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Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie | Leipzig | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 03.07.2025
März 2025 – Juni 2025

Tolles Team und sehr gutes Teaching

Ich wurde herzlichst aufgenommen und als vollwertiger Teil des Teams integriert. Ich hatte immer die Möglichkeit mir alles an OPs anzuschauen, was ich gerne wollte und war oft als 2. oder ggf. auch 1. Assistenz eingebunden. Es wurde immer gerne erklärt, sich Zeit für Fragen genommen und einem Bescheid gesagt, wenn gerade spannende Sachen passieren, die man sich anschauen kann. Sowohl die Assistenten als auch Fach- und Oberärzte als auch der Chef haben einen mitgenommen und gefördert. Ich habe dort unglaublich viel gelernt, operativ, aber auch im Stationsalltag und bin mehr als dankbar für diese Erfahrung. 


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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral- und Thoraxchirurgie in der Klinik Helios Park-Klinikum Leipzig ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

76 %

Platz 482

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.179 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
419,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Pro Monat findet 12 Mal PJ-Unterricht statt
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • PJ-Rotationen können individuell mitgestaltet werden
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Studientage im Tertial
10
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Häufige Tätigkeiten:
  • Tätigkeit am oder mit dem Patienten
  • Aktiv Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
Seltene Tätigkeiten:
  • Nichtärztliche Tätigkeiten
  • Leerlauf
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
07.03.2024
PJ Bericht Chirurgie in Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost
Das Pflichttertial Chirurgie ist am Parkklinikum dreigeteilt in je 2*5 und 1*6 Wochen Orthopädie, Allgemein/Viszeral/Thoraxchirurgie sowie Gefäßchirurgie.



Allgemein: Dienstbeginn ist in allen 3 Bereichen stets halbwegs angenehm 7:30. Beginn mit einer Frühbesprechung über Fälle vom Vortrag / aus dem Dienst - häufig mit Röntgendemo, anstehende OPs. "Offizielles" Dienstende 16:00. Essen/ Pause war jeden Tag möglich.



1. Orthopädie/ Traumatologie und Wirbelsäulenchirurgie:

- Stationsarbeit: a) Visite: es wird kaum etwas von sich aus erklärt, auf Nachfragen wurde aber immer geantwortet ; b) sehr viele Blutentnahmen/ Flexülen; c) bei Wunsch Brief schreiben möglich; d) im Endeffekt kaum Teaching (einmal wurde mir das Anhängen von EK's gezeigt - das wars.) - es besteht auch die Möglichkeit bei den WirbelsäulenchirurgInnen mitzulaufen - Teaching scheint hier besser zu sein (war nur einmal kurz auf deren Visite mit);

- OP: im ganz Wesentlichen Hüft- und Knie TEP. Hin und wieder auch mal Schulter, Arthroskopie und traumatologische OPs. Bezüglich Hüft/ Knie TEP: Häufig wird man als zweite Assistenz eingeteilt (d.h. Haken halten). Bei Einteilung als erste Assistenz darf man koagulieren und saugen, dadurch ist man auch mehr bei der Sache. Es gibt extra OP Personal welches als Assitenz (häufig erste Assitenz) fest eingeplant ist. Erklärt wird je nach Operateur sehr gut oder kaum - auf Nachfrage wurde aber immer geantwortet. Der Umgang im OP war stets gut. Zum Nähen kam ich nicht, andere PJs auf Nachfrage und abhängig vom Operateur schon. An einem Tag in der Woche kommt ein Fußspezialist. Der erklärt super, bindet einen auch gut mit in die OP ein. Einteilung durch Pjs selbst.

- Dienstende: idR ist früheres Gehen möglich solange eine PJlerin so halbwegs bis zum Ende bleibt (d.h. ca 15.30-16.00); Sind wenige OPs und viele PJs vorhanden wirds auch mal langweilig - dann ist früheres Gehen möglich. Ich musste nie länger bleiben.



2. Allgemein/ Viszeral/ Thoraxchirurgie

- Stationsarbeit: a) Visite: im allgemeinen gut; b) idR wenig BE/ Flexülen (es gibt eine MTA die das frühs macht); c) Briefe schreiben möglich; d) sehr gutes Teaching durch die ausgsprochen motivierten AssistenzärztInnen - Es gibt einen sehr tollen Assistenzarzt der sich wirklich super für die Lehre der PJs einsetzt: z.B. sprechen über ein bestimmtes Thema, Patientenvorstellung (so ein bisschen Richtung M3 Simulation), etc. e) eine nette Arztassistentin - zeigt einem bei Interesse z.B. das Anlegen einer Magensonde, Ziehen einer Thoraxdrainage, etc.

- Patientenaufnahme: fokusierte körperliche Untersuchung und Anamnese unter Supervision einer ChirurgIn

- OP: Durchweg super gut. Alle OperateurInnen haben ausführlich erklärt und sind ausgesprochen nett. Eine OÄ fordert einen aktiv zum Nähen auf ("Das machen Sie jetzt"). Typische OPs mit PJs am Tisch sind Darmeingriffe (idR laparoskopisch), Leber(teil)resektion, Schilddrüse, Whipple (recht häufig - ca 1 mal / Woche bis 1mal/ alle 2 Wochen) -d.h. idR bekommt jede PJlerIn bei Wunsch die Möglichkeit beim Whipple einmal zu assistieren. Einteilung erfolgt durch die PJs selbst. Eine thoraxchirurgische OP habe ich nicht gesehen - bei Nachfrage ist dies aber möglich.

- insgesamt durchweg super freundliches Team

- früheres Heimgehen war die Regel (idR ab 14.30-15.00)



3. Gefäßchirurgie

-Frühs findet eine Besprechung des interdisziplinären Gefäßteams statt - hier sind GefäßchirurgInnen + AngiologInnen + interventionelle RadiologInnen am Start. Die Besonderheit ist hier das der Hauptteil aus einer Radiologiedemo (v.a. Angio CT, DSA) besteht - hier werden viele Fälle der interventionellen RadiologInnen demonstriert (wobei die Interventionen bei paVK den Großteil ausmachen). Eine Teilnahme an einer Intervention war auf Nachfrage stets möglich (z.B. TIPS Anlage). Die ÄrztInnen sind durchweg sehr nett, die Chefärzte (Gefäßchirurgie und interv. Radio) sind sehr aufgeschlossen und haben viel erklärt. Wir durften auf Wunsch "eigene" Patienten betreuen (Aufnahme mit körperlicher Untersuchung - Vorstellung in der Frühbesprechung - stationäre Betreuung - schreiben des Entlassbriefes).

-Stationsarbeit: die Station wird durch AngiolgInnen und GefäßchirurgInnen gemeinsam betreut. Die Visite läuft häufig getrennt in gefäßchirurgisch und angiologisch. Die gefäßchirurgische Visite war in aller Regel ausgesprochen knapp - ist allerdings Chefvisite gibt es z.T. auch wirklich gutes Teaching. Die angiologische Visite ist internistisch geprägt ausführlicher - visitiert werden hier im wesentlichen PatientInnen nach interventionell radiologischen Eingriffen. Ich fand die angiologische Visite lehrreich. Man entscheidet selbst welcher Visite man beiwohnt. Es gibt einen sehr netten Assistenzarzt in der Angiologie - dieser ermöglichte uns das o.g. Betreuen eigener Patienten, erklärte stets bei Visite und war bei Nachfragen immer ansprechbar - vielen Dank hierfür.

- idR überschaubare Anzahl an BE/ Flexülen (erfolgt durch MTA); Briefe schreiben ausdrücklich erwünscht;

- Aufnahme: Durchführung der körperlichen Untersuchung und EKG Befundung - die Anamnese wird leider nicht durch die PJs erhoben; Die KU und die EKG Befundung wird ohne Supervision durchgeführt. Eine Auffrischung/ Aneignung von EKG Kenntnissen ist daher nötig.

- OPs: Ich war in den sechs Wochen nur zu einer handvoll OPs steril mit am Tisch: Bypass Anlagen im Becken Bein Bereich, Carotis OPs, Varizen OP. Es wurde stets sehr gut erklärt, man wurde gut mit eingebunden. Einteilung durch die PJs selbst. Das weitere OP Spektrum umfasst dann u.a. Amputationen, VAC Wechsel und Hybrideingriffe.

-früheres Heimgehen war die Regel (idR ab 14.30-15.00)



Fazit:

Insgesamt ziemlich gut - man durchläuft drei große/ wichtige chirurgische Abteilungen und bekommt damit einen breiten Einblick in die Chirurgie - zudem kann man sich in der Gefäßchirurgie mehr in die internistische Ecke verkrümeln und bekommt zudem noch etwas von der interventionellen Radiologie mit. Nicht ganz so toll war es in der Ortho wegen kaum bis fehlender Lehre auf Station. Hervorzuheben ist die total unkomplizierte Organisation, eine gewisse Freiheit in der Gestaltung des Arbeitsablaufs/ Nachgehen eigener gesetzter Schwerpunkte und das ausgesprochen vernünftige Arbeitszeitmodell. Studientage gab es zu meiner Zeit. Fehlzeiten sind - falls nicht zu viele/ Abdeckung durch andere PJs - unproblematisch.





 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Chirurgie bei Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost
Im Rahmen des Chirurgie-Tertials ist man 8 Wochen im OTZ (orthopädisch-traumatologisch) und 8 Wochen in der Visceral/Gefäßchirurgie.
Im OTZ beginnt der Tag um 7:30h mit der Frühbesprechung. Dann kann man mit auf die (meist sehr kurzen) Visiten. Trotz der knappen Zeit, haben die meisten Ärzte immer versucht einen auch mit einzubinden und Fragen zu stellen, bzw. natürlich kann man auch jederzeit selbst nachfragen. Es gibt übrigens 3 verschiedene Visiten: Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und die Endoprothetik mit den elektiven Hüft- und Knie-TEPs. Nach der Visite kann man, wenn man Lust hat, Verbände wechseln, Stationskram mit machen (u.a. Gelenksono oder Wunden spülen) oder auch mal beim Gipsen helfen. Hier lohnt es sich, einfach beim Stationsarzt nachzufragen.

Wenn man Glück hat und gerade viele PJler zur Verfügung stehen (wir waren oft zu 6.), dann ist das alles auch super entspannt und man kann sich untereinander gut aufteilen, wer wo mit geht oder wer halt nach der Frühbesprechung gleich mit in den OP-Saal geht. Das OP-Spektrum fand ich sehr breit, natürlich viel Hüfte und Knie, aber auch Schulter und Wirbelsäule und einige Osteosynthesen durch die Unfallchirurgie waren auf dem Programm. Man durfte hier auch nähen und 1. Assistenz machen- dadurch hat man viel lernen können. Es kommt aber wie immer auf einen selbst an und wie sehr man sich interessiert zeigt..Aber falls ja, dann wird auch viel erklärt.

Ganz angenehm fand ich, dass man auf Station nicht für die BE fest eingeplant ist. Die Pflege versucht natürlich trotzdem, das an die PJler weiterzugeben, aber eigentlich ist es deren Aufgabe. Es findet auch regelmäßig 1mal in der Woche PJ-Unterricht statt, der auch sehr gut war. Achso, und man kann sich ca.2 Wochen lang ins NFZ einteilen lassen- da hat man dann interdisziplinär sowohl Innere als auch Chirurgische Patienten betreut.
Alles in allem kann ich kaum negatives berichten. Klar ist der Ton auch mal etwas rauer, aber das hab ich nie als persönlichen Angriff wahrgenommen und ich denke, es war eher dem Stress geschuldet.

Nach den 8 Wochen wechselt man in die Visceralchirurgie.
Auch hier beginnt der Tag um 7:30h und alle Ärzte waren sehr nett zu den PJlern. Im Vergleich zum OTZ darf man hier im OP noch mehr machen- also eigentlich fast immer zunähen oder knüpfen und bekommt auch sehr sehr viel erklärt. Die OPs sind teilweise sehr lang, aber dafür auch spannend. Es gibt fast das gesamte Spektrum der Visceralchirurgie und auch ab und zu Thoraxchirurgische Eingriffe. Zur Gefäßchirurgie kann man, wenn man Interesse hat, auch gehen und dort assistieren.
Nach der Frühbesprechung müssen die PJler hier alle BEs machen und währen der Visite ist es so, dass man auf Tablets mitdokumentiert und Laborwerte zeigt. Danach hilft man mit bei der Stationsarbeit und schreibt Briefe. Gut fand ich, dass man hier auch bei der Patientenaufnahme eingebunden wird. Diese findet in separaten Räumlichkeiten statt und die Aufgabe der PJler ist dann Anamnese und Status, während der Arzt noch die restlichen schriftlichen Dokumente ausfüllt und über die OP aufklärt.

Ich war wirklich sehr positiv von der Chirurgie und den abwechslungsreichen Aufgaben überrascht und obwohl ich nie in diese Richtung wollte, fand ich es eigentlich mein bestes Tertial :)
 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Chirurgie bei Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost
Hier beziehe ich mich auf die 2 Monate in der Viszeralchirurgie.

Das Team der Viszeralchirurgie ist sehr sympathisch und besonders die Assistenzärzt*innen total nett. Auch die Oberärzt*innen sind nett und beantworten alle Fragen mit viel Geduld. Ich habe es nie erlebt, dass jemand gegenüber PJlern ausfallend geworden ist.

Morgens kommt man zur Frühbesprechung um 7.30 Uhr. Danach geht man hoch auf Station für die Blutentnahmen (meist ca. 2-4/PJler) und macht anschließend die Visite mit. Aufgaben bei Visite sind die Dokumentation und das Vorzeigen von benötigten Informationen (Labor, Vitalwerte, etc.). Je nach Oberärzt*in wird mehr oder weniger erklärt, man kann aber jederzeit nachfragen.
Die Aufgaben für den restlichen Tag sind assistieren im OP (meist 1, manchmal 2 PJler, teils auch für gefäßchirurgische OPs), Briefe schreiben (fand ich persönlich gut, da ich das vorher noch nicht gemacht hatte. Die Assistenzärzt*innen geben gerne Feedback, wenn man fragt), Stationsarbeit (Port spülen, Drainage spülen, etc.). Manchmal musste jemand in die Aufnahme, um dort Anamnese und Status zu erheben. Meistens durften wir gegen 15 Uhr gehen.

Seminare gab es am anfang wegen Covid-19 gar nicht. Nach und nach wurden ein Ortho-Seminar (Vorträge von Studierenden mit Ergänzungen durch den Dozenten, der auch M3 prüft), ein Innere-Seminar (Vorträge von verschiedenen Oberärzt*innen) und ein Anästhesie-Seminar (Vorträge, teils auch Hands-on) eingeführt. Das Viszeralchirurgie-Seminar fand leider nie statt.

Ich hatte sehr niedrige Erwartungen an mein Chirurgie-Tertial (was für Ortho/ Unfall definitiv angemessen war). Auf der Viszeralchirurgie wurden meine Erwartungen allerdings übertroffen. Ich habe einiges gelernt und mich vor allem im sympathischen Team wohlgefühlt.
Ich fand es sehr gut, dass relativ viele Freiheiten gelassen wurden. Wir konnten uns untereinander sehr gut einteilen. Diejenigen, die gerne operieren, konnten häufig in den OP und dort bei vielen Sachen assistieren.
Die zwei Monate in der Viszeralchirurgie kann ich definitiv weiterempfehlen, gerade für Menschen, die keine weltbekannten Chirurg*innen werden möchten.
 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Allgemeinchirurgie bei Parkkrankenhaus Leipzig-Suedost
Hier der zweite Teil meines Erfahrungsberichts ( habe die Ortho/Unfallchirurgie gesondert bewertet).

Nach der Hälfte des Tertials bin ich planmässig in die Viszeralchirurgie rotiert.
Hier wurde ich angenehm überrascht, dieser Teil des Tertials hat wirklich Spaß gemacht und ist der Grund wieso ich das Park durchaus empfehlen kann.

Morgens beginnt der Tag mit der Frühbesprechung ( 7:30Uhr) , danach BE's ( hier PJ Aufgabe), Visite (PJ dokumentieren) oder Assistenz in den OP's ( PJ können sich frei einteilen).
Ich denke der entscheidende Unterschied zur Orthopädie/Unfallchirurgie ist für mich der kollegialere Umgang auf Augenhöhe seitens der Ärzt*innen und Pflegenden. Es wird einem deutlich gemacht, dass man Teil des Teams ist.
Hier bin ich tatsächlich irgendwann gerne in den OP gegangen und habe zum ersten Mal erlebt , dass mir das Spaß machen kann.
Im OP ist der Umgang durchgehend freundlich, ich habe es tatsächlich in keiner Konstellation erlebt, dass es unangenehm wurde.
Die Ärzt*innen erklären i.d.r. aus eigener Initiative den Situs/ihr tuen und der PJler wird gut angeleitet.
Herausstellen möchte ich hier OÄ Hergert und OA Flade, die schnell dafür sorgen, dass man sich im OP als PJ willkommen und einbezogen fühlt.
Auch die Instrumentierenden und die Anästhesie möchte ich hier positiv hervorheben, dass war ebenfalls immer angenehm , geduldige und nette Menschen, so dass man sich auch als nicht Chirurgie affiner Mensch im OP wohlfühlen kann.

Auch außerhalb des OP's habe ich die Viszeralchirurg*innen engagierter und offener hinsichtlich Lehre erlebt, doch auch hier gibt es leider kein festes Lehrkonzept. Die Assistent*innen/jungen Fachärz*innen sind allesamt cool und erklären immer wenn man fragt.
Prinzipiell würde dieser Abteilung mehr Personal auch hinsichtlich ihres Lehrauftrags gut zu Gesicht stehen.

Wenn es keine Arbeit auf Station gibt , wird z.T. ein PJ in der Aufnahme benötigt. Das ist ok, da es keine für den PJ tagesfüllende Aufnahmeorgien wie in der Gefässchirurgie sind (s.u.). Bei uns war Pandemie bedingt das Programm noch reduziert, eine interne Einteilung der Arbeit ist möglich, solange diese erledigt wird,
PJ Unterricht fand regelmäßig statt. Die Qualität variierte z.T. stark.

Die Gefässchirurgie ( in die zukünftige Pjler*innen auch standardmäßig rotieren) fand ich nicht so prickelnd. Wir haben uns tageweise dort eingeteilt, damit die Abteilung einen PJ hat.
Oft verbrachte man den ganzen Tag in der Aufnahme und hat eine körperliche Untersuchung nach der Anderen durchgeführt, sowie einige Punkte der vegetativen Anamnese abgefragt. Nichts gegen die Übung dieser Tätigkeiten, jedoch ist es recht eintönig, wenn a) viele Tage hintereinander so ablaufen und es b) der Takt z.T. so hoch ist, dass kaum Zeit dafür ist c) nicht immer jemand anwesend ist, der nachuntersuchen könnte . Der Lerneffekt ist da ernüchternd.
Dafür sind die Pflegenden in der Aufnahme ausgesprochen nett!
Wenn man in den OP kommt oder in die interventionelle Radiologie ist es möglich wirklich interessante Eingriffe/Interventionen zu sehen, den Ton im OP fand ich in der Viszeralchirurgie allerdings deutlich angenehmer.
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