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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Faires PJ

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie | Bürgerhospital Frankfurt am Main

 


PJ-Bericht vom 07.04.2023
Mai 2022 – September 2022

PJ Bericht Chirurgie in Buergerhospital Frankfurt am Main

PRO: Das Essen in der Kantine ist wirklich mega gut :D Generell ist die Stimmung im Haus ist sehr familiär und gemütlich. Die Assis sind sehr nett und hilfsbereit und möchten einem auch viel Beibringen. Paar Oberärzte sind ganz nett aber der Großteil weiß nicht wie man heißt. Der PJ Unterricht ist sehr gut organisiert und es wird viel Wert darauf gelegt, dass man an diesem teilnimmt. Es ist vollkommen selbstverständlich, für diesen aus der OP abtreten zu dürfen. Im Sommer war aufgrund der Ferien weniger los, dh. man konnte häufig auch schon früher gehen, da man ohne OPs häufig nur irgendwo rumsaß. Wer gerne früh Heim möchte, den Sommer genießen will und keine Lust auch Chirurgie hat sollte herkommen.



CONTRA: Also wer Spaß an der Chirurgie hat und was cooles sehen will sollte sich ein anderes Haus suchen. Man steht manchmal 8 Stunden jeden Tag in Schilddrüsen-OPs in denen man z.T. komplett ignoriert wird. Nur auf Nachfrage darf man, wenn es hoch kommt, mal zunähen oder wenn der eine Operateur später kommt assistieren. Die allgemeinchirurgischen OPs bestehen aus Hernien, was super langweilig ist. In der Orthopädie ist man wirklich einfach nur der Knecht, da hält man Beine für Hüft-TEPs und das wars. Man kriegt kaum was erklärt, sieht nichts und dass man mal was machen darf kann man vergessen. Generell empfand ich das Team in der Ortho eher unangenehm als Frau. Die Kinderchirurgie ist super entspannt und alle sind extrem nett, jedoch war in den Sommerferien extrem wenig los und man darf selten etwas machen, da es eben Kinder sind.

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Die Fachabteilung Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Klinik Bürgerhospital Frankfurt am Main ermöglicht Medizinstudierenden das Praktische Jahr zu absolvieren. Im PJ gelten folgende Rahmenbedingungen:

66 %

Platz 1329

Im PJ-Ranking nach Segmentbewertung in Deutschland von insgesamt 8.173 Fachabteilungen
PJ-Vergütung pro Monat in Euro
399,00
  • Kleidung wird von der Klinik gestellt.
  • Verpflegung wird von der Klinik gestellt.
  • k.A. zur Unterkunft
  • Selbstständige Patientenuntersuchung.
  • k.A. zur Patientenuntersuchung im PJ
  • Selbstständige Erhebung des Anamnesebogens.
  • Assistenz im OP / Funktionsdiagnostik
  • PJ-Mentor eingerichtet
  • k.A. zur Examensvorbereitung
  • k.A. zum Bed-Side-Teaching
  • Regelmäßiger Studentenunterricht
  • k.A. zu Parkmöglichkeiten
  • k.A. zu Mitfahrten im Notarztdienst
  • PJ-Tertial kann gesplittet werden
  • Eigener Zugang zu allen relevanten PC-Systemen
  • Eigener Spind
  • Teilnahme an Frühbesprechung und Visiten
  • Möglichkeit zum Selbststudium in der Arbeitszeit
  • PJ-Curriculum einsehbar
  • k.A. zur PJ-Rotationen
  • Teilnahme an Diensten mit Ausgleich in Zeit / Geld möglich
Sonstige Zuwendungen in Euro
30,00
Ergänzungen zu den Sonstigen Zuwendungen:
Ab dem 01.03.2025 erhalten PJ-Studierende monatlich 30€ über einen Gutschein von Pluxee
Durchschnittlich 0 PJ-Gespräche pro Tertial
So bewerten Studierende das PJ
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PJ-Berichte
 
Anonym
22.05.2022
PJ Bericht Chirurgie in Bürgerhospital Frankfurt am Main
PJ-Bericht

Allgemeines:
Die PJ-Rotation im Bürgerhospital besteht aus 8 Wochen allgemeine/endokrine Chirurgie (coronabedingt waren die Stationen zusammengelegt), 4 Wochen Orthopädie & Unfallchirurgie und 4 Wochen Kinderchirurgie.  Eine feste Roation in die Notaufnahme gibt es leider nicht, was schade ist, weil ich denke, dass man dort einiges sehen und selbstständig arbeiten könnte (Man kann, wenn gerade nichts anderes auf Station zu tun ist, auch in die Notaufnahme gehen. Je nachdem wie viel los ist bzw. ob dort andere Student:innen sind, kann man dort mitlaufen/mithelfen und z.B. mal eine Wunde nähen, es kann aber je nach Besetzung auch passieren, dass man weggeschickt wird.)
Das Bürgerhospital ist ein eher kleines, familiäres Haus. Der PJ-Unterricht mit Themen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen hat regelmäßg 2x wöchentlich für alle PJler:innen des Hauses zusammen stattgefunden.
Die Stimmung im OP war i.d.R. gut und die OTAs waren auch nett uns Student:innen gegenüber.
In der Cafeteria gibt es gutes, für die PJler:innen kostenloses Mittagessen. Ich habe es i.d.R. geschafft Essen zu gehen, ansonsten haben wir Student:innen uns gegenseitig Mittagessen mit den OP-Aufenthaltsraum gebracht.
Eine Zuteilung eines PJ-Mentors sowie ein Zwischen-/Abschlussgespräch hat bei uns nicht stattgefunden.

Allgemein-& Viszeralchirugie:
Die Allgemein- & Viszeralchirurgie hat einen festen OP-Saal. Je nach OP/Operateur wird hier nicht immer eine studentische Assistenz eingeteilt. Das Bürgerhospital ist u.a. ein Hernienzentrum, sodass man hier des öfteren als 2. Assistenz eingeteilt wird (auf die Dauer ist das OP-Spektrum zumindest was die studentischen Assistenzen angeht leider wenig abwechslungsreich). Im OP war die Stimmung gut bis in Ordnung, der Umgang miteinander respektvoll. Leider gab es im OP wenig Erklärungen bzw. Teaching durch die Operateur:innen. Dafür wird man aber auch nicht abgefragt. Nähen darf man auch nur selten. An den Tagen mit PJ-Seminar wurde man i.d.R. pünktlich im OP ausgelöst, wenn man die Kolleg:innen vorher darauf aufmerksam gemacht hatte.
Morgens ist eine Frühbesprechung, danach findet gegen 7:30h eine schnelle, chirurgische Visite statt. Die Visite war für mich ehrlich gesagt wenig lehrreich, da sie aufgrund des OP-Zeitplans recht schnell gehen musste und deshalb wenig Zeit für Rückfragen und Teaching blieb (z.T. wusste ich nicht genau, was die Patient:innen genau hatten, gerade in der Anfangszeit als mein Klinet-Account noch nicht eingerichtet war). Ich hatte auch irgendwie nicht das Gefühl, dass die OÄ großes Interesse an Lehre gehabt hätten.
Während der Visite oder danach werden die Blutentnahmen durch die PJler:innen erledigt, ab kurz nach 8h geht es dann meistens in den OP. Verbandswechsel oder Drainagen werden i.d.R. während der Visite erledigt und gehören nicht zu den Hauptaufgaben der Student:innen. Bei der Röntgen-Demo war ich leider fast gar nicht dabei, da man in der Zeit i.d.R. die Blutentnahmen macht und wir auch nicht aktiv eingeladen/mitgenommen wurden (hier wäre zu Beginn der Rotation eine kleine Einführung auf Station mit "Terminen im Stationsalltag" wie Röntgenbesprechung oder Sprechstunden hilfreich gewesen, also im Zweifel aktiv nachfragen!). Wenn man nicht im OP eingeplant ist, ist eine Unterstützung bei den elektiven Aufnahmen durch die PJler:innen gewünscht. Wenn man Glück hat, darf man hier ab und an mal ein Aufklärungsgespräch unter ärztlicher Supervision führen.
Zu meiner Zeit war das Ärzteteam nicht voll besetzt, was durch Covid natürlich noch verstärkt wurde. Deshalb blieb leider wenig Zeit für Teaching oder Durchsprechen von Patientenfällen. Letztendlich habe ich leider nur wenig Neues über das breite Spektrum der Allgemein- & Viszeralchirurgie gelernt. Ein Pluspunkt ist allerdings, dass man regelmäßig Zeit fürs Selbststudium bekommt, was in Hinblick auf die M3-Vorbereitung natürlich hilfreich ist.
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