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Frauenklinik

Frauenklinik | Darmstadt | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 13.03.2024
Januar 2024 – April 2024

PJ Bericht Gynäkologie in Klinikum Darmstadt

Gynäkologie:

Arbeitsbeginn ist 7:35 Uhr mit einer gemeinsamen Morgenbesprechung. Es finden regelmäßig (mehrmals pro Woche) interne Fortbildungen zu verschiedenen Themen der Gynäkologie und Geburtshilfe statt.

Im Verlaufe des PJ absolviert man 8 Wochen auf der Gyn und 8 Wochen in der Geburtshilfe.

In der Gyn arbeitet man hauptsächlich auf der Station und nimmt an Visite teil sowie nimmt Patientinnen auf und macht Tumorboard Anmeldungen. Regelmäßig ist man für Post-OP Sonos zuständig oder kann in der Ambulanz mitlaufen. Ansonsten ist man regelmäßig (ca. 2-4 mal) im OP als Assistenz eingeteilt. Die Stimmung ist sehr freundlich und über alle Hierarchiestufen respektvoll. Es wird gerne viel erklärt und Engagement wird honoriert. Es wird empfohlen, für die OPs mit dem Chef die Anatomie und Topografie des Beckens zu wiederholen; da wird man regelmäßig abgefragt. Die Stimmung ist aber auch wenn man etwas nicht weiß sehr entspannt und gelöst. Allgemein ist der Umgangston im OP sehr offen und respektvoll, ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht.

In der Geburtshilfe läuft man wahlweise auf Station, im Kreißsaal oder in der Schwangerenambulanz mit. Hier kann man weniger selbstständig arbeiten, aber es wird viel erklärt und man darf stellenweise die Fetometrie üben bzw. ist bei Sectios dabei.



Allgemeines:

Das PJ in Darmstadt ist eine der besten Entscheidungen in meinem Studium gewesen.

Die Betreuung läuft zentral über die Koordinatorin Frau Brandt die in allen Belangen (auch privat) für uns ein offenes Ohr hat. Wir haben einen eine "PJ-Wohnung" in der wir uns umziehen und auch aufhalten können. Es gibt Spinde, ein Bad und eine kleine Küche.

Für jeden wird ein Medico Zugang sowie ein Windows-Zugang eingerichtet und man ist in der Lage aktiv am Stationsalltag teilzunehmen.

Außerdem gibt es einen BE-Dienst und man muss i. d. R. max. 1 BE am Tag erledigen. Braunülen muss man aber trotzdem machen.

Es gibt jede Woche Seminare, die von Ärzten aus der Klinik gehalten werden. Ein Highlight ist immer der EKG-Kurs von Dr. Tischer, in dem wir lernen, strukturiert EKGs zu befunden. Zusätzlich gibt es einen 6-wöchigen Sonokurs für den man eingeteilt werden kann. Aufgrund der gemeinsamen Räumlichkeiten und der Seminare ist der Kontakt unter den Studierenden sehr eng und freundlich. Am Ende des Tertials sind wir oft eine geschlossene Gruppe, die auch neben dem PJ etwas unternimmt.

Wichtig zu wissen ist, dass im Klinikum Arbeitszeit gestochen wird, jedoch können etwaige Überstunden nach Rücksprache mit Frau Brandt im Krankheitsfall verwendet werden. Zusätzlich wird ausreichend Selbstlernzeit geboten.



Zusammengefasst, kann ich sagen, dass das PJ hier definitiv ein Highlight meines Studiums war, ich habe das ganze Jahr im Klinikum sehr genossen und dabei sehr viel gelernt. Ich würde es jederzeit wieder tun und es jedem weiterempfehlen.

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Frauenklinik garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Frauenklinik in der Klinik Klinikum Darmstadt GmbH ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

67 %

Platz 1279

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.182 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
399,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
05.12.2025
PJ Bericht Gynäkologie in Klinikum Darmstadt

Während meines PJ-Tertials in der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Darmstadt konnte ich vielfältige Einblicke in das Fach gewinnen. Insgesamt war das Tertial durch sehr positive organisatorische Rahmenbedingungen geprägt, während die praktische Einbindung eher passiv blieb.

Die Betreuung durch die PJ-Koordinatorin Frau Brandt war hervorragend. Sie kümmerte sich zuverlässig um alle Anliegen der PJ-Studierenden, war nahezu jederzeit erreichbar und setzte sich konsequent für unsere Belange ein. Besonders positiv empfand ich, dass Kritik ernst genommen und transparent Konsequenzen daraus gezogen wurden, was im PJ leider keine Selbstverständlichkeit ist.

Zu Beginn des Tertials gab es einen strukturierten Einführungstag, bei dem alle wichtigen Abläufe erklärt wurden. Zusätzlich wurde eine PJ-Wohnung zur Verfügung gestellt, die als Rückzugsort diente und über Umkleidemöglichkeiten sowie einen eigenen Spind verfügte.

Ein prägender Aspekt meines PJs war das strikte Zeiterfassungssystem. Die Arbeitszeiten wurden durch Ein- und Ausstempeln genau dokumentiert. Das sorgte zwar für klare Strukturen, machte spontane freie Tage jedoch kaum möglich, da jede Fehlzeit als Urlaub galt. Positiv war allerdings, dass Überstunden offiziell erfasst und ausgeglichen werden konnten.

Das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe habe ich insgesamt als freundlich erlebt, allerdings sehr unterschiedlich in Bezug auf Motivation und Einbindung der Studierenden. In vielen Bereichen war das PJ eher passiv gestaltet, sodass man häufig selbst aktiv nachfragen musste, um Untersuchungen oder Tätigkeiten übernehmen zu dürfen.

Im Kreißsaal wurde ich gut integriert. Die Hebammen waren sehr offen, nahmen mich gerne mit und ermöglichten es mir, viele Geburten mitzuerleben. Die Assistenz bei Sectios war möglich, allerdings fast ausschließlich als zweite Assistenz. Während des gesamten Tertials konnte ich nur einmal erste Assistenz übernehmen, was vor allem an der hohen Anzahl an Assistenzärztinnen und -ärzten lag.

Auf den Stationen bestanden meine Aufgaben überwiegend aus Routinearbeiten wie Blutabnahmen, Drainagen ziehen, Fundusstand tasten und der Teilnahme an Visiten. Auf der gynäkologischen Hauptstation (11D) gehörten zusätzlich OP-Einsätze dazu, wobei das PJ bei geringer studentischer Besetzung zeitweise sehr OP-lastig sein kann.

Es gab die Möglichkeit, verschiedene Spezialsprechstunden kennenzulernen, darunter die Dysplasie-, Urogynäkologie- und Brustsprechstunde sowie die Onkologie. Letztere bot allerdings kaum aktive Tätigkeiten. Insgesamt empfand ich die Einsätze in den Ambulanzen als informativ, jedoch ebenfalls überwiegend beobachtend.

Zusammenfassend überzeugt das PJ im Klinikum Darmstadt durch eine außergewöhnlich gute organisatorische Betreuung und klare Strukturen. Die praktische Einbindung der PJ-Studierenden bleibt jedoch hinter den Möglichkeiten zurück. Viele Tätigkeiten erfordern Eigeninitiative, und aktive Angebote erfolgen eher selten. Besonders der klinisch-praktische Lernzuwachs ist dadurch begrenzt. Trotz allem war das Tertial lehrreich, vor allem durch die Vielfalt der Bereiche und die Möglichkeit, vieles mitzuerleben. Eine stärkere aktive Einbindung würde den Lernerfolg jedoch deutlich verbessern.

 
Anonym
16.11.2023
PJ Bericht Gynäkologie in Klinikum Darmstadt
Ich habe das 3. Tertial in der Gyn in Darmstadt in 75 % Teilzeit gemacht, weil ich noch zwei kleine Kinder zu Hause habe. In Darmstadt ist es so geregelt, dass die Betreuung der PJler (auch der Famulanten und Praktikanten) von Frau Brandt organisiert wird. Sie macht die Stundenpläne, hat den Überblick und achtet auf das Wohl sozusagen.



Zur Organisation: da ich eine Teilzeitkraft war, habe ich den Überblick über meine Stunden selbst gehabt, was auch völlig in Ordnung ist. Man muss stempeln, ich denke, das kommt grundsätzlich eh immer dem PJler zu Gute, weil man meistens etwas länger bleibt. Es gibt pro Woche einen halben Studien Tag, man könnte sich also jede zweite Woche 1 Tag freinehmen. Bettina macht das mit ganz viel Liebe und Fürsorge, am Besten hat mir unter anderem auch die Teddyklinik gefallen. Also dafür gebe ich die Note 1.



Zur eigentlichen Arbeit:

Mein großes Lob gilt allen Assistenzärzten dort, ich war viel in der Ambulanz, konnte selber untersuchen, man kann eigene Patienten betreuen und wirklich alle Assistenten sind mega lieb. Es haben 2023 ungefähr zehn neue (frisch von der Uni) Assistenzärzte angefangen, daher sind wir PJler manchmal etwas zu kurz gekommen. Ich will mich aber grundsätzlich nicht beklagen.

Ich sag mal so: ich hätte etwas mehr im OP sein können, ich hätte bei etwas mehr Untersuchungen dabei sein können, aber manchmal hatte man das Gefühl, dass gerade den älteren Assistenten und auch den Oberärzten/innen dort die Arbeit und insbesondere auch die Einarbeitung schon bis zum Hals steht.

Abschließend kann ich sagen:

Die Gyn im Klinikum ist eine sehr hochwertige Abteilung, ich würde dort auch als Patientin hingehen. Dr. Ackermann hält wirklich (fast) jeden Morgen Unterricht, davon habe ich am meisten profitiert. Er ist ein sehr kompetenter Arzt. Leider war ich zu einer Zeit da, in der es einen Umbruch bei der geburtshilflichen Leitung gab, da war zum Teil die Stimmung nicht gut, aber so etwas kommt eben vor.

Die einzigsten denen ich absolut keine Note 1 geben kann, sind den Hebammen. Da sind manche echte Kratzbüsten (auch dort kann ich nicht alle über einen Kamm scheren) und das finde ich unfair insbesondere wenn man selber vielleicht in einem halben Jahr dort arbeiten möchte.



Auf jeden Fall klare Empfehlung. Ihr lernt viel! Gehalt nur 300 ? weil ich ja Teilzeit Kraft war. Ansonsten 400 ?. Könnte definitiv mehr sein aber das Essen gibt es gratis.

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