PJ-Bericht vom 27.06.2025
September 2024 – Dezember 2024
PJ Bericht Anästhesiologie in Kreiskrankenhaus Schwetzingen
Intensivstation:
Die praktische Einbindung war gering. In zwei Monaten durfte ein ZVK gelegt werden – das allerdings durch Assistenzärzt:innen. Der Tagesablauf bestand meist aus wenigen körperlichen Untersuchungen, danach blieb oft Leerlauf. Einige Ärzt:innen waren engagiert, insgesamt litt die Lehratmosphäre jedoch unter der angespannten Teamstimmung, die durch strukturelle Probleme im Haus geprägt war. Früheres Gehen nach dem Mittag wurde meist toleriert oder gar nicht bemerkt.
OP-Bereich:
Deutlich positiver war der Einsatz im OP – hier konnte man regelmäßig intubieren und erhielt mehr praktische Anleitung. Besonders der ambulante OP wurde als lehrreich und angenehm hervorgehoben.
Rahmenbedingungen & Verwaltung:
Die Klinikleitung scheint nach einem Führungswechsel erheblich Personal verloren zu haben, was sich spürbar auf Stimmung und Arbeitsbelastung auswirkte. PJ-Studierende wurden von der Verwaltung kaum beachtet. Ein Beispiel: Das eigentlich kostenlose Mittagessen wurde auf die Aufwandsentschädigung angerechnet, wodurch Abzüge entstanden – am Ende kamen nur etwa 420 € netto an. Diese Regelung stieß auch bei ärztlichen Vorgesetzten auf Unverständnis.
PJ-Unterricht:
Dieser fand meist regelmäßig statt und war inhaltlich in Ordnung.
Fazit:
Ein Tertial mit Licht und Schatten: Der OP-Einsatz bietet gute Lernmöglichkeiten, die Intensivstation eher weniger. Die allgemeine Unzufriedenheit im Haus und der Umgang mit PJ-Studierenden durch die Verwaltung trüben das Gesamtbild.
PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht
= Uniweiter Durchschnitt
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PJ
Die Fachabteilung Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in der Klinik GRN-Klinik Schwetzingen ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:
Platz 2635
Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.168 FachabteilungenPJ-Vergütung pro Monat in Euro
- Kleidung wird von der Klinik gestellt.
- Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
- Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
- Selbstständige Patientenuntersuchung.
- k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
- Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
- Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
- PJ-Mentor eingerichtet
- Examensvorbereitung im Haus
- k.A. zum Bed-Side-Teaching
- Regelmäßiger Studentenunterricht
- k.A. zu Parkmöglichkeiten
- Mitfahrten im Notarztdienst möglich
- k.A. zur Splittung des Tertials
- k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
- k.A. zur einem Spind
- k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
- k.A. zum Selbststudium in der Arbeitszeit
- k.A. zum PJ-Curriculum
- k.A. zur PJ-Rotationen
- k.A. zur Teilnahme an Diensten
Individuelle Ergänzung zum PJ:
So bewerten Studierende das PJ
= Bundesweiter Durschschnitt= Uniweiter Durchschnitt
