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Klinik für Neurologie

Klinik für Neurologie | Haar bei München | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 21.04.2021
Juni 2020 – Oktober 2020

PJ Bewertung Neurologie bei Isar-Amper-Kliniken Klinikum Muenchen Ost

Ich kann jedem Neuro-Interessierten das Wahltertial in Haar wärmstens empfehlen. Man wird sehr gut in das (wirklich freundliche) Team eingebunden, hat von Anfang an einen Computerzugang und meistens auch einen freien Computer den man nutzen kann. Man kann auf der Normalstation mitarbeiten und auf die Intensivstation mit Stroke Unit rotieren. Mit der Zeit hat man die Möglichkeit, Patienten selbstständig zu betreuen und diese in der Visite vorzustellen, Untersuchungen anmelden, Labor rauslassen etc. Insgesamt eine wirklich gute Vorbereitung für den Beruf. Zudem gibt es die Möglichkeit, selbstständig (unter Aufsicht) invasive Tätigkeiten wie Lumbalpunktionen und Legen von arteriellem Katheter durchzuführen. Auf Nachfrage gibt es zudem viele Teachings bzw. Fortbildungen durch die Oberärzte und den Chefarzt. Natürlich kommt auch das Blutabnehmen nicht zu kurz, aber zumindest hat man nach dem Tertial gute Übung darin ;). Arbeitsbeginn ist um 8 Uhr und man geht normalerweise zwischen 16 und 17 Uhr.

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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Neurologie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Neurologie in der Klinik kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

56 %

Platz 2133

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.169 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
450,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Pro Monat findet 3 Mal PJ-Unterricht statt
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • Kein PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Studientage im Tertial
16
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
18.03.2023
PJ Bericht Neurologie in kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost
Aufgaben im PJ: Blutentnahmen etc. gehören eben dazu, aber der Anteil ist wirklich überschaubar. Ma...

Aufgaben im PJ:
Blutentnahmen etc. gehören eben dazu, aber der Anteil ist wirklich überschaubar. Man verpasst z.B. nicht die Visite wegen der vielen Blutentnahmen. 

Arbeitszeit:
Es war ein sehr schönes Tertial. Man durfte viel machen und ich habe wirklich viel gelernt. Das Team ist extrem nett und man ging sehr gerne zur Arbeit. Das mit den Lerntagen ist nicht so richtig offiziell irgendwo festgeschrieben, sodass man sich eher nicht traut welche zu nehmen. Man denkt dann auch mal lässt die Ärzte 'im Stich', weil dann ja z.B. keiner da ist, der z.B. die Blutentnahmen macht. Das müsste besser kommuniziert werden. Es gab einen Vorschlag für Fortbildungen, die man aber mit den Ärzten selbst organisieren muss. Das führte dazu, dass auch nicht alle Fortbildungen stattgefunden haben.

Lehre:
Fortbildung sollten mit Termin festgelegt sein und nucht vom Studenten organisiert werden müssen.

Organisation:
Für alle Belange gab es immer einen Ansprechpartner. Es war von Beginn an alles super organisiert. Z.B. bekam ich am 1. Tag Schlüssel, Essenskarte und Zugänge für den PC.

Sonstiges:
- sehr gute Organisation  -Fortbildungen möglich, müssen aber selbst organisiert werden - Lerntage sind möglich, müssen aber mit der Station abgesprochen werden, fraglich, ob man sie auch gesammelt nehmen kann - man ist auf der Normal-, aber auch auf der Intensivstation /Strokeunit eingeteilt - es dürfen eigene Patienten betreut werden - es dürfen invasive Maßnahmen durchgeführt werden - man wird komplett in den Stationsalltag eingebunden - sehr nettes Team
 
Anonym
09.04.2022
PJ Bericht Neurologie in kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost
Aufgaben im PJ: Ich durfte Lumbalpunktionen durchführen und arterielle Zugänge legen. Negativ war ...

Aufgaben im PJ:
Ich durfte Lumbalpunktionen durchführen und arterielle Zugänge legen. Negativ war v.a. dass ich eigentlich eigene Patienten hätte betreuen können, allerdings der Vormittag (die Zeit zum Lesen der Patientenakte und Planen weiterer Schritte) mit Blutentnahmen verplant war, wodurch man sich nachmittags erstmal in die Akten einlesen musste und oft bereits Entscheidungen getroffen wurden. So hatte ich zu Beginn eigene Patienten, für deren Management ich neben den Zugängen/Blutentnahmen jedoch zu wenig Zeit hatte und es sich eher zu einer Art Teilbetreuung entwickelte. Meiner Meinung nach ein sehr häufiges Problem im PJ

Arbeitszeit:
Hätte ich es darauf angelegt, hätte ich vermutlich auch etwas früher gehen können. Oft gab es jedoch sehr viel zu tun und ich wollte die Assistenzärzt:innen unterstützen.

Lehre:
Die meisten Fortbildungen waren sehr lehrreich und angenehm. Insbesondere haben sich jede Woche 1-2 Oberärzte Zeit für Teaching genommen. Zudem gab es einen sehr motivierten Assistenzarzt, der regelmäßig Teaching mit uns gemacht hat. Der Facharzt für Anästhesie auf der Neuro-Intensivstation war der allerbeste Lehrer. Er nahm sich auch für einzelne spezifische Fragen viel Zeit und sprach Fälle am Patienten mit uns durch. Klares Highlight des PJ-Tertials. Ein paar Fortbildungen glichen eher Abfragen einer Prüfungssituation auf die man sich so sehr vorbereitet hat, dass die Fortbildung selbst kaum mehr Lehrreiches bereithielt. Das führte zu einem Lernen unter Stress, wovon ich kein Fan bin.

Sonstiges:
Insgesamt gab es immer sehr viel zu tun und ich verbrachte dort oft lange Nachmittage. Die Tage waren sehr variabel lehrreich und bei dem hohen Arbeitspensum hätte mir ein Studientag zu einem größeren Lernerfolg verholfen, da ich oft abends nicht mehr die Konzentration hatte, neues Wissen aufzunehmen. Insgesamt wurde ich super herzlich ins Team aufgenommen und es war bestimmt mein bestes Tertial. Trotz Blutentnahmen etc. waren alle Assistenzärzt:innen immer sehr wertschätzend für unsere Hilfe und jeder Zeit bereit etwas zu erklären/ uns in die Diagnostik einzubinden. Insbesondere zu invasiven Tätigkeiten unter ärztlicher Anleitung wurden wir hier ermutigt und so konnte ich in der Zeit viel über Neurologie und Intensivmedizin lernen.
 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Neurologie bei Isar-Amper-Kliniken Klinikum Muenchen Ost
Generell kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Jeder mit Interesse an der Neurologie ist hier sehr gut aufgehoben und hat die Möglichkeit ein breites Spektrum des Fachbereiches kennenzulernen....ab und an sogar ein paar Kolibris. Auch die Integration der Neurologie inmitten der Psychiatrie in Haar macht das Bild der Erkrankungen auf den Stationen nochmals abwechslungsreicher.
Ich habe ein Gehalt angegeben (welches ich selber nicht bezogen habe) da ich erfahren habe, dass die KBO die nächsten Tertiale bezahlen wird...evtl noch ein weiterer Anreiz für die zukünftigen PJs ;-)

In der Rotation sind die beiden Stationen N1 (Stroke-Unit/Intensiv) sowie N2 (Normalstation/Frühreha) vorgesehen. Anfangs werden diese nach Bedarf besetzt, Wünsche zu der jeweiligen Länge werden aber gerne berücksichtigt. Zudem ist auch zu sagen, dass es neben den beiden Stationen noch eine MS-Ambulanz, Epilepsie-Sprechstunde/Ambulanz, Schmerzgruppe sowie einen Funktionsbereich (EEG/EMG/NLG/Neurosonologie) gibt, in denen man immer gerne gesehen ist und einiges beigebracht bekommt.
Morgens fängt der Dienst um 8 Uhr an und endet meistens um 16.30 Uhr. Mal länger, mal kürzer.
Verbindung direkt mit S-Bahn Haltestelle Haar und dann vom Bahnhof mit dem Bus zum Klinikum oder ca. 10 Minuten Fußweg.

Stroke-Unit/Intensivstation:
Auf der Intensiv/Stroke werden die Blutabnahmen vom Nachtdienst erledigt, weshalb dieses am Tag nur bei Bedarf nachgeholt werden muss. Hier sind drei OAs (Anästhesist, Neurologe, Psychiater) tätig, die einem, neben den Assistenzärztinnen/-ärzte, immer gerne etwas beibringen. Grade der Anästhesist ist extrem bemüht was die praktische Lehre (Intubation, Beatmung, BGAs, CPR, etc.) angeht. Sonst kann man hier alles rund um die neurologische Intensivmedizin/Schlaganfallbehandlung erlernen und arterielle/venöse Zugänge legen, LPs durchführen aber auch, unter Supervision, eigene Patienten betreuen (mit allem drum und dran).
Die Intensiv ist auch für die Notfälle auf dem Gelände zuständig, weshalb man auch mal mit dem "Notfallwagen" zu den Einsätzen fahren kann. Von Epilepsie/Vigilanzminderung bis Reanimation kann da alles kommen.

Normalstation/Frühreha:
Hier startet der Tag mit der Blutentnahme, welche aber im Endeffekt auch recht überschaubar sind.
Visite ab 9 Uhr (Dienstags OA- und donnerstags CA-Visite) und dann der ganze stationäre Regelablauf mit Aufnahmen/Entlassungen, Untersuchungen etc.. Auch hier kann man, je nach Motivation, supervidiert eigene Patienten betreuen, Briefe schreiben, LPs durchführen und MOCA/DEMTEC/UDPRS (und wie sie nicht alle heißen) erheben...eigentlich die perfekte Vorbereitung für die spätere Tätigkeit in der Neurologie.
Um 14 Uhr ist dann die radiologische Besprechung (welche bei mir coronabedingt nur im kleinsten Kreise stattfand) sowie eine kurze Mittagsbesprechung mit dem Chefarzt.
Neben dem ganzen Stationstrubel kann man sich aber auch gerne mal an die Logos/Ergos/Physios hängen und denen bei ihrer Diagnostik und Therapie zuschauen. Konsiliarisch gibt es noch Innere, HNO, Gyn, Ortho, Auge, Derma und natürlich Psych. Am meisten hat man aber mit den Internisten zu tun, die einem auch gerne mal das eine oder andere beibringen.

Das Essen in der/dem Mensa/Casino ist gut und man bekommt eine Karte die immer wieder mit 50€ aufgeladen wird.

Für die Fortbildungen sind die OAs sowie der Chefarzt zuständig. Auf der Intensiv gibt es gefühlt eh jeden Tag eine kleine Fortbildung und für den Rest gibt es eine hausinterne Liste, die man mit den zuständigen Personen abspricht.

Das Klima im Haus ist wirklich gut und nicht durch Zufall sind viele der frischen Assistentinnen/Assistenten ehemalige PJs.




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