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Chirurgische Klinik

Chirurgische Klinik | Starnberg | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 11.01.2024
Juli 2023 – Juli 2023

PJ Bericht Chirurgie in Starnberg Klinikum

Sonstiges
Qualitätsunterschiede in den verschiedenen Abteilungen der Chirurgie was die zuvor zu bewertenden Punkte angeht

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Chirurgische Klinik garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Chirurgische Klinik in der Klinik Klinikum Starnberg ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

54 %

Platz 2343

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.169 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
0,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • Keine Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Pro Monat findet 2 Mal PJ-Unterricht statt
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Studientage im Tertial
10
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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Stimmung im Team
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PJ-Berichte
 
Anonym
30.06.2023
PJ Bericht Chirurgie in Klinikum Starnberg
Ich hatte mich für ein PJ in Starnberg entschieden, weil es einen Studientag gibt, ich näher an die Berge ziehen wollte und man für 4 Wochen in die Notaufnahme rotieren kann. Diese Erwartungen wurden auch erfüllt, gerade mit den Studien- und Urlaubstagen wurde einem viel Vertrauen entgegen gebracht, man kann sich das alles selbst einteilen. Ich hatte von früheren PJ?ler:innen aber auch gehört, dass die Lehre sehr gut sein soll (täglich PJ Unterricht in unterschiedlichen Fächern), aber das kann ich wirklich gar nicht bestätigen. Es gibt pro Woche einen Chirurgie-Slot und eigentlich auch einen Themenplan, der ist aber so veraltet, dass die Menschen die dafür verantwortlich waren, schon lange nicht mehr da sind. Man muss als PJ-Gruppe selbst hinterher sein, dass in diesem Slot für Lehre wirklich etwas stattfindet.

Ansonsten gibt es 4 Rotationen durch alle Stationen, die das Krankenhaus zu bieten hat, was einem einen kleinen Einblick in alle (prüfungsrelevanten) Bereiche gibt, aber auch zu Stress führt, weil man sich alle 3-4 Wochen wieder auf einer neuen Station mit anderen Kolleg:innen einleben muss. Ich habe es so empfunden, dass auch die Stationen genervt sind, dass ständig neue Anfänger:innen dort arbeiten und dann (gerade bei der Pflege) auch mal der Geduldsfaden reißt. Je nach Station ist der Ton beim Erklären, wo man was findet oder wie was läuft, auch echt unterschiedlich, von angeschnauzt werden bis zu ?gar kein Problem, brauchst du noch was?? alles dabei.



Viszeralchirurgie:

Direkt meine erste Rotation und ? nach einem arbeitsintensivem Wahltertial, bei dem ich super gut ins Team eingebunden war ? gewissermaßen eine Vollbremsung für mich. Für gute 2 Wochen wurde ich eigentlich größtenteils ignoriert, mir hat (außer wo das Tablett zum Blutabnehmen ist) keiner was erklärt. Das heißt nach 1,5h Blutabnehmen hat man nichts mehr zu tun, ich habe dann den Großteil der restlichen Zeit an meiner Doktorarbeit geschrieben, was auch niemanden gestört hat. Das Klima im Team ist echt weird, wir waren ärztlich teilweise zu 8. (inklusive PJ?ler:innen) für 11 Patient:innen, einem Mal was zu erklären oder zu zeigen war aber trotzdem nicht drin. Nach den ersten zwei Wochen wurde es etwas besser - ich war eine handvoll Mal mit im OP, wo man bei Klassikern wie Cholezystektomie, Sigmaresektionen, Leistenhernien-Eingriffen oder mal einer Hemikolektomie 2. Assistenz sein kann oder zuschaut. Wenn man mit der leitenden Oberärztin operiert, hatte sich eine Fachärztin dankenswerterweise vorher ein paar Mal erbarmt, einem was zur OP zu erklären, weil man sonst auch im OP noch angeschnauzt wird, wenn man was nicht weiß (?Sind Sie eigentlich Turnerin oder wollen Sie Ärztin werden??). Ansonsten beliefen sich meine Aufgaben auf Sono-Gerät ins Patient:innenzimmer schieben und anstecken. Bei der Sono selbst wird auch auf Nachfrage nichts erklärt und vorher schallen kann man zwar machen, man weiß aber gar nicht was eigentlich die Fragestellung ist. Der Ton und das Arbeitsklima verhindern es, dass man solche Dinge nachfragen kann oder sich irgendwie sinnvoll einbringen kann, auch wenn man wollen würde. Meiner Meinung nach verschenktes Potential an so vielen Stellen und insgesamt die Rotation, in der ich am wenigsten gelernt habe.



Notaufnahme:

Zum Glück konnte ich danach in die Notaufnahme rotieren, wo ich wirklich viel gelernt habe. Das Team ist top, Ton und Stimmung deutlich besser. Man kann sich eigentlich alle Patient:innen zuerst anschauen und berichtet der Fachärztin dann, was man machen würde. In einer ruhigen Minute geht Sie mit einem auch mal Untersuchungstechniken durch oder übt Nähen mit einem. Das Arbeitstempo ist natürlich deutlich höher, so hat man am Ende des Tages aber auch das Gefühl, man hat was sinnvolles getan.



Endokrine Chirurgie:

Schwieriges Thema, ich bin in meiner Einordnung wirklich hin und her gerissen. Wahrscheinlich ist das die Rotation, in der ich am meisten gelernt habe, der ?Preis? dafür ist aber hoch. Das Team besteht von ärztlicher Seite nur aus Chefarzt, zwei Oberärzten und einer Assistenzärztin. Durch den Personalmangel ist die Assistentin aber regelmäßig im Dienst und damit vorher und nachher nicht auf Station (oder halt auch mal im Freizeitausgleich oder Urlaub). In der Zeit wird das daily business von den PJ?ler:innen geschmissen, was bei mir auch von Anfang an der Fall war. Das heißt: Visite, dann in Windeseile Blut abnehmen/Nadeln legen, danach meistens 3-4 Aufnahmen, dabei Anamnese, körperliche Untersuchung und Sonografie der Schilddrüse, dann kommt einer der Oberärzte dazu und macht die Aufklärung für die OP. Einer der beiden Oberärzte vergreift sich in seinem Feedback immer wieder im Ton, auch 20min Standpauken aus nichtigen Gründen haben wir glaube ich alle erlebt in unserer Rotation. In diesen Situationen kann ich euch nur raten: Stirn bieten und sich nicht runterputzen lassen. Beim Chef beschweren hilft auch, die Stimmung danach wird tatsächlich besser und nicht schlechter. Nachmittags schreibt man dann die Briefe für die OPs, die an dem Tag gelaufen sind und bereitet die Aufnahmen für den nächsten Tag vor. Zwischendurch wird man gerne mal in den OP gerufen. Dabei wurde ich von dem anderen Oberarzt wirklich gut in die 1. Assistenz eingelernt, sodass wir auch mehrfach Neck Dissections nur zu zweit operiert haben. Das war schon cool und hat sich mal wirklich wie Chirurgie-Tertial angefühlt.

Also, wenn man zu zweit ist, kann man den Workload schon gut stemmen, aber alleine und vor allem ohne adäquate Einarbeitung gab es da ein paar Horror-Tage. Bei mir gab es zwischendrin einen Wechsel der Assistenzärztin und es wurde von mir erwartet, die neue Kollegin einzuarbeiten. Auch dass man als PJ?ler:in die Assistentin vertreten MUSS (es geht wirklich kein Weg daran vorbei, sonst darf die Assistentin keinen Urlaub nehmen), selbst wenn man schon auf einer anderen Station arbeitet, finde ich prekär ? ich finde: wenn man als Station so sehr auf PJ?ler:innen angewiesen ist, dann muss man sie 1. bezahlen, 2. gut einlernen und nicht ins kalte Wasser schmeißen und 3. muss der Ton einem gegenüber stimmen, von allen im Team. Zur Zeit reißt es die neue Assistentin im Arbeitsklima aber echt raus, ich kann nur hoffen, dass sie der Abteilung lange erhalten bleibt <3



Unfallchirurgie/Orthopädie:

Zum Glück wieder ein liebes Team und für mich glaube ich die einzige Station, in der ich nicht ein einziges Mal angeschnauzt wurde. In der Hälfte der Rotation hatte ich dann mal rückgemeldet, wie unzufrieden ich mit der Lehre bin insgesamt im Krankenhaus, danach haben sich dort alle ins Zeug gelegt, mir noch was zu zeigen. Ich stand, anders als andere PJ?ler:innen, häufig mit im OP und musste wenig Stationsarbeit machen. Allerdings auch da maximal 2. Assistenz, bei den Belegärzten stets auf der Seite der Prothese, an der man nix sieht. Orthopädische Untersuchungen kann man sich bisschen selber zusammen stellen und in den Aufnahmen machen, spielt aber auf der Station eigentlich gar keine Rolle und ein Feedback dazu bekommt man auch nicht. Die Assistent:innen meinten am Ende, die PJ?ler:innen wieder mehr mit ins Geschehen einbinden zu wollen und in den nächsten Gruppen auch die Betreuung eigener Patient:innen möglich zu machen. Ihr könnt sie gerne daran erinnern, wenn das nicht der Fall sein sollte ;)



Noch zum Thema Wertschätzung: Das Klinikum Starnberg gehört zu den Kliniken, die immer noch nichts zahlen und ihre Wertschätzung mit freiem Essen und dem Genehmigen eines Studientag auszudrücken versuchen. Dass dann eine Mail aus der Kostenplanungsstelle an die Oberärzte geschickt wurde, sie sollen doch bitte ihre PJ?ler:innen mäßigen, dass sie sich nicht so große Portionen beim Essen nehmen sollen, spricht Bände für die Wertschätzung, die man in dem Haus wirklich bekommt ?



Noch ein paar Orgasachen, für die Leute, die auf dem Gelände wohnen:

- die Wohnung ist mit einem Kleiderschrank (keine Kleiderbügel), einem Bett (Bettzeug vorhanden), einem Nachttisch, einem Tisch und zwei Stühlen ausgestattet. Auf der Küchenzeile gibt es zwei Induktionsherdplatten und eine Spüle, ansonsten aber keinerlei Küchenutensilien.

- das Zimmer kostet mittlerweile 100?/Monat.

- Internet wurde ja bereits in den Berichten zuvor angesprochen ? wenn man das Glück hat und in Haus 3 ein Appartment hat, kann man das WLAN der Pflegeschule verwenden, das aber meistens nicht bis in die Wohnungen reicht. Zoomen/Sachen runterladen geht dann vor allem auf dem Gang der Pflegeschule. Leider ist auch auf dem gesamten Gelände der Empfang mega schlecht, zum Telefonieren muss man eigentlich immer das Haus verlassen und somit kann man sich auch nur an ausgewählten Stellen selbst einen Hotspot geben. Irgendwie sind wir alle kreativ geworden und hatten jetzt keine 4 Monate kompletten Digital-Detox, aber geflucht haben wir schon häufig ?

- Parken ist kostenfrei auf dem Mitarbeiterparkplatz 24/7 möglich

- ich empfehle euch echt ein Radl mitzunehmen, kann man easy vor dem Haus abstellen



Mein Fazit der Klinik gegenüber fällt insgesamt leider sehr ernüchternd aus. Das Klinikum selbst kann ich nicht weiterempfehlen, außer man hat wirklich niedrige Erwartungen an Lehre und Wertschätzung. Insgesamt habe ich keine:n einzige:n Patient:in auf Station selbst betreut, im OP kein einziges Mal eine Hautnaht im OP gemacht und war vielleicht eine handvoll Mal 1. Assistenz. Die Gegend ist wunderschön und unsere PJ-Gruppe war wirklich klasse, sodass ich die Zeit dort aber auch nicht bereue. Meine Kritikpunkte haben die Abteilungen und auch der neue Klinikchef, Prof. Gradl, gehört. Ich hoffe für alle, die nach uns kommen, dass die Ausbildung wieder besser wird <3
 
Anonym
29.06.2023
PJ Bericht Chirurgie in Klinikum Starnberg
Pro:

- gute Rotationsmöglichkeiten (Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, endokrine Chirurgie, Notaufnahme à je 4 Wochen)

- kleines Haus, in dem man sich bald gegenseitig kennt

- nettes Team (bis auf vereinzelte Ausnahmen, die einen jedoch nicht in die Knie zwingen sollten)

- in der Notaufnahme darf man wirklich viel selbstständig machen

- für eine Klinik sehr gutes Mittagessen

- wer überhaupt kein Interesse an der Chirurgie hat, muss nicht in den OP (lernt aber dann natürlich auch nichts fürs Leben^^)

- 1 freier Tag/Lerntag pro Woche

- die Nähe zum Starnberger See



Contra:

- keine Vergütung (für ein Haus in einer der reichsten Städte Deutschlands, das noch dazu wegen des hohen Personalmangels so enorm auf PJler:innen angewiesen ist, eine Unverständlichkeit)

- aktuell enormer Personalmangel, wodurch viel Arbeit an den PJs hängen bleibt und wenig Zeit für Lehre ist

- Qualität der Lehre (kein strukturierter Fortbildungsplan, keine geplanten Skill-Trainings)

- viel Stationsarbeit ohne großen Lerneffekt (Briefe schreiben, Patientenaufnahme ohne Feedback zur Untersuchung (sofern Patienten überhaupt bei Aufnahme untersucht werden), Blutentnahmen)

- keine feste Einplanung von PJs in den OP-Plan, wenn man dann mal im OP ist, wird einem nur sporadisch etwas erklärt oder gezeigt. Aufgaben, die man eigentlich im PJ lernen sollte, wie z.B. die Kameraführung bei Laparoskopien, darf man kaum machen und es nimmt sich niemand die Zeit, das einem mal zu zeigen (an sich wär das ja keine komplizierte Sache...)

- relativ schlechte allgemeine Organisation (PC Zugang muss man am ersten Tag erstmal beantragen, kein eigener Zugriff auf PACS-System, keine Einführungsveranstaltung)
 
Anonym
05.05.2023
PJ Bericht Chirurgie in Klinikum Starnberg
Das Chirurgie Tertial in Starnberg hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.

Im Klinikum gibt es 4 Chirurgische Abteilungen in denen man rotieren kann/darf. Diese sind: Viszeral(A3); Endokrino(A3) ;Unfall(A4) und die Notaufnahme.

Auf den Stationen A3-A4 ist der Tagesablauf ähnlich. Es geht um 7:15-30 los mit Blutentnahmen/Visite, danach darf man sich mit Arztbriefen beschäftigen oder in den OP abhauen, je nachdem wie man Lust hat,. Es wird einem sehr viel Freiraum gegeben (bis auf die Endokrino). Gegen 12 kann man nach Rücksprache entspannt (bis auf die Endokrino) Mittagessen in der Kantine. Dieses ist für PJler kostenlos, was meiner Meinung nach das nicht existierende PJ-Gehalt ausgleicht, da sich manche mit 3 Schnitzel, ein Berg Kartoffelsalat + Dessert so vollgestopft haben, dass sie nicht mehr abendessen mussten. Um 15 Uhr beginnt die Röntgen- Besprechung (bis auf.... ;)) mit Dr. Mangel, dort werden die aktuellsten Fälle in einer größeren Runde besprochen, was sehr informativ ist. Meistens darf man danach auch gehen, wenn es nichts mehr zu tun gibt.



Nice to knows:

Viszeral

-Bei den Viszeralchirurgen sollte man sich unbedingt am ersten Tag bei Frau Dr. Harrer (Chefärztin) vorstellen!! Sie ist zu den Pjlern sehr nett und erklärt auch vieles innerhalb der OP, man will aber ihre feurige Seite nicht am eigenen Leib erleben.

-Bei Dr. Fischer sind zusätzlich zu den Anatomie-Skills auch tiefgründige Kenntnisse über 80/90s Rock-Songs sehr wichtig. Sonst blamiert man sich noch vor dem ganzen OP Personal.

-Wenn man Dr. Vogel kennt braucht man keine Google-Rezensionen meh, wenn man ein Restaurant besucht und kann, wenn man will, auch mehr als ein Haken halten in den OPs.

-Auf Station kann man auch sehr viel Abdomen -Sono üben, aber immer zuerst das Patientenbett hochfahren, sonst meckert Frau Lorenz. Und auch immer von links Schallen oder doch rechts ?? Nagelt mich da nicht fest, ich habe eine links/rechts Schwäche.



Unfall

-Bei den Unfallchirurgen liegen auch orthopädische Patienten auf Station und Dienstags operiert Dr Neitzel Hüft- und Knieteps wo man mit Assistieren kann.

- Es gibt niemand der dir Nähen besser beibringt als Marianne und Iris (gilt auch für Endokrino)

-Sie haben in der früh auch eine Röntgenbesprechung mit dem Nachtdienst



Endokrino:

-Die Station war zu meiner PJ-Zeit sehr unterbesetzt, mit anderen Worten: " So... Du bist jetzt Stationsarzt."

- Es ist stressiger als auf anderen Stationen, aber man lernt die Verantwortung eines Assistenzarztes zu übernehmen.

- Man ist zuständig für die Aufnahmen, man sonografiert auch selbstständig und übergibt die Patienten dann an einen der Oberärzte. Die kontrollieren natürlich alles nochmal.

- Die Stimmung ist leider sehr oft abhängig von der Laune eines Oberarztes, der manchmal auch sehr grenzwertige Kommentare den

Assistenzärzten gegenüber bringt: "Was bist du? Bist du etwa eine Streunerkatze?" was ich sehr schade finde, denn auf jeder anderen Station geht man sehr kollegial und auf Augenhöhe miteinander um.

- Prof Trupka wiederum ist sehr nett und erklärt einem auch sehr viel.



Notaufnahme:

-Definitiv zu empfehlen! Hier darf man sehr viel selbständig arbeiten und es ist sehr abwechslungsreich.

-Nähen, mit den Schwestern eingipsen, Sono, Diagnostik- und Therapievorschläge, orientierende Auswertung bildgebender Verfahren

-Caro erklärt einem sehr viel



Ich kann echt ohne zu zögern jedem empfehlen hier PJ zu machen. Man lernt sehr viel und man hat das Gefühl mehr als nur ne billige Arbeitskraft zu sein, vor allem im Vergleich zu anderen Unis/Kliniken. Man hat 1x die Woche einen Studientag, den man gut nutzen kann um sich auf die Examina vorzubereiten oder auch einfach um Starnberg zu erkunden :).

Die Personalwohnheime sind auch bezahlbar. Es gibt Einzel- und Doppelzimmer. Am besten meldet man sich da bei Frau Fäth, die der Ansprechpartner ist.

LG an Uhu und Hermine:)!
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