Die Apartments sind kostenlos, in meiner Rotation habe nur ich dort gewohnt, meine MitPJlerinnen hatten sich anderweitig was gesucht.



Das absolute Highlight an dem Tertial waren die besagten anderen MitPjlerInnen :) Durch das Frühstück, Mittagessen und die Seminare ist es leicht, auch die PJlerInnen aus den anderen Abteilungen kennenzulernen.
 
Anonym
12.09.2022
PJ Bericht Innere in Krankenhaus St. Joseph-Stift
1. Tertial Innere Medizin



Einführung/Orga: fiel am ersten Tag ein wenig schwach aus: es gab eine kurze Begrüßung für alle in der Abteilung für Anästhesie, danach ging es etwas "planlos" auf Station. Es gibt aber einen "PJ-Ansprechpartner", der sich mit einem hinsetzt und mögliche Rotationen/Einsatzgebiete bespricht und für Fragen oder Probleme zur Verfügung steht (wurde bei mir dann nachgeholt).



Station: es gibt zwei allgemeine Stationen für die Innere Medizin (daher quasi "alle" Krankheitsbilder, es ist aber eben kein Haus der Maximalversorgung). Beide Stationen haben Vor-/Nachteile, etwas "ruhiger" im täglichen Betrieb ist die "Privat-Station". Dort findet jeden Tag eine Chefarzt-Visite statt, die halt eine "typische" Chefarzt-Visite ist. Ansonsten bieten beide Stationen die Möglichkeit, den Assistenten dort zu helfen und in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Wer es sich im Verlauf zutraut, kann auch selbst Patienten möglichst selbstständig betreuen.



Blutabnahme: es gibt mittlerweile (theoretisch) für beide Stationen einen Blutentnahmedienst. Bei Krankheit oder Urlaub wird man jedoch gefragt, ob man da unterstützen kann. Fand das aber alles in allem eigentlich ok - immerhin will das ja auch gelernt sein, wenn man hinterher keine Rückfallebene mehr hat :-) In Zeiten von C., Arbeitskräftemangel und einem hohen Patientenaufkommen gab es zwischenzeitlich quasi noch eine dritte Station, auf der man diesbezüglich etwas mehr helfen "musste". Ansonsten kann man am Wochenende Blutentnahmedienste machen und bekommt dafür einen Ausgleichstag frei (oder Einmalzahlungen als Gehaltsaufbesserung).



Rotationen: am Anfang kann man mit dem PJ-Ansprechpartner eigene Rotationen planen. Zu Beginn des Tertials sind erstmal 4-6 Wochen Stationsdienst geplant. Möglich sind im Anschluss in der Regel 2 Wochen Intensivstation, die Sprechstunde der onkologischen Tagesklinik (super für Ultraschall in ruhiger Umgebung), eine Woche Radiologie, Funktionsdiagnostik (Endoskopie, Schrittmacher/Echokardiografie) und natürlich die Notaufnahme (eigenständiges Betreuen/Untersuchen von Patienten, lehrreiche oberärztliche Besprechung; allerdings sehr wuseliges Arbeitsumfeld). Nach Absprache ist hier aber eigentlich alles möglich gewesen - lasst euch von euren Interessen leiten!



Unterricht: gab es theoretisch an drei Tagen in der Woche. Fiel aber häufiger aus und war von der "Qualität" eher so mittelmäßig. Positiv hervorzuheben ist aber der Radiologie-Unterricht! Dem Chefarzt merkt man an, dass er Spaß an der Lehre hat. Allerdings steht und fällt das Ganze auch mit "unserem" Engagement. Der Unterricht findet erst spät am Nachmittag statt, fordert also ein bisschen Durchhaltevermögen. Dafür kann man (wenn man denn möchte) sehr viel praxisnahes Wissen der Radiologie mitnehmen.



Team: man hat sich als PJ'ler eigentlich als vollwertiges Teammitglied gefühlt. Die Teamgröße ist überschaubar, sodass man nach einiger Zeit auch alle kennt bzw. von allen gekannt wird (und zwar nicht nur als "der PJ'ler"). Man merkt zwar die Arbeitsbe-/überlastung und damit einhergehende Unzufriedenheit, aber es sind alle sehr bemüht, Dinge beizubringen. Der Chefarzt ist halt Chef und hat seine etwas eigene Art und Weise - muss man nicht mögen, kann man aber mit umgehen, er behandelt einen fair (auch beim "Abfragen" während der Visite).



Verpflegung/Unterkunft/Gehalt: grandios! Die Appartements sind richtig gut und "kostenlos", es gibt jedoch nur 6 Stück und man muss sich rechtzeitig darum bemühen. Die Verpflegungs-Karte war quasi eine BahnCard 100 oder wahlweise 'ne goldene Kreditkarte. Frühstück und Mittagessen sind nämlich ebenfalls "kostenlos" und in ihrer Qualität und Quantität wirklich toll. Die Innere Medizin fängt um 7:45 an, ab 7:00 gibts ein wirklich reichhaltiges Frühstück. Mittagessen war auch immer möglich und auch lecker (natürlich mit der Einschränkung, dass die vegetarische/vegane Auswahl beschränkt war, hier soll jedoch nachgebessert werden). "Kostenlos" bedeutet, dass wir theoretisch 750,00 Euro Aufwandsentschädigung bekommen, davon werden jedoch "nur" 400,00 ausgezahlt, der Rest wird als Unterkunft und Verpflegung verrechnet. Einkaufen musste ich während des Tertials sehr, sehr selten!



Bremen: sehr schöne, interessante, lebenswerte Stadt. Schwachhausen als Stadtteil wirkt sehr wohlhabend, mit dem Rad sind es ca. 10 Minuten in die Innenstadt oder z.B. ins "Viertel" bzw. an die Weser.



Fazit: ich werde dieses Tertial sehr positiv in Erinnerung behalten. Es handelt sich hier nicht um ein Haus der Maximalversorgung, entsprechend ist auch das Spektrum der Krankheiten, mit denen die Patienten behandelt werden. Meiner Meinung nach aber perfekt für den aktuellen Wissensstand und für die Skills, die man am Ende des PJ wahrscheinlich benötigt, um im aufreibenden Strudel der Inneren Medizin nicht unterzugehen. Wer hier offen und interessiert an die Zeit im Tertial herangeht, bekommt sehr viel geboten (Eigeninitiative!!!). Wer wenig Lust auf Innere Medizin hat, kann früh nach Hause gehen.
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