Deutschlandweiter Checkup Deutschlandweiter Checkup
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis hierfür aus. Akzeptieren
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie | Schwetzingen | PJ-Bericht

 


PJ-Bericht vom 29.08.2024
Mai 2024 – Juli 2024

PJ Bericht Allgemeinchirurgie in Klinik Schwetzingen

Ich habe die erste Hälfte meines Chirurgie-Tertials im Kreiskrankenhaus Schwetzingen gemacht (Allgemeinchirurgie).

Meine Begeisterung für die Chirurgie war davor eher nicht so große, aber meine Zeit dort hat mir echt gut gefallen.



Morgens begann immer mit Visite um 7.15h, die teilweise recht chirurgisch knapp ausfiel. Nach einer Morgenbesprechung (OP-Plan Besprechung, kritische Patient*innen etc.) ging es weiter mit den Blutentnahmen bzw. OP. Die BE war meist gut machbar, nur wenn man alleine auf Station war und zwischendurch in den OP musste, war das teilweise etwas viel. Dann haben aber auch andere PJler*innen bzw. die Assistenzärzt*innen geholfen.

Im OP war die meiste Zeit Haken halten, ab und zu durfte man auch nähen. Es wurde einem aber auch viel erklärt und man konnte jederzeit Fragen stellen. In Schwetzingen werden viele Standard-OPs (Blinddarm/Gallenblase/Schilddrüse) gemacht. Daneben gab es auch viele Shunt-OPs und auch größere und komplexere Fälle.



Wenn im OP nichts zu tun war, konnte man in die Ambulanz gehen und dort meist eigene Patient*innen sehen, die man dann mit den Assistenzärzt*innen besprochen hat.



Man muss eine bestimmte Anzahl an Diensten machen, diese gehen von 16-22 Uhr. Darüber hinaus kann man auch noch weitere freiwillige Dienste machen für die man dann Geld bekommt. Mir haben die Dienste immer viel Spaß gemacht, weil man meist in der Ambulanz war und für Allgemein- und Unfallchirurgie zuständig war. Ich konnte dort immer recht viel eigenständig machen (Sono, Patientengespräche, Nähen etc.).



Das Team in Schwetzingen und den Umgang mit einander fand ich gut. Teilweise haben manche einen etwas eigenen Humor, aber besonders wenn man Interesse zeigt sind alle sehr nett.

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie garantiert kein Faires PJ ❌

Mehr erfahren
PJ

Die Fachabteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Klinik GRN-Klinik Schwetzingen ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

51 %

Platz 2618

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.169 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
500,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik nicht gestellt
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • Mitfahrten im Notarztdienst möglich
  • PJ-Tertial kann gesplittet werden
  • k.A. zum Zugang zu den PC-Systemen
  • k.A. zur einem Spind
  • k.A. zur Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • k.A. zum PJ-Curriculum
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • k.A. zur Teilnahme an Diensten
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Individuelle Ergänzung zum PJ:
Zusatzverdienstmöglichkeit durch die Teilnahme an Nacht- und Wochenenddiensten. Durch Dienste kann das Gehalt bis auf maximal 934 Euro an
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
26.12.2023
PJ Bericht Unfallchirurgie in Kreiskrankenhaus Schwetzingen
Wie bereits in anderen Bewertungen erwähnt, hat man sich stark an die Anwesenheit von PJlern gewöhnt und gewisse Aufgaben bleiben einfach liegen, wenn mal keiner anwesend ist. Generell werden Fehltage ungern gesehen, da sich im Zweifel doch mal die Assistenten bemühen müssen, KG/Reha etc anzumelden. Erstellen und Pflege der Arztbriefe ist ebenfalls Aufgabe der PJler, und selbst wenn bereits alle Briefe am Aufnahmetag vorbereitet sind und nur noch spezifische OP-Ergänzungen eingefügt werden müssen, sind die Stationsärzte nicht zufrieden.

Arbeit im OP kann mit dem Chefarzt und Oberärzten Spaß machen, auch wenn man selber wenig bis gar keine Hand anlegen darf bis auf das allgemein bekannte Hakenhalten. Gerade der neue Chef ist jedoch sehr bemüht, für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen und auch gewillt, PJ-Unterricht anzubieten und freut sich dann auch über jeden, der kommt. Letzteres wird dann jedoch gerne aktiv von anderen Ärzten der Abteilung verhindert. Und sobald der Chefarzt die PJler früher nach Hause schickt, bricht die Panik unter den Assistenzärzten aus und es wird einem im Nachhinein von diesen verboten, jetzt zu gehen.

Die Arbeit in der Ambulanz kann Spaß machen und man darf dann auch selbständig Patienten versorgen und lernt je nach eigener Motivation viel. Aber gerade wenn eine bestimmte Fachärztin vor Ort ist, läuft gar nichts mehr, da ihre Kapazitäten schnell ausgeschöpft sind. Zuarbeiten ist daher nicht möglich und es staut sich von A bis Z.



Allgemein müssen in der Chirurgie Dienste absolviert werden, sowohl Pflicht als auch die Möglichkeit zu freiwilligen Diensten besteht. Jeder Dienst wird mit einem freien Tag vergütet (flexibel einteilbar) und letztere werden noch extra bezahlt. Die Dienste haben mir mit am meisten Spaß gemacht.



Insgesamt war die Zeit in der Unfallchirugie trotz eines bemühten Chefs nicht zu empfehlen.
 
Anonym
26.12.2023
PJ Bericht Allgemeinchirurgie in Kreiskrankenhaus Schwetzingen
Allgemeine Infos: man verbringt 8 Wochen in der Allgemeinchirurgie und 8 Wochen in der Unfallchirurgie. 6 verpflichtende Dienste sind zu erledigen, davon 2 am Wochenende. Für jeden Dienst bekommt man einen Ausgleichstag, bei weiteren freiwilligen Diensten bekommt man sowohl Geld als auch den Ausgleichstag.



Die Allgemeinchirurgie ist der Tag zur Nacht der Unfallchirurgie, hier wurde man als PJler von den Assistenzärzten bis zum Chefarzt geschätzt, da Bewusstsein, dass wir ein wichtiger integraler Bestandteil für den reibungslosen Ablauf auf Station und im OP sind, war vorhanden und man zeigte sich entsprechend dankbar. Viel Wert wurde auf den Unterricht gelegt, man wird sogar vom Chef aktiv aus dem OP geschickt, wenn Unterricht ist, und zwar auch für den abteilungsfremden Unterricht.

Im OP selber verbringt man je nach OP natürlich viel Zeit mit Haken halten, jedoch wird einem viel erklärt und je nach OP übernimmt man die Kameraführung und näht viel. Generell ist man deutlich involvierter im OP und meist herrscht eine gute Stimmung.

Station: Hier begleitet man die täglichen Visiten und lernt so die Patienten kennen. Daher kann man sich auch gut Fälle heraussuchen, die dienstags im Unterricht mit dem Pj-beauftragen Oberarzt ausführlich besprochen werden, dieser legt allgemein viel Wert darauf, Fähigkeiten wie Nähen und Sonographie zu vermitteln. Die Arbeit mit der Pflege war teilweise sehr angespannt, die doch sehr vielen gerichteten Blutentnahmen mussten doppelt und dreifach überprüft werden, und selbst dann wurde man später angerufen, um BE vorzunehmen, die längst erledigt wurden.

Ambulanz: hier hatte man die Möglichkeit, sich selbst seine Patienten aufzurufen, Anamnese, KU und Sonographie durchzuführen und hat je nach Ambulanzarzt den Patienten nur noch kurz vorgestellt mit dem nötigen weiteren Prozedere. Auch wurde man bei interessanten Fällen gerne dazugeholt.



In der Weihnachtszeit wurden die PJler vom Krankenhaus bedacht und auch auf Station wurde man in den ärztlichen Brunch mit eingeplant und war gern gesehen.



Anmerken muss man auch, dass egal wo man gerade tätig war, darauf geachtet wurde, dass man in der Mittagszeit von einem MitPJler für das Mittagessen ausgelöst wird. Dasselbe Spiel fand statt, wenn man Feierabend hatte und im OP stand, dann wurde zeitnah der DienstPJler verständigt zur Auslöse. Und wenn man sich gerade in einer kritischen Phase der Operation befand, wurde man nett gebeten, ob man länger bleiben kann und am nächsten Tag einfach etwas später kommt.



Insgesamt hat mir die Tätigkeit in der Allgemeinchirurgie sehr gefallen und ich kann es nur empfehlen.
 
Anonym
09.07.2023
PJ Bericht Allgemeinchirurgie in Kreiskrankenhaus Schwetzingen
Die ACH in Schwetzingen ist das genaue Gegenteil der UCH.

1x/Woche ist man morgens für eine Std. vom OP befreit hat und Unterricht mit dem PJ-beauftragen Oberarzt. Dieser gibt sich stets Mühe mit Sonokurs/Nahtkurs/Patientenvorstellung sowohl aufs M3 vorzubereiten als auch auf die Tätigkeiten im PJ.

Im OP ist es gerne gesehen wenn man neben Haken halten aktiv Mitarbeiter und darf auch entsprechend viel unter Anleitung machen. Das OP Team ist super nett und die Stimmung locker. Außerhalb des OPs fallen Blutentnahmen an, diese sind PJ-Aufgabe wie überall. Ob das ein Skill ist ohne den man als Arzt später nicht arbeiten kann ist ein anderes Thema oder ob dem ganzen nicht etwas zu viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Schließlich ist man somit den gesamten Vormittag damit beschäftigt und manchmal noch länger, da durchaus sehr viele (>30) angemeldet werden. Hier muss man höllisch aufpassen, die Pflege ist dort nur zum Arbeiten und nicht zum Denken. Falsche Röhrchen in einem Becher, vergessene Röhrchen, falsche Beklebung, doppelt gerichtet...alles kommt vor! Gefährlich! Manche haben mehr als ein Mal ein Röhrchen beim falschen Patienten abgenommen weil die Pflege einfach alles durcheinander wirft. Generell ist pflegerisch nicht viel zu erwarten.

Ärztlicherseits Word man als PJler wahrgenommen und bekommt vieles gezeigt. Man darf tun und ansehen was einen interessiert, aber wenn man auch mal einen Kaffee trinken geht ist das völlig in Ordnung. Briefe schreiben ist optional, genau wie alles was organisatorisch anfällt. Oder man wird zumindest darum gebeten.

Vom Assistenten bis zum Chef kennen alle nach zwei Tagen den Namen des Studenten und was er machen möchte. Teilweise wird sogar geschaut was dann für die angestrebte Fachrichtung spannend sein könnte.



Alles in allem herrscht in der Abteilung ein strenges Regiment unter dem Chef, jedoch ist die Stimmung gut und der PJler ist keinesfalls ein billiger Sklave sondern ein Student, der nun mal da sein muss weil es die Prüfungsordnung vorschreibt. Und was die Abteilung verstanden hat: zeig dich von deiner guten Seite und präsentiere dein Fach praxisorientiert, dann sind sie PJ begeistert, helfen gerne mit und fangen evtl. auch in dem Haus an!

Sehr lohnenswerter Abschnitt.
 
Anonym
09.07.2023
PJ Bericht Unfallchirurgie in Kreiskrankenhaus Schwetzingen
Man hat sich in Schwetzingen daran gewöhnt, dass PJler im Haus sind. Davon auch nicht wenige, was schön ist um Kontakte untereinander zu knüpfen.

Die Stimmung in der UCH ist jedoch eher unterdurchschnittlich. Seitdem der neue Chef da ist meckern alle hinter seinem Rücken über ihn und beschweren sich, was für ein unangenehmes Klima sorgt.

Als PJler ist man der Arztsekretär.

Blutentnahme, Nadeln legen, Arztbriefe schreiben, Reha-Anträge stellen, Physiotherapie anmelden...all das ist Aufgabe des PJ und wird nicht erledigt wenn man mal frei hat. Die Assistenzärzte machen sicher keinen Finger krumm. Als mal keine PJler da waren werden lieber PJler anderer Fachabteilungen angerufen sie sollen das machen anstatt selbst Hand anzulegen. Teilweise sitzen die Ärzte selbst an einem Arztbrief und beauftragen dann den PJler die Medikamente in den Brief einzutragen weil "das ist PJ-Aufgabe. Ist ne scheiß Aufgabe, aber das muss man im PJ eben machen"(Zitat Assistenzarzt)

Im OP hat man den Mund und die Haken zu halten. Gelehrt wird hier nichts, es wird verwiesen dass man Dinge nachlesen könne oder man wird die Anatomie abgeprüft und dabei gerne mal vor dem restlichen OP-Personal etwas vorgeführt. Tätigkeiten im OP darf man nicht ausführen, man darf froh sein dass man am Tisch stehen darf. Mitarbeit ist strengenstens untersagt, nur Haken halten.

Einzige Ausnahme: die Assistenzärzte haben keine Lust auf OP und schicken stattdessen 2 PJler in den Saal. Was auch für sich spricht dass die Assistenten lieber heim gehen als das Operieren zu lernen.



Per se ist der PJler eine nachwachsende Ressource und wird eben für alles genutzt worauf die Ärzte keine Lust haben. Den Namen können sich die meisten nicht merken; man hat nicht das Gefühl als Person wahrgenommen zu werden.



Einzige Ausnahme: der Chef. Er bemüht sich stets um Ausbildung (wollte regelmäßigen Unterricht etablieren, scheiterte aber an seinen Ober- und Assistenzärzten), die PJler zu kennen und ist auch im OP freundlich und lockerer drauf. Schickt er die PJler mal früher heim kommt vom Assistenzarzt "Ich würde das gerne verhindern, aber der Chef hat es ja angeordnet" (Zitat) oder "ja also zwei müssen schon da bleiben, einer in der Ambulanz und einer auf station, falls da was anfällt"(Zitat). Mit diesem Argument wird auch gerne verhindert dass man mit seinen PJ-Kollegen gemeinsam essen geht, oder man wird dann beim Essen angerufen und bekommt eine Aufgabe oder den Hinweis, dass man aber nur 30 Minuten Pause hat. Das steht jedoch nirgendwo geschrieben.

Zusätzlich wird gerne auch Druck auf PJler ausgeübt wenn ein Dienst unbesetzt st. Es habe immer ein PJ da zu sein im Dienst, damit die OPs weiterlaufen können und der Rufdienst nicht angerufen werden muss. Wenn ein Arzt der UCH Rufdienst hat wird auch gerne gesagt dass man eigentlich bleiben müsse weil man im PJ ist und er lieber heim will als zu bleiben weil er Rufdienst hat.

Die Ambulanzarbeit macht Spaß, man kann dort viel machen, bekommt jedoch wenig erklärt.



Kurzum: ein Tertial in der UCH Schwetzingen ist nicht zu empfehlen!
alle Berichte lesen

Assistenzarztstellen - Stellenangebote für deine Weiterbildung