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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie | Nauen | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 23.06.2023
November 2022 – März 2023

PJ Bericht Allgemeinchirurgie in Havellandklinik Nauen

+ Gebäude, Station, Notaufnahme alles neu und modern und clean, wirklich schönes Krankenhaus

+ vollwertiges Mitglied im Team (siehe negativ), VIEL wertschätzender als in anderen Khs, alles familiär und angenehm von der Atmosphäre

+ häufiges Assistieren in OP wenn man will, hier wird auch erklärt und nicht schikaniert oÄ, man sieht die häufigsten ACH OPs, meist MIC

+ OÄ und CA kennen einen tatsächlich persönlich, integrieren einen, fungieren als Ansprechpartner, sind präsent

+ Phlebotomistin ist JEDEN TAG DA! Und macht ihren Job gerne und zuverlässig, sodass ich die BEs während des Tertials an EINER HAND abzählen kann!

+ Organisation des PJs: fester PJ Beauftragter, an Tag 1 Schlüssel erhalten, Kleidung bekommt man ausreichend, eigenes Telefon, eigener Arbeitsplatz, Spind

+ danach hat man Stationsarbeit durchgespielt

+ die meisten ÄrztInnen in den Fortbildungen haben sich viel Mühe gegeben und Zeit genommen (hat mir sehr gut gefallen! Atmosphäre und Themen, auch Nahtkurs, EKG Kurs, spannende Fälle...)

+ Mittagessen fast immer möglich, kostenlos, freie Auswahl, immer mit vegetarischer Option

+ es ist Standard, mit auf Visite zu gehen

+ alle Beschäftigten im KH, von Keller bis OP bis Gärtner, sind freundlich und respektvoll (natürlich wenn man sich ebenso verhält)

+ man kann jederzeit in die Notaufnahme und Pat. anschauen



- der Anfahrtsweg/Pendeln. Regio Verbindung aus Berlin ist gut, aber PJ Beginn pünktlich 7:15 zur Morgenbesprechung ist echt früh.

- damals sehr hohes Stresslevel/Arbeitsdruck: da die Personalzustände so brenzlig waren und der verbliebene Assi jegliche Arbeit scheute, blieb die Stationsarbeit an uns PJlern hängen, es hieß dann im Akkord alle Briefe schreiben, alle Anmeldungen und Telefonate machen.. uns wurde Dankbarkeit und Wertschätzung gezeigt, aber das negiert nicht den Stress und die Unverhältnismäßigkeit und erklärt nicht das Tolerieren des Verhaltens vom AA.

- die Personalabteilung weigerte sich, Fahrtkosten für Monatsticket sowie Fahrradticket zu erstatten bzw Spritkosten - was dann vom "Gehalt" übrig bleibt ist lächerlich. GROSSER MINUSPUNKT!

- keine Rotation in die Unfallchirurgie möglich. Theoretisch schon, aber sonst hätte der ACH ja quasi eine ganze ArbeitsStelle gefehlt...

- die PJ-Beauftragten der Chirurgie waren beide nicht Vollzeit in Nauen, sodass gerade bei problematischen Situationen nicht direkt jemand "verantwortlich" war.



Für allgemeinchirurgisch (!) Interessierte kann ich mir vorstellen, dass es ein sehr nützliches und lehrreiches Tertial werden kann - wer Interesse, Vorwissen und Begeisterung zeigt, kann sehr viele Basics lernen und ausprobieren (trifft nicht auf mich zu, aber wenn sie selbst bei mir manchmal bereit waren mir Dinge beizubringen... :)). Die ÄrztInnen freuen sich sehr über Interesse am Fach.

Wer hingegen überhaupt kein Interesse hat und OPs hasst schafft es sicher, sich wochenlang davor zu drücken ;).

Zum Ende des Tertials kam es durch Kündigungen/Neueinstellungen zu einer relativen Entspannung der Personalsituation, sodass insgesamt mehr ÄrztInnen dort waren und nicht ALLEs an uns PJlern hängen blieb. Ich hoffe, dass sich die Personalsituation inzwischen also gebessert hat.

Vor allem im Vgl zu anonymen Berliner Riesenhäusern echt ok im Rückblick.

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

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Arbeitszeit & Freizeit
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Lehre und Teaching im Alltag
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Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie garantiert kein Faires PJ ❌

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PJ

Die Fachabteilung Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Klinik Havelland Kliniken GmbH Klinik Nauen ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

32 %

Platz 4256

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.168 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
418,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Keine Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • k.A. zur Splittung des Tertials
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
24.02.2020
PJ Bewertung Allgemeinchirurgie bei Havellandklinik Nauen
Ich bin leider sehr enttäuscht von der Zeit auf der Station C2. Der Tag beginnt hier um 7 Uhr, dann gibt es die Frühbesprechung mit dem Chefarzt. Danach geht es eigentlich weiter zur Visite auf die peripheren Stationen. An dieser Stelle wurde ich meist schon zur Station geschickt, damit ich mit den Blutentnahmen beginnen kann. Geholfen wurde mir dabei nicht, obwohl es meist so viele waren, dass man es unmöglich pünktlich zur Stationsvisite geschafft hat. Dadurch sind mir oft wichtige Informationen und Anordnungen durch die Lappen gegangen. Am Anfang habe ich bei der Visite noch Fragen gestellt, habe es dann aber irgendwann gelassen, weil die Antworten entweder "Das ist doch Grundwissen!" oder "Na überleg doch mal! Das kannst du dir doch bestimmt selbst beantworten." lauteten. Ich habe mich oft an die Pflege gewandt, die hier wirklich sehr nett und hilfsbereit ist.
Gelernt habe ich, wenn ich die Aufnahmen gemacht habe. Hier lässt sich noch mal gut die körperliche Untersuchung und Anamneseerhebung üben. Bei den anschließenden Untersuchungen und Aufklärungsgesprächen wurde ich aber dann oft schon wieder mit Hol- und Bringediensten beschäftigt, die allesamt jetzt und sofort zu erledigen waren, sodass ich selten die Möglichkeit hatte den Kollegen hier mal in Ruhe über die Schulter zu schauen, geschweige denn selbst mal den Schallkopf draufzuhalten.
Am Nachmittag habe ich dann ab und zu noch Briefe geschrieben.
Ich war immer froh, wenn ich in den OP konnte. Die Stimmung dort war deutlich entspannter als auf der Station. Mit dem Chef zu operieren hat Spaß gemacht, es wurden ein paar Fachfragen gestellt, aber oft hat man sich auch nur über Lieblingsfilme o.ä. unterhalten. Auch die Oberärztinnen und der Oberarzt waren immer sehr nett und haben gerne erklärt.

Das ärztliche Team auf der Station ist sehr jung und selbst noch mitten im Lernprozess, sodass es zwar verständlich ist, dass die PJ-Lehre auf der Station sehr kurz kommt. Trotzdem würde ich von einem Tertial auf dieser Station abraten.
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