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Allgemein- und Viszeralchirurgie

Allgemein- und Viszeralchirurgie | Cloppenburg | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 10.01.2025
Juli 2024 – Oktober 2024

Das Chirurgie-Tertial in Cloppenburg hat mich positiv überrascht!

Vorweg erstmal: das Chirurgie-Tertial in Cloppenburg hat mich positiv überrascht!
Ich habe die gesamte Zeit meines Tertials in der Viszeralchirurgie verbracht, da ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Man kann aber auch jederzeit mit dem zuständigen Oberarzt reden und dann ist es auch kein Problem in die Gefäßchirurgie oder Unfallchirurgie zu rotieren.

Jeder Tag beginnt um 7:20 Uhr mit der Röntgenbesprechung und anschließender Übergabe. Danach geht es mit allen Assistenten und Oberärzten zur Visite. Im weiteren Tagesverlauf konnte ich mich immer einem beliebigen Assistenten anschließen und überall hin mitkommen. Häufige Aufgaben sind die Arbeit in der Ambulanz, wo man viel von der Wundversorgung mitbekommt und die Wunden selbstständig versorgen darf. Außerdem war ich häufig mit in der Notaufnahme und konnte dort jederzeit selbstständig untersuchen und das sonografieren üben. Auch kleine Abszesse durfte ich selbstständig eröffnen. Da ich die einzige PJlerin dort war, wurde ich fast täglich im OP eingeteilt. Je nach OP variierten meine Aufgaben von Haken halten, über Kameraführung bis hin zur 1. Assistenz. Es wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass ich alles verstehe und jederzeit Fragen stellen konnte. Ich durfte auch oftmals die Hautnähte übernehmen und wurde nie gehetzt oder unter Druck gesetzt. Natürlich fiel auch Stationsarbeit an (Blutentnahmen wurden von der Pflage gemacht) und oftmals habe ich das Viggo-legen oder übrig gebliebene BEs übernommen, was von den Assistenten dankbar angenommen wurde. Das zählte jedoch keinesfalls zu meinen Pflichtaufgaben.

Man bekommt als PJler ein eigenes Telefon und einen eigenen Computerzugang, sodass dem selbstständigen Arbeiten nichts im Weg steht. Ich war immer ein Teil des Teams und habe mich nie alleine gelassen gefühlt. Das gesamte Team war bemüht mir die Chirurgie näher zu bringen und haben gerne und viel erklärt. Klassischen Studentenunterricht gibt es in Cloppenburg allerdings nicht.

Eine kleine Unterkunft auf dem Klinikgelände kann gestellt werden, solange man früh genug anfragt. Sie ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, bietet aber alles, was man braucht und kostet einen geringen Betrag pro Monat, der direkt von der Vergütung abgezogen wird (bei mir war die PJ-Vergütung ca 650€ inkl. Unterkunft).

Insgesamt bin ich froh, mein Chirurgie-Tertial in Cloppenburg gemacht zu haben, da dort ein sehr angenehmer Umgangston herrschte. Man kann hier wirklich viel lernen und selbstständig arbeiten, ohne zu sehr ausgenutzt zu werden. Selbst für Leute, deren Herz nicht für die Chirurgie schlägt (so wie bei mir), ist Cloppenburg eine gute Wahl und man kann viele Basics für sich mitnehmen. Und auch für alle, die sich mehr für das Fach interessieren, kann ich die Klinik nur empfehlen, da man mit größerem Interesse noch deutlich mehr Aufgaben selbstständig übernehmen darf.

Danke an alle, dass ihr mir mein Chirurgie-Tertial so angenehm, wie möglich gemacht habt!!


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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Klinik Kath. Kliniken OM gGmbH Betriebsstätte St.-Josefs-Hospital ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

67 %

Platz 1240

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.173 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
812,00
Kosten für Wohnheimplatz pro Monat in Euro
197,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • Kein PJ-Mentor
  • Keine Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Kein regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • Mitfahrten im Notarztdienst möglich
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • PJ-Rotationen können nicht mitgestaltet werden
  • Keine Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Häufige Tätigkeiten:
  • Tätigkeit am oder mit dem Patienten
  • Aktiv Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
Seltene Tätigkeiten:
  • Nichtärztliche Tätigkeiten
  • Ärztliche administrative Tätigkeit
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
24.02.2020
PJ Bewertung Allgemeinchirurgie bei St.-Josefs-Hospital
Chirurgie war schon immer ein Fach was ich für meine Zukunft angestrebt habe. Durch meine Erfahrungen als OTA und auch als Studentin im OP wurde mir das Fach des Öfteren negativ präsentiert (Angespannte Stimmung im Team durch Unzufriedenheiten bei sehr hoher Arbeitsbelastung, nicht mit dem sozialen Leben vereinbar, Quoten-OP´s etc.). Aus diesem Grund habe ich meinen Traum in der Allgemeinchirurgie, irgendwann tätig zu werden, fast schon über Bord geworfen und mich anderweitig in kleinchirurgischen Fächern umgeschaut. Ich habe mich für ein kleineres Haus entschieden, um das Fach Chirurgie evtl. anders zu erleben, und dies war wohl der entscheidende Moment für mich und evtl. auch meine Zukunft, denn In Cloppenburg konnte ich das Fach Allgemeinchirurgie endlich wieder anders kennenlernen, so wie ich es mir immer vorgestellt habe.

St. Joseph Hospital Cloppenburg ist ein überschaubares Haus und es herrscht eine sehr familiäre Stimmung unter den Kollegen. Man wird sehr herzlich aufgenommen und man findet schnell in den Arbeitsalltag.
Chirurgie war mein 1. PJ Tertial, somit war alles sehr neu und aufregend für mich. In Cloppenburg durfte man innerhalb der chirurgischen Fächern rotieren: Gefäßchirurgie, Allgemein-Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie.
Mein letzter Einsatz und auch der längste innerhalb meines Chirurgie Tertials war in der Allgemein-/Viszeralchirurgie. Das Team hat mich sofort herzlich aufgenommen und ich durfte in kurzer Zeit eigenständig Entlassungsbriefe schreiben, Patienten in der Notfallaufnahme selbstständig untersuchen (erst unter Supervision, später dann auch alleine) und den Kollegen danach eine Patientenvorstellung ableisten.
In der Notfallaufnahme habe ich viele Sonos durchführen können, das Team hat mir jeden Tag neue Tipps gezeigt, sodass man am Ende ein gutes Gefühl dabei bekam und man sich immer mit der Zeit sicherer fühlte eigenständig Sonos durchzuführen.
Die Visiten konnte man auch nutzen um Patienten vorzustellen und mit der Zeit auch eigenständig zu betreuen.
Jeden Tag durfte man bei OP´s als 2. Assistenz am Tisch stehen und hatte immer die Möglichkeit eigenständig zu Knüpfen und zu Nähen, auch hierbei haben sich die Assistenzärzte, Oberärzte und auch der Chefarzt immer Zeit genommen Neues zu zeigen oder zu erklären. Unter Supervision durfte ich sogar mehrmals eigenständig konventionelle Appendektomien durchführen bei größeren Eingriffen wie z.B. einer TARR.
Bezüglich des Unterrichtes, prinzipiell gibt es eigentlich kein Unterricht. In meiner Zeit hat sich der Chefarzt der Inneren Medizin 1 x die Woche ein Unterricht angeboten mit Fallbesprechungen. Dieser Unterricht war sehr hilfreich um die Fächer Innere Medizin aber auch Chirurgie zu wiederholen. Wenn man dort sein Tertial absolviert kann man auch eigenständig Ärzte fragen ob sie sich evtl. 1x die Woche Zeit nehmen ein Unterricht zu halten. Die Ärzte nehmen sich dort generell immer sehr viel Zeit und stehen für Lehre immer bereit.

Zusammenfassen würde ich jedem wärmsten empfehlen sein chirurgisches PJ Tertial im St. Josef Hospital in Cloppenburg zu absolvieren. Das Team schafft es, die wichtigsten Grundlagen für den späteren Berufsalltag beizubringen und zeigt, dass das Fach Chirurgie auch anders betrieben werden kann als man z.B. aus anderen Erfahrungen kennt.
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