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Medizinische Klinik I - Kardiologie und internistische Intensivmedizin

Medizinische Klinik I - Kardiologie und internistische Intensivmedizin | Darmstadt | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 11.10.2024
März 2024 – Juni 2024

PJ Bericht Innere in Klinikum Darmstadt

Mein Innere Tertial war durchmischt aber im Großen und Ganzen gut. Ich kann das Klinikum Darmstadt empfehlen.



Pro:

- Mittwochs immer 1-3 qualitativ hochwertige Seminare ab 13 Uhr

- Sono-Kurs für alle PJs der Inneren

- EKG Kurs, bei dem man wirklich EKG lesen lernt

- Freitags nur bis 12 Uhr (quasi halber Studientag)

- man kann vier Dienste machen (Station/Hausdienst/ZNA) und bekommt den Folgetag frei --> ZNA ist sehr zu empfehlen!

- ZNA: man kann eigene Pat. übernehmen, wenn man sich sicher fühlt und sie dann einem den ärztlichen Kollegen vorstellen (hatte hier die beste Zeit im PJ!)

- Top Koordinatorin Bettina Brandt: sie ist das offene Ohr der PJs und organisiert alles rund ums Studium -> bei Problemen kann man sich guten Gewissens an sie wenden. Habt ihr Rotationswünsche, Sorgen/Nöte? Hier habt ihr eine Ansprechpartnerin. Sollte jedes Lehrkrankenhaus haben.

- PJ-Wohnung mit Aufenthaltsraum und Spinden -> kein Umziehen im Arztzimmer oder auf WCs!

- es gibt (theoretisch) einen Blutentnahmedienst: Es kommt sehr auf die Station an aber idR hatte ich dadurch eher wenig Blutentnahmen zu erledigen.



Kontra:

- Lehre im Alltag. Hier steht und fällt vieles mit den Assistenzärzten, bei denen man mitläuft. So habe ich auf der Hämatologie/Onkologie/Palli sowie der ZNA enorm viel gelernt und auf den übrigen Stationen eher zugeschaut, Briefe geschrieben und Hausärzten hinterher telefoniert.

- 399,- (muss man nicht viel zu sagen, geht auf die Straße und unterschreibt die Petitionen von Faires PJ)

- Krankheitstage = Fehltage (selbes Problem) -> kann man aber gut durch Überstunden ausgleichen

- Zeiterfassung: man muss die Arbeitszeit stechen und jeden Tag 8,5h da sein, da es sonst Minusstunden gibt --> kann von Vorteil sein, wenn man eh immer länger bleiben muss aber das ist meines Erachtens in der Inneren meist nicht gegeben. Ab 14 Uhr war meist kaum noch was los.

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Medizinische Klinik I - Kardiologie und internistische Intensivmedizin garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Medizinische Klinik I - Kardiologie und internistische Intensivmedizin in der Klinik Klinikum Darmstadt GmbH ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

38 %

Platz 3654

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.172 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
399,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • k.A. zum PJ-Mentor
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • k.A. zum Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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Gesamtbewertung PJ
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Lehre und Teaching im Alltag
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Organisation & Betreuung
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  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
10.09.2024
PJ Bericht Innere in Klinikum Darmstadt
Ich kann das Klinikum Darmstadt sehr empfehlen. Bettina Brandt ist vor Ort unsere Ansprechpartnerin und koordiniert alles mit sehr viel Herzblut und hat immer ein offenes Ohr! Die Organisation ist überragend, man hat einen ganzen Einführungstag und bekommt alles gezeigt. Es gibt eine PJ-Wohnung, in der man einen eigenen Spind hat. Jeder PJ hat einen eigenen Zugang für die PCs und das klinikinterne Programm, so kann man relativ viel selbstständig machen.



Die Rotationen gehen jeweils 4-5 Wochen, die Stationen darf man sich in Absprache mit Bettina Brandt aussuchen. In den stationären Rotationen (Nephro und Gastro) konnte man sowohl auf der Station mitarbeiten, als auch mit in die Sprechstunden gehen oder in der Funktion zuschauen (Nierenbiopsien, Urinmikroskopie, Endoskopie, Sonographie usw.). Man läuft v.a. mit den Assistenzärztinnen mit, die alle mega bemüht sind, einem was zu erklären. Die Rotation in der ZNA hat mir am besten gefallen, da darf man alleine Patientinnen aufnehmen und in Rücksprache mit den diensthabenden Assistenz- und Oberärztinnen behandeln. Man lernt unfassbar viel und sieht sehr viele spannende Fälle.



4x im Tertial darf man einen Dienst mitmachen und bekommt dafür am nächsten Tag frei. Das Krankenhaus arbeitet mit Zeiterfassung, sodass man tatsächlich 8,5 Stunden/Tag da sein muss. Freitags muss man nur 4 Stunden da sein. Mittwoch ab 13 Uhr finden jede Woche Seminare statt, die von Assistenz-, Ober- und Chefärztinnen gegeben werden. Diese sind richtig gut und haben einen großen klinischen Bezug.
 
Anonym
16.01.2024
PJ Bericht Innere in Klinikum Darmstadt
Allem voran muss man die Organisation in Darmstadt sehr loben! Es gibt eigene PJ-Räumlichkeiten mit Spinden, einer kleinen Küche, WC und einer Bibliothek. Für die PJler ist Frau Brandt als Sekretärin zuständig, welche sich wirklich um alles kümmert und immer erreichbar ist. Es finden jeden Mittwoch Seminare unterschiedlicher Fachabteilungen statt. Dabei ist vor allem der EKG-Kurs unter Herr Tischer hervorzuheben. Selbst wenn man nichts mit einem EKG anfangen kann, ist dies danach auf jeden Fall mehr als möglich. In der Inneren in Darmstadt gibt es 3 Rotationen, welche möglich sind zwischen Kardio, Gastro, Pulmo, Nephro, Onko, Palli und der ZNA, wobei eine Rotation durch die ZNA als Pflicht gilt. Auf allen Stationen kann man seine eigenen Patienten übernehmen und ziemlich selbstständig arbeiten. Mittagessen ist frei und es wird eigentlich auch sehr darauf geachtet, dass man jeden Tag Mittag essen geht. Man kann zwischen 3 Gerichten frei wählen oder sich Snacks in einem Wert von 4,60Euro aussuchen. Man hat in seinem Tertial die Möglichkeit 4 Dienste zu machen. Das bedeutet man arbeitet von 15:30 Uhr bis 0 Uhr mit und hat dafür den nächsten Tag frei um die Arbeitsruhe von 11 Stunden einzuhalten. Dies ist vor allem gut möglich in der ZNA oder in Form des Hausdienstes der Inneren. Man bekommt einen eigenen MEDICO Zugang. Riesen Vorteil: in Darmstadt gibt es einen Blutentnahme Dienst. Heißt eine Blutentnahme steht für die PJler nur bei Patienten an mit ZVK/ Port oder wo es die Blutentnahme Schwester nicht hinbekommen hat. PVK müssen aber noch von PJlern gelegt werden. Natürlich ist es wie überall, umso mehr Eigeninitiative man zeigt, desto mehr darf man auch selber machen. Insgesamt kann ich das PJ in Darmstadt nur sehr empfehlen!



Onko/ Palli: Arbeitsbeginn ist 8 Uhr auf der Onko Station mit Lagebesprechung der Patienten von Palli und Onko. Im Anschluss findet noch eine Röntgenbesprechung statt. Visite geht hier meistens ein wenig länger. Ansonsten kann man bei jeder Punktion (Aszites, Pleuraerguss, Beckenkamm) dabei sein und sie teilweise auch selber durchführen. Auch sehr interessant sind die Tumorboards, die fast täglich gemeinsam mit anderen Bereichen stattfinden. Arbeitsende ist meist gegen 16 Uhr. Man hat ebenfalls die Möglichkeit nebenan im hauseigenen Zytolabor zu hospitieren. Für ein paar Untersuchungen mal ganz in Ordnung.



ZNA: Dies war mit Abstand die beste Zeit meines Inneren Tertials. Beginn ist gegen 8 Uhr mit Übergabe der restlichen Patienten und was eventuell noch zu tun ist. Danach kann man komplett selbstständig Patienten übernehmen und diese soweit untersuchen und therapieren wie man kann. Bei Therapieentscheidungen bzw. dem weiteren Procedere habe ich immer kurz Rücksprache gehalten und mich einmal rückversichert, dass ich nichts vergessen habe. Die Pflege ist super fähig und weiß oft schon im Voraus, welche Untersuchungen auf Grund der Triage erforderlich sind und übernehmen einen großen Teil bereits im Voraus (Blutentnahme, Abstriche, Urin). Es finden regelmäßig interne Fortbildungen statt, an denen man auch als Student teilnehmen kann. Ebenfalls sehr gut sind die Schockraumversorgungen, an denen man als PJ nicht nur danebensteht, sondern auch sehr aktiv mitwirken kann, wenn man möchte. Arbeitsende ist meist gegen 16 Uhr bis 16:30 Uhr.



Nephro: Arbeitsbeginn ist ca. 8 Uhr mit der kurzen Übergabe der Patienten von Station und Dialyse. Danach läuft meist erst ein wenig organisatorische Arbeit bis die Visite gegen 10 Uhr beginnt. Hier erklären einem alle sehr viel und man kann, auf Grund des oft internistischen Polytrauma, wirklich viel mitnehmen. Bei Bedarf kann man auch mit in der Dialyse helfen, was vor allem zum BGA auswerten sehr nützlich ist. Ansonsten sind hier wie überall die üblichen Stationsarbeiten (Aufnahme, Briefe schreiben) Standard. Nach Visite gibt es meist nochmal eine Besprechung mit dem zuständigen Oberarzt. Arbeitsende ist auch hier meist gegen 16 Uhr.



Kardio: Arbeitsbeginn ist gegen 8 Uhr. Danach geht es meist direkt auf Visite, die hier deutlich schneller als auf anderen Stationen abläuft. Danach stehen die normalen Stationsarbeiten an und man bespricht sich mit dem zuständigen Oberarzt. Wenn man möchte, kann man auch mit in die Funktionsdiagnostik zu Herr Tischer oder mit in das Herzkatheterlabor gehen. Überall wird einem wirklich viel erklärt und man kann gut im Team mitarbeiten. Arbeitsende ist meist gegen 16 Uhr.

 
Anonym
05.12.2023
PJ Bericht Innere in Klinikum Darmstadt
Die nephrologische Station den Klinikums Darmstadt ist super für Leute, die gerne praktische Dinge machen und die ihre Grundlagen in der Inneren Medizin auffrischen müssen. Man bekommt sowohl von den Assistenten als auch von den äußert kompetenten Oberärzten viel zu den Krankheitsbildern (nicht nur nephrologisch, insgesamt Innere und Rheumatologie) erklärt und verständlich gemacht. Auch Prof. Dr. Krüger ist bei den Visiten sehr engagiert die Studenten mit ein zu beziehen und sieht es gerne, wenn man eigene Patienten vorstellen kann. Neben der normalen Stationsarbeit, kann man hier Shaldon-Katheter ziehen (evtl. auch legen), Ultraschalluntersuchungen und Punktionen selbstständig durchführen. Da sich die Nephrologische Ambulanz direkt im gleichen Stockwerk befindet, kann man auch hier bei Punktionen, Nierenbiopsien und Sonos dabei sein. Auch kann man für mind. 1 Woche auf die Dialyse-Station und bekommt hier die Grundlagen der Dialyse erklärt und besser verständlich gemacht als in die Uni es jemals könnte. Auch kann man bei Oberärztin Frau Hamed bei den Vorhofkathetern in der Radiologie mit zuschauen.

Auf der onkologischen Station kann man sehr viel lernen und selbstständig machen. Die Assistenten vor Ort sind top fit und erklären super gerne. Es gehört standardmäßig dazu, Patienten alleine aufzunehmen und zu untersuchen und sie auf Station auch mit zu betreuen (oberflächlich, man muss sich mit den Chemotherapien nicht auskenne, lernt aber viele Grundlagen kennen). Zudem kann man üben/lernen, wie man Ports ansticht und auch Beckenkammpunktionen und andere Punktionen (z.B. Pleura, Aszites) durchführen. Wer mag, kann auch einen Teil der Zeit auf der Palliativstation mitarbeiten. Insgesamt eine sehr zu empfehlende Station in der Inneren.

Im Innere-Tertial absolviert man auch IMMER 3-4 Wochen in der Notaufnahme. Hier arbeitet man selbstständiger als über all sonst. Man kümmert sich alleine um Patienten, ordnet Medikamente und Untersuchungen an und führt selbstständig Akut-Diagnostik (z.B. Bedside-Sono) durch. Man steht dabei natürlich immer im Austausch entweder mit den Assistenten oder den Oberärzten. Insgesamt ein sehr herzliches Team und hoch kompetente Pflege. Auch wird man in den konservativen Schockräumen (je nach Möglichkeit) intensiv mit eingebunden.

Insgesamt kann ich das Innere-Tertial am Klinikum Darmstadt sehr empfehlen.
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