Deutschlandweiter Checkup Deutschlandweiter Checkup
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis hierfür aus. Akzeptieren
Klinik für Innere Medizin

Karriere in der Klinik für Innere Medizin

 


PJ-Bericht vom 21.11.2023
Mai 2023 – September 2023

PJ Bericht Innere in Diakonissen Speyer

Das Innere Tertial im Diakonissen Klinikum Speyer hat mir gut gefallen. Die Klinik bietet ein breites Spektrum der Inneren Medizin. Zu Beginn des Tertials wird man vom PJ-Beauftragten (sehr netter Facharzt in der Kardiologie) in Rotationen eingeteilt, damit alle PJler im Verlauf des Tertials die wichtigsten Stationen durchlaufen haben. Bei Bedarf ist es allerdings kein Problem, etwas Einfluss auf die eigene Planung zu nehmen.

Die Aufgaben auf Station variieren je nach ärztlicher Belegung etwas. Ist Zeit da , den PJler etwas beizubringen, so kann man viel Sono mit dem auf Station verfügbaren Sonogerät üben und Patienten selbständig betreuen. Besonders die Visiten mit den (allesamt netten) Oberärztinnen und Oberärzten haben mir einen nachhaltigen Lernerfolg gebracht. Man kommt bei der Betreuung der Patienten schnell in eine gewisse Routine (Patienten aufnehmen, Befunde schreiben, Briefe schreiben, Untersuchungen anmelden und unter Aufsicht selbständig durchführen), welche für den späteren Alltag als Assistenzärztin bzw. Assistenzarzt enorm wichtig sind. Natürlich kommt man um PJ typische Tätigkeiten, wie PVKs legen und Blut abnehmen nicht herum, es gibt allerdings einen festen Blutabnahmedienst, sodass sich das eher in Grenzen hielt (es sei denn, der Blutabnahmedienst war krank).

Ebenfalls kommt man durchaus häufig dazu, selbst Pleura- und/oder Aszitespunktionen durchzuführen. Hierbei merkt man auch, dass man schneller und sicherer wird.

In der interdisziplinären zentralen Notaufnahme (IZA) werden den PJ-Studierenden standardmäßig eigene PatientInnen zugeteilt, die man in Rücksprache mit dem Leiter der Notaufnahme oder den dort arbeitenden Fachärztinnen und Fachärzten von Aufnahme bis zur Entlassung bzw. stationären Aufnahme betreut. Dies hat mir gefühlt den meisten Lernerfolg in meiner Zeit im Diako gebracht.



Der PJ-Unterricht ist 1x/ Woche regelmäßig und wird häufig durch die ChefärztInnen der jeweiligen Fachabteilungen realisiert. 2-3x im Monat zusätzlich noch Naht- bzw. Sonokurs.



In der Kantine des Krankenhauses gibt es eine gute Auswahl an Mittagessen und auch eine frische Salattheke. Man bekommt als PJ allerdings keine Vergünstigung oder gar konstenloses Mitagessen.



Rückblickend ein wirklich lehrreiches Tertial, in welchem man einen guten Einblick in die Innere Medizin erreichen kann.

PJ-Bewertung aus diesem PJ-Bericht

Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt

Fakten zum PJ aus allen Meldungen zur Abteilung

Die Abteilung Klinik für Innere Medizin garantiert kein Faires PJ ❌

Mehr erfahren
PJ

Die Fachabteilung Klinik für Innere Medizin in der Klinik Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer gGmbH ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

67 %

Platz 1190

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.168 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
430,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • Unterkunft im Wohnheim der Klinik möglich.
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • Keine Examensvorbereitung im Haus
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • Mitfahrten im Notarztdienst möglich
  • PJ-Tertial kann gesplittet werden
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
0,00
Häufige Tätigkeiten:
  • Teilnahme an Lehre & Selbststudium (auch zuschauen im OP)
  • Ärztliche administrative Tätigkeit
Seltene Tätigkeiten:
  • Nichtärztliche Tätigkeiten
  • Leerlauf
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
Gesamtbewertung PJ
Bitte bewerten
Gesamtbewertung PJ
Arbeitszeit & Freizeit
Bitte bewerten
Arbeitszeit & Freizeit
Aufgaben und Tätigkeiten
Bitte bewerten
Aufgaben und Tätigkeiten
PJ-Unterricht
Bitte bewerten
PJ-Unterricht
Lehre und Teaching im Alltag
Bitte bewerten
Lehre und Teaching im Alltag
Mentoring
Vorbereitung auf das M3
Bitte bewerten
Vorbereitung auf das M3
Organisation & Betreuung
Bitte bewerten
Organisation & Betreuung
Ansehen als PJ
Bitte bewerten
Ansehen als PJ
Stimmung im Team
Bitte bewerten
Stimmung im Team
  = Bundesweiter Durschschnitt
  = Uniweiter Durchschnitt
PJ-Berichte
 
Anonym
17.02.2024
PJ Bericht Innere in Diakonissen Speyer
Pro:

-man rotiert über alle Stationen also Gastro Kardio Geri und ZNA, auf Wunsch auch IMC

-man kann jederzeit in die Funktion gehen heißt also auf der Gastro in die Endoskopie und auf der Kardio ins HKL

-alle im Team sind super nett

-auf Eigeninitiative hin war ein Tag mitfahren auf dem NEF möglich

-Blutabnahme Dienst vorhanden auch wenn dieser oft krank ist, so macht man in der Regel eigentlich nur die übrigen Abnahmen und ist somit keineswegs nur der Blutentnahme Sklave

-Zeit in der ZNA ist der Hammer



Contra:

-Mensa-Essen teuer zwischen 5-8?

-es gab großen Umbruch im Team, nun eigentlich nur noch jung Assistenten da, die sich natürlich schwer damit tun einem PJ ein eigenes Zimmer zu geben etc da sie ja selbst noch neu sind

-es gibt eine Kooperation mit einer Hamburger Privatuni. In dieser Phase wird das Krankenhaus für ein paar Wochen von angeblichen PJ überschwemmt, diese sind aber teilweise im 4. Semester, teilweise im 6. , völlig unterschiedlich

Während dieser Phasen in denen die Hamburger da sind, sind dann teilweise bis zu 4 PJ auf den Stationen, wobei die Hamburger aber auch gar nicht täglich kommen, mal so Mal so und wie sie Lust haben.. das nervt und trübt ein bisschen das Ansehen der normalen Mannheimer PJ die eigentlich sehr gut angesehen sind. Das ist aber nur in Wellen, dass die kommen.



Station:

-man startet mit übrigen BE's in der Regel ca. 5-10 Stück

-man läuft bei Visite mit

-man kann mit zu Untersuchungen gehen oder in die Endo oder ins HKL

-man kann mit zu punktionen gehen und ggf auch selber durchführen (habe insgesamt 3x Aszites, einmal Pleura punktiert)

-Viggos legen

-man kann auf Nachfrage sich an Briefen versuchen nachmittags ich habe einige diktieren dürfen

-die engste Betreuung gibt es auf der Geriatrie, dort hatte ich auch 2 Wochen lang ein eigenes Zimmer sogar, kardio lohnt sich v.a das HKL (Kardioversionen durfte ich auch selbst unter Aufsicht machen dort, dem Rest beiwohnen), Gastro ist die Endoskopie natürlich spannend

-es gibt neuerdings zwei Hämatoonkologen dort, ich bin einfach einen Tag auch dort mit gelaufen und habe einiges sehen können (Blutausstrich, Knochenmarkspunktion)



Notaufnahme:



Die Zeit in der Notaufnahme ist der Hammer. Hier unbedingt versuchen 4 Wochen abzubekommen (der PJ Beauftragte erstellt am Anfang einen Plan, am besten sich gleich 4 Wochen wünschen, wir haben damals ein etherpad mit unseren Wünschen ihm per Mail gesendet und das war gut )

In der Notaufnahme sind tagsüber immer Fachärzte und der Chefarzt. Man kann komplett selbstständig eigene Patienten betreuen in Rücksprache mit den Ärzten. Dies war die lehrreichste Zeit und hat sich wirklich sehr gelohnt. Da die Notaufnahme interdisziplinär ist habe ich manchmal auch einfach die Unfallchirurgin gefragt und mit ihr mit geguckt oder die Pädiater.

Auch die regelmäßigen Schockräume bieten viel Lerneffekt. (Einfach mit rein gehen und zusehen)



Alles in allem kann ich das Diako Speyer für Innere empfehlen!
 
Anonym
16.09.2022
PJ Bericht Innere in Diakonissen Speyer
Das Innere PJ im Diak hat mich positiv überrascht. Mit dem Wunsch in die Unfallchirurgie zu gehen, hatte ich zunächst nicht so viel Lust auf das Innere Tertial und dieses bewusst ans PJ-Ende gestellt. Rückblickend kann ich sagen, dass ich hier die beste Lehre hatte und am meisten mitgenommen habe. Das Ansehen der PJ-ler war hier auch am höchsten und man wurde meist wie ein junger Assistenzarzt behandelt/gesehen.



Organisatorisch kam bereits Wochen vor Tertialbeginn eine Info-Mail zum PJ-Beginn inkl. Info zur Parkkartenbeantragung, PJ-Seminarplan sowie Ablauf des ersten Tages bzw. der ersten Woche. Die Begrüßung (Formalitäten, Hausrundgang etc.) erfolgte durch die CA-Sekretärin des PJ-Beauftragten. Danach ging es auf Station.



Am Diakonissen ist es Usus zwischen verschiedenen Stationen zu rotieren. Ich war 4 Wochen auf der Gastro/Onko/Allgemeine Innere Normalstation, 4 Wochen auf der Kardio Normalstation und 4 Wochen in der Notaufnahme (hier IZA), den letzten Monat habe ich ganz typisch Urlaub zur Examensvorbereitung genommen. Prinzipiell sind auch Rotationen auf die IMC, die Geriatrie und die Privatstation möglich. Das kann man alles sehr gut mit dem für die PJ-ler zuständigen Assistenzarzt besprechen, der auch versucht, die Wünsche zu realisieren. Mittagessen ist übrigens nahezu immer möglich. Das geht zu Mitarbeiterpreisen in der Kantine, einige AÄ bringen sich aber auch was mit, meist gehen die AÄ und PJler gemeinsam essen.



Die Ärzt:innen der Inneren sind sowohl oberärztlich als auch assistenzärztlich bis auf ganz wenige Ausnahmen alle super nett und um gute Lehre bemüht. Man ist mit den meisten auch direkt/schnell per Du. Hier herrscht viel hands-on-teaching ebenso wird differentialdiagnostisches Denken stark gefördert.

Zwei der Assistenzärzte haben eine open-source Website mit Notaufnahme SOPs entwickelt, an der sie stetig arbeiten. Das ist wirklich super, da es das Wichtigste kurz, verständlich und übersichtlich zusammenfassen - perfekt für das schnelle Nachschlagen oder auch zur Prüfungsvorbereitung (www.sop-notaufnahme.de).



Auf Normalstation beginnt der Tag um 8:15 Uhr mit der Frühbesprechung (Übergabe Nachtdienst sowie Röntgendemo). Danach geht man mit den Assistenzärzten auf die Station und kann - nach eigenem Interesse recht schnell - selbstständig Patienten betreuen in RS mit den Assistenz- bzw. Oberärzten. Es ist auch okay, mit einem Assistenzarzt mitzulaufen und sich hier mit ranzuhängen. Blutabnahmen sind i.d.R. eher überschaubar, da es einen Blutabnahmedienst gibt. Da fallen dann höchstens noch BEs und PVKs im Tagesverlauf sowie die COVID-BEs an. Auf Station fallen neben der Visite die typischen Aufgaben an, also stationäre Aufnahmen, Medikamentenverordnung, Diagnostik planen, Briefe diktieren etc. Die kleineren diagnostischen/therapeutischen Maßnahmen seiner Patienten kann man hier oft unter Supervision/mit dem Assistenzarzt durchführen (Sonographie, Aszites-/Pleurapunktion, ZVK-/Sheldon-Anlage, Cardioversion). Prinzipiell ist es auch immer möglich mit in die Funktionsdiagnostik zu gehen (Endoskopie, HKL, Echo). Feierabend ist offiziell um 16:30 Uhr, je nach Tagesgeschäft kann man aber auch mal früher gehen.



Am besten hat es mir definitiv in der IZA gefallen. Schon am 2. Tag betreut man, wenn man will und es sich zutraut, eigene Patienten in Rücksprache mit den Fachärzten (Anamnese, Untersuchung, EKG-Befundung, Ultraschall, Anmeldung von Bildgebung/Labor, Medikamentenverordnungen, Brief für Station/Verlegung oder Entlassung schreiben, Angehörigengespräche/-Telefonate, Konsilbesprechungen mit den gastroenterologischen/kardiologischen OÄ). Dadurch lernt man super (Verdachts-)Diagnose stellen, differentialdiagnostische sowie therapeutische Überlegungen, Procedere planen und Fall vorstellen.

Sowohl der CA als auch die Fachärzte sind wirklich top; immer ansprechbar, nehmen sich Zeit für Fragen und es herrscht eine tolle Atmosphäre. Man wird hier als Student auch wirklich wertgeschätzt und entsprechend wie Kollegen behandelt. Wenn Zeit ist, gibt es auch sehr gute Teaching-Einheiten durch den CA. Auch die FÄ nehmen sich bei freien Kapazitäten die Zeit, z.B. Echo/FAST praktisch zu zeigen/üben, über Schockraummanagement, Notfälle und andere Themen oder Fälle durchzusprechen. Die Lernkurve ist extrem steil und man fühlt sich tatsächlich langsam wie ein Arzt.

Beginn ist 8.00 Uhr mit der Übergabe des Nachtdiensts, Schluss ist nach der Nachmittagsübergabe, die i.d.R. um 16.00 Uhr stattfindet. In der IZA gibt es übrigens den besten Kaffee ;)



Jeden Mittwoch findet in der Regel um 14.00 Uhr PJ-Seminar statt. Natürlich kann es immer mal vorkommen, dass es zu einem Tausch oder Ausfall kommt, dies wird jedoch rechtzeitig kommuniziert. Dienstags finden regelmäßig 1x/Monat jeweils EKG-Kurs, Sono/Echo-Kurs und Nahtkurs statt. Mittwochs gibt es zudem i.d.R. um 13.00 Uhr eine interne Fortbildung der Inneren, eine IZA-interne 1x im Monat.



Alles in allem ein für mich mehr als erfolgreiches, wirklich tolles Tertial in der Inneren, in dem ich extrem viel in einer wirklich tollen Atmosphäre und von tollen Kollegen gelernt habe. Insbesondere das ärztliche Team und die dort herrschende Atmosphäre der IZA werde ich vermissen! Vielen, vielen Dank für die schöne, lehrreiche Zeit :)



Ich kann das Diak für die Innere wirklich weiterempfehlen.
 
Anonym
14.03.2022
PJ Bericht Innere in Diakonissen Speyer
Ich habe mein Innere Tertial am Diakonissen in Speyer verbracht und war damit sehr zufrieden! Hier ist man als PJ nicht nur für unangenehme Aufgaben und Botgengänge zuständig, sondern übernimmt viele ärztliche Tätigkeiten. Man arbeitet auf Augenhöhe, was ich von meinen anderen Tertialen nicht unbedingt behaupten kann. Am Diakonissen sind generell eher weniger PJ (keine Ahnung wieso), sodass typisch PJ-Aufgaben wie EKG schreiben oder Blut abnehmen von Pflege/MFA/needle nurses durchgeführt werden. Meistens ist man auf den Stationen der einzige PJ. Ich war in meinem Tertial mehrere Monate der einzige PJler in der Inneren (obwohl es das 1. Tertial war). Ich war 4 Wochen in der Kardio, 4 Wochen in der Gastro, 4 Wochen in der ZNA, 2 Wochen auf IMC und 2 Wochen auf der Privatstation.



Pro:

- Blutabnahme-Dienst! Dieser funktioniert super und nimmt das Blut idR vor Dienstbeginn (8 Uhr) inkl. Iso-Zimmer (außer Covid) ab. BEs am Nachmittag (max 3/d) sind PJ Aufgabe.

- Auf Station ist man einem Assistenten zugeteilt, mit diesem macht man Visite, Briefe usw. Durch die enge Betreuung kann man extrem viel lernen und auch eigene Zimmer betreuen. Der Großteil der Oberärzte besprechen mit dem PJ direkt die Patienten, sodass man wirklich direkt ärztlich arbeiten kann (wenn man das will). Die OAs kennen die PJ bei Namen und schauen nicht durch einen durch.

- man kann gerne in jegliche Funktionsabteilung, im Echo/Sono kann man vor- bzw nachschallen wenn die Zeit es zulässt.

- auf Station macht man noch die Neu-Aufnahmen. EKG/Viggo usw. wird von der Pflege gemacht, sodass man als PJ primär die Anamnese und KU macht. Dadurch dauern die Aufnahmen auch nicht lange.

- man ist auf Station nicht für alle Viggos und Neu-Aufnahmen verantwortlich sondern macht primär die von dem Assistenten, der einen betreut. Natürlich kann man auch den anderen Assistenten unter die Arme zu greifen, wenn man die Zeit dafür hat. Dafür wird auch häufig etwas erklärt. Es ist aber nicht so, dass man als PJ ein Telefon hat, bei dem für jede Viggo/BE im Haus angerufen wird...

- Aszites- und Pleurapunktionen werden gerne und oft an PJ gegeben.

- die ZNA Rotation ist der Hammer! Hier lernt man unglaublich viel und darf eigene Patienten betreuen. Der Chef der ZNA ist unglaublich gut, erklärt viel und respektiert PJler als angehende Ärzte. Wer will, kann hier sehr selbstständig arbeiten.

- man fühlt sich als PJ einfach als Teil des Teams

- 1/Woche theoretischer PJ Untericht und 3x/Monat gibt es praktischen Unterricht (abwechselnd EKG-Kurs, Nahtkurs, Echo/Sono Kurs). Ich fands gut! Unterricht fast immer möglich

- Mittagessen immer möglich, meistens zusammen mit den Assistenten



Contra:

- geringere Bezahlung im Vergleich zu Krankenhäusern der Region



Insgesamt kann ich das Haus uneingeschränkt empfehlen!

 
Anonym
21.04.2021
PJ Bewertung Innere bei Diakonissen Speyer
Das Innere-Tertial im Diakonissenkrankenhaus in Speyer hat mir sehr gut gefallen!
Man rotiert durch fast alle Bereiche. Ich war in der Gastro, Kardio, ZNA, IMC und auf Privatstation. Zusätzlich gäbe es noch die Geriatrie, die auch sehr gut sein soll.

Pro:
- super Team!!!
- Blutentnahme-Dienst, d.h. man macht nur die wenigen nachgemeldeten oder die dringenden BEs :)!!!
- Rotation durch alle Bereiche möglich
- jederzeit möglich in die Funktionen zu schauen/dabei auch mit an den Herzkathetertisch, Echo,...
- Gastro: man lernt Abdomen-Sono ganz gut, darf auch selbst z.B. Aszitespunktionen durchführen, elektive Aufnahmen machen
- Kardio: durfte eigene Patienten betreuen und habe von den Oberärzten auch viel gelernt
- ZNA: super Chefarzt, Facharztstandard tagsüber (8-22:30), man darf eigene Patienten aufnehmen, direkt mit dem Chefarzt oder den Fachärzten besprechen, super steile Lernkurve!
- IMC: tolle Oberärztin, von der man viel Lernen kann! Man kann dort potentiell viel praktisch lernen, man ist allerdings idR nur 1 Woche eingeteilt und kann deshalb wenig selbstständig machen. Aber um einen Einblick zu bekommen, trotzdem sehr gut!


Unterricht: wöchentlich Mittwoch 14 Uhr (danach kann man gehen)
- teilweise sehr gut, aber teilweise komplett unnötige Themen
--> wird aber momentan umstrukturiert, wir hatten z.B. am Ende dann alle 2 Wochen sehr guten EKG-Unterricht und auch Echo,...
also Potential, dass es besser wird!
alle Berichte lesen

Assistenzarztstellen - Stellenangebote für deine Weiterbildung