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Anästhesie und Intensivmedizin

Anästhesie und Intensivmedizin | Hausham | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 04.11.2023
Mai 2023 – September 2023

PJ Bericht Anästhesiologie in Krankenhaus Agatharied

Das Anästhesie-Tertial im KH Agatharied kann ich euch zu 100% weiterempfehlen!

Mit dem ersten Tag wurde ich im gesamten Team, wie auch in der übrigen Klinik, als PJler herzlich und mit viel Respekt/Anerkennung aufgenommen. Eine strikte Hierarchie war nie zu spüren. Gleich am ersten Tag wurde mir der Spind-Schlüssel und ein Telefon zugeteilt, sodass es sofort in den OP gehen konnte. Von Vorteil war es, dass ich hier keine/n fest zugeteilte/n Ärztin/Arzt hatte, denn so konnte ich das Beste von allen lernen; Das ganze Team war sehr motiviert, mich (wie auch alle anderen Studenten) im Arbeitsablauf mit einzubeziehen und mir etwas beizubringen. So durfte ich bei der Einleitung (z.B. Ansagen der Narkose-Medikamente, Masken-/Zwischen-Beatmung, Anlage einer LaMa, klassische/video-assistierte Intubation mit Tubus, Kanülen/Arterien legen etc.), im OP-Saal (Einstellung des Narkosegeräts, Monitorüberwachung, Reaktion auf Kreislaufveränderungen, Führen des Narkoseprotokolls etc.) sowie beim Ausleiten (Extubation, Ausschleusen etc.) sehr viel übernehmen bzw. unterstützend tätig sein (natürlich immer unter Anleitung, Teaching und Supervision). Falls mal etwas nicht gleich auf Anhieb funktioniert hat, war das absolut kein Problem, sondern es wurde noch mal die Technik/Theorie besprochen und die Situation auch mit Humor genommen. Insgesamt entwickelte sich die Lernkurve dadurch sehr schnell und die Arbeit machte immens Spaß. Meistens wurden pro Tag ca. 3-4 Patienten je Saal operiert, aber es gab auch mindestens 1-2 Säle, in denen täglich große Operationen erfolgten (mit den entsprechend aufwändigen und besonders interessanten Tätigkeiten). Es gab also ein breites OP Spektrum mit abwechslungsreicher Anästhesie!



Nach 6 Wochen ging es für einen Monat auf die Intensivstation. Hier konnte ich ebenfalls sehr viel fachliches Wissen mitnehmen. Wie im OP, ist auch das Team auf der ITS hervorragend (ärztlich und pflegerisch)! Wir PJler konnten morgens die Patienten untersuchen und später die Ergebnisse in der OÄ-Visite vorstellen. In dieser wurden alle Organsysteme mit ihrer Funktionen bezüglich des einzelnen Patienten besprochen. Röntgen-/CT-/MRT-Bilder und Laborchemie wurden detailliert behandelt. Darüberhinaus durfte ich unter ausführlicher und sehr guter Anleitung einige ZVKs/Arterien sowie vereinzelt auch Drainagen legen. Die Intensivzeit ging leider viel zu schnell vorbei.



In die Palliativmedizin durfte ich für 2 Wochen reinschauen. Ich empfehle euch sehr, das auch zu tun. Hier lernt man einen anderen Blick auf die Medizin kennen. Im Gegensatz zur Maximaltherapie, ist in diesem Feld die ganzheitliche und interdisziplinäre Perspektive von entscheidender Wichtigkeit für die Behandlung der Patienten. Dadurch herrscht eine besonders warmherzige Atmosphäre auf der Station.



In den letzten 2 Wochen konnte ich dann nochmal in den OP, das war ein perfekter Abschluss.



Generell besteht auch die Möglichkeit für ein bis zwei Wochen in der ZNA zu arbeiten. Ich hatte leider das Pech, dass ein großer Teil des Tertials in den Semesterferien lag. Dadurch waren neben den PJlern der Chirurgie und inneren Medizin natürlich auch viele Famulanten dort eingesetzt, wodurch für mich die Kapazitäten ausgeschöpft waren. Daher empfehle ich, sich frühzeitig um die Rotation zu kümmern. Zum Glück wurde mir ermöglicht, wenigstens an einem Wochenende (inkl. entsprechend freier Ausgleichstage) dort zu hospitieren.



Zusätzlich hat Aga ein großes Zusatzangebot für uns Studis: mindestens 4x pro Woche eine interaktive Fortbildung, die meistens an alle Studis im ganzen Krankenhaus gerichtet ist, interne Anästhesie-Termine und die Möglichkeit, jeweils einem Tag in der Radiologie und der Labormedizin zu hospitieren.



Fehlen nur noch Mensa und Freizeitgestaltung: Wie schon oft erwähnt ist das Essen unschlagbar, überzeugt euch selbst! Ihr werdet es lieben. Was besonders nett ist: Am Tisch kommt man eigentlich immer mit jemandem ins Gespräch.

Freizeittechnisch ist die Region natürlich auch ein Highlight. Zum Feierabend und am Wochenende kann man beispielsweise wandern, Fahrrad fahren oder in einem der vielen Seen schwimmen und die Landschaft genießen. Weil auch unter uns Studis eine super Stimmung herrschte, haben wir oft etwas gemeinsam unternommen.

Was ich besonders hervorheben möchte: Falls sich das Anäshtesie-Team nach der Arbeit zum Wandern, Radfahren oder Picknick am See getroffen hat, sind wir Anästhesie-Studis dazu immer herzlich eingeladen gewesen. Für die Tertial-Zeit waren wir somit vollständig im Team integriert, ein tolles Gefühl.



Das Anästhesie-Tertial in Agatharied war in allen Punkten perfekt. Ein besonderer Dank nochmal an die beiden PJ-Koordinatoren: Sie hatten immer ein Ohr frei und haben wie auch alle anderen des Teams das PJ zu dem gemacht, was es war: Überaus empfehlenswert.

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Anästhesie und Intensivmedizin in der Klinik Krankenhaus Agatharied ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

64 %

Platz 1399

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.169 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
400,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Keine selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Pro Monat findet 5 Mal PJ-Unterricht statt
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • PJ-Rotationen können nicht mitgestaltet werden
  • Keine Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Häufige Tätigkeiten:
  • Tätigkeit am oder mit dem Patienten
  • Ärztliche administrative Tätigkeit
Seltene Tätigkeiten:
  • Leerlauf
  • Blutentnahme
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
02.09.2023
PJ Bericht Anästhesiologie in Krankenhaus Agatharied
Bereits vor Beginn des Tertials wurde ich kontaktiert und es wurde mir mitgeteilt wo und wann ich am ersten Tag hinkommen soll. Am ersten Tag habe ich auch gleich einen Schlüssel für den Spind, zum OP und zur Intensivstation bekommen.

Vom Team der Anästhesie wurde ich sehr herzlich empfangen. Alle sind total nett und wenn man motiviert ist, dann wird einem auch alles gezeigt. Ich kann es euch nahe legen, bei allen Anästhesisten mal mitzulaufen. Jeder erklärt ein bisschen anders ;).

Man darf recht schnell selber (versuchen) zu intubieren. Das klappt anfangs häufig nicht. Da sind alle aber total lieb und unterstützen einen mit Tipps und Tricks. Auch kann man LAMAs legen, Zugänge legen und mit ein bisschen Glück auch ZVKs, arterielle Zugänge und einen regionalen Block. Es wird einem gezeigt wie die Beatmungsgeräte funktionieren, wie die Beatmung und Narkose einzustellen sind und wie man protokolliert. Zudem lernt man den Ablauf der Einleitung und Ausleitung kennen. Wenn man sich nicht blöd anstellt, darf man auch selber Einleitungen und Narkosen führen. :)

Der Tag startet um 07:45 Uhr mit einer kurzen Morgenbesprechung. Hierbei finden auch regelmäßig Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen statt, wie z.B. Kinderanästhesie, Pulmonale Hypertonie, ACLS und Not-Sectio. Danach geht es in den OP. Am Dienstag und Donnerstag finden Nachmittags immer PJ-Fortbildungen statt. Wenn man möchte, kann man weitere Fortbildungen wie z.B. Medizinrecht organisieren. Das klingt erst mal sehr trocken und langweilig, ist es aber gar nicht.

Jeder PJler der Anästhesie rotiert 1 Monat lang auf die Intensivstation. Auch hier geht man morgens zur Mogenbesprechung und statt in den OP anschließend auf die ITS. Dort sieht und lernt man sehr viel. Morgens werden alle Patienten untersucht und dann geht es auf Visite. Die Patientin werden systematisch durchbesprochen, was einem hilft den Überblick zu behalten. Anfangs war ich total überfordert und verstand erst mal recht wenig, da die Patienten sehr komplex sind. Mit der Zeit findet man sich aber rein. Auf der ITS durfte ich sogar eine Pleuradrainage legen. Außerdem werden die Assistenzärzte von der Intensivstation bei Reanimationan im Haus alarmiert. Ich empfehle es, dort mal mitzulaufen und zu sehen, wie eine Reanimation abläuft.

Der PJ-Beauftragte in der Anästhesie ist sehr bemüht das PJ für uns möglichst lehrreich und spannend zu gestalten. D.h. man darf sich alles anschauen, wenn man möchte. Er hat es mir ermöglicht eine Woche auf die Palliativ und 2 Wochen in die Notaufnahme zu gehen. Beides war sehr spannend und auch dort waren die Mitarbeiten sehr nett und willkommend.

Generell hat man als PJler nie das Gefühlt als billige Arbeitskraft hergenommen zu werden. Ganz im Gegenteil, alle sind total bemüht einem etwas beizubringen und man ist Teil des Teams. Man wird z.B. auch bei Veranstaltungen der Anästhesie eingeladen.

Ein weiterer Punkt, warum man nach Agatharied gehen sollte ist das Essen. Jeden Mittag gibt es eine sehr leckere Auswahl an verschiedenen Speisen. Keiner von uns wurde jemals enttäuscht. Es schmeckte wirklich jeden Tag super.

Grundsätzlich ist das PJ in der Anästhesie sehr zu empehlen. Alle (Ärzte und Pflege) sind wirklich sehr nett und herzlich. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und kann mich für die tolle Zeit nur bedanken.
 
Anonym
10.05.2023
PJ Bericht Anästhesiologie in Krankenhaus Agatharied
Ich habe zwei Monate meines PJs in der Anästhesie in Agatharied verbracht und kann es absolut weiterempfehlen.

Mir hat es so Spaß gemacht, dass ich jetzt wirklich überlege, doch Anästhesie zu machen, obwohl das vorher gar nicht so auf meiner Liste stand.



Der PJ- Betreuer Dr. Finkl kümmert sich wirklich super um die PJler und betont immer wieder, wie wichtig es ist, dass man die Sachen, die einem Selbst nicht gefallen haben auch ändert. Und das merkt man hier sehr. Man ist hier als PJler wirklich da um etwas zu lernen und klinische Erfahrungen zu sammeln.



Am ersten Tag nehmen sich beide leitenden Oberärzte Zeit um kurz mit einem Kaffee zu trinken und sich kennenzulernen. Anschließend hat mir Dr. Finkl das Krankenhaus gezeigt und alles erklärt.



Der Tag startet immer um 07.45 Uhr mit der Morgenbesprechung. Ich habe die zwei Monate komplett im OP verbracht, es gibt allerdings auch die Möglichkeit, auf die Intensivstation zu rotieren und wenn man möchte auch auf die Palliativstation (für eine Woche).



Nach der Morgenbesprechung sind wir in den OP zur Einleitung und wir PJler haben und selbständig in die OP - Sääle aufgeteilt. Alle Ärzte*Innen waren wirklich super lieb und haben einen gerne mitgenommen. Auch die Anästhesie Pflege ist größtenteils sehr sehr nett. Ich durfte Masken Beatmen und ziemlich schnell auch intubieren, durfte das Beatmungsgerät selbständig einstellen und dann auch das Protokoll mitschreiben. Die Lernkurve ist wirklich sehr steil und ziemlich bald hat man das Gefühl, dass man die Abläufe versteht, da man so gut und schnell mitarbeiten darf und dann macht es auch sehr viel Spaß.

Man kann jederzeit Fragen stellen und diese werden auch immer und gerne beantwortet.



Fortbildungen gibt es auch regelmäßig, immer Dienstag internistisch, Donnerstag chirurgisch und mittwochs eine Anästhesie Fortbildung für das ganze Team.

Zudem gibt es extra Anästhesie Fortbildungen für PJler vom Chefarzt und Dr. Finkl, die wirklich sehr lehrreich sind.



Wünsche, Bitten oder Anliegen können jederzeit geäußert und besprochen werden und es wird einem wirklich sehr entgegengekommen und geholfen!



Mittagessen ist auch immer und pünktlich möglich und sehr lecker.



Also eine absolute Empfehlung und nochmal vielen herzlichen Dank an das ganze Team!
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